RS OGH 2014/8/27 9Os144/77; 10Os14/80; 9Os46/81; 9Os69/81; 9Os53/82; 11Os67/83; 11Os110/83; 11Os203/

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Veröffentlicht am 22.11.1977
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Rechtssatz

Es genügt zu "gewerbsmäßig schwer" als Diebstahlsqualifikation (Betrugsqualifikation), dass bei mehreren Fakten auch nur eines (oder einige) diese Qualifikation aufweisen.

Entscheidungstexte

  • 9 Os 144/77
    Entscheidungstext OGH 22.11.1977 9 Os 144/77
  • RS0091990">10 Os 14/80
    Entscheidungstext OGH 18.03.1980 10 Os 14/80
    Vgl auch
  • RS0091990">9 Os 46/81
    Entscheidungstext OGH 16.06.1981 9 Os 46/81
    Vgl auch; Beisatz: Zu § 148 zweiter Fall StGB. (T1)
  • RS0091990">9 Os 69/81
    Entscheidungstext OGH 06.10.1981 9 Os 69/81
  • RS0091990">9 Os 53/82
    Entscheidungstext OGH 27.04.1982 9 Os 53/82
    Beisatz: Hiezu § 38 Abs 1 lit a FinStrG. (T2)
  • RS0091990">11 Os 67/83
    Entscheidungstext OGH 25.05.1983 11 Os 67/83
  • RS0091990">11 Os 110/83
    Entscheidungstext OGH 14.09.1983 11 Os 110/83
    Vgl auch
  • RS0091990">11 Os 203/83
    Entscheidungstext OGH 21.12.1983 11 Os 203/83
    Vgl auch; Beisatz: Nur wenn der gewerbsmäßig handelnde Betrüger bloß ausnahmsweise und ohne Wiederholungsabsicht (auch) einen schweren Betrug begeht, kommt der erste Fall des § 148 StGB zur Anwendung. (T3)
  • RS0091990">9 Os 123/84
    Entscheidungstext OGH 09.10.1984 9 Os 123/84
    Veröff: EvBl 1985/7 S 26
  • RS0091990">9 Os 103/85
    Entscheidungstext OGH 30.10.1985 9 Os 103/85
    Vgl auch
  • RS0091990">16 Os 32/90
    Entscheidungstext OGH 19.10.1990 16 Os 32/90
    Vgl auch; Beisatz: Hier zum gewerbsmäßigen Diebstahl durch Einbruch. (T4)
  • RS0091990">14 Os 105/91
    Entscheidungstext OGH 01.10.1991 14 Os 105/91
    Vgl auch; Beisatz: Falls der Täter dabei in der Absicht (§ 70 StGB) auf die wiederkehrende Begehung von weiteren, für sich allein schweren Diebstählen gehandelt hat. (T5)
  • 14 Os 55/94
    Entscheidungstext OGH 26.04.1994 14 Os 55/94
    Beis wie T5
  • RS0091990">15 Os 23/96
    Entscheidungstext OGH 13.06.1996 15 Os 23/96
    Vgl; Beisatz: Nach gefestigter Rechtsprechung (so etwa: 9 Os 144/77, 12 Os 103/79, 12 Os 135/85, 12 Os 43,44/95, 15 Os 130/95; EvBl 1985/7; SSt 57/72 = RZ 1987/10; JBl 1988,659; SSt 60/84 = EvBl 1990/57) und einem Teil der Lehre (Leukauf/Steininger aaO RN 8, Mayerhofer/Rieder StGB4 E 1 a und Foregger/Serini aaO Erl I jeweils zu § 148) reicht es für die Haftung nach dem zweiten Strafsatz aus, dass die Absicht des Täters zwar nicht ausschließlich, aber doch auch auf eine wiederkehrende Begehung schwerer Betrügereien gerichtet ist. (T6)
  • RS0091990">14 Os 14/97
    Entscheidungstext OGH 15.04.1997 14 Os 14/97
    Vgl auch
  • RS0091990">13 Os 103/06f
    Entscheidungstext OGH 08.11.2006 13 Os 103/06f
    Vgl auch
  • RS0091990">11 Os 1/07t
    Entscheidungstext OGH 27.03.2007 11 Os 1/07t
    Beisatz: Die Qualifikationsannhame des § 130 dritter Fall StGB erfordert zumindest einen in der Absicht wiederkehrender Tatbegehung zur Erzielung eines fortlaufenden Einkommens begangenen schweren Diebstahl. (T7)
  • RS0091990">13 Os 1/07g
    Entscheidungstext OGH Verstärkter Senat 11.04.2007 13 Os 1/07g
    Verstärkter Senat; Vgl; Beisatz: Nur derjenige, welcher einen - wenn auch bloß versuchten - schweren Betrug (§ 147 StGB) in der Absicht begeht, sich durch wiederkehrende Begehung von (erneut) schwerem Betrug eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen, kommt als Täter des nach § 148 zweiter Fall StGB qualifizierten Verbrechens in Betracht. (T8)
  • RS0091990">15 Os 57/13s
    Entscheidungstext OGH 26.06.2013 15 Os 57/13s
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T6
  • RS0091990">15 Os 90/14w
    Entscheidungstext OGH 27.08.2014 15 Os 90/14w
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0091990

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

30.10.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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