RS OGH 2003/3/31 6Ob502/85, 6Ob537/85, 7Ob634/85, 8Ob522/86, 6Ob588/88, 5Ob552/88, 1Ob656/89 (1Ob657

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 18.04.1985
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Norm

MRG §16
MRG §27
  1. MRG § 16 heute
  2. MRG § 16 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2025
  3. MRG § 16 gültig von 01.04.2025 bis 30.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2021
  4. MRG § 16 gültig von 19.03.2025 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 12/2025
  5. MRG § 16 gültig von 31.12.2023 bis 18.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 176/2023
  6. MRG § 16 gültig von 01.04.2021 bis 30.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2021
  7. MRG § 16 gültig von 01.01.2015 bis 31.03.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2014
  8. MRG § 16 gültig von 01.10.2006 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  9. MRG § 16 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2001
  10. MRG § 16 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. MRG § 16 gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  12. MRG § 16 gültig von 01.03.1997 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  13. MRG § 16 gültig von 01.03.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  14. MRG § 16 gültig von 01.01.1986 bis 28.02.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 559/1985

Rechtssatz

Im Anwendungsbereich des § 16 MRG sind Einmalzahlungen selbst dann dem § 27 Abs 1 Z 1 oder 5 MRG zu unterstellen, wenn der laufende zulässige Mietzins nicht ausgeschöpft wurde, außer es handelt sich um eine echte Mietzinsvorauszahlung.Im Anwendungsbereich des Paragraph 16, MRG sind Einmalzahlungen selbst dann dem Paragraph 27, Absatz eins, Ziffer eins, oder 5 MRG zu unterstellen, wenn der laufende zulässige Mietzins nicht ausgeschöpft wurde, außer es handelt sich um eine echte Mietzinsvorauszahlung.

Entscheidungstexte

  • RS0070027">6 Ob 502/85
    Entscheidungstext OGH 18.04.1985 6 Ob 502/85
    Veröff: EvBl 1986/29 S 113 = RdW 1986,79 = ImmZ 1985,376 = MietSlg 37387 = MietSlg 37393(17)
  • RS0070027">6 Ob 537/85
    Entscheidungstext OGH 09.05.1985 6 Ob 537/85
    Veröff: ImmZ 1985,333
  • RS0070027">7 Ob 634/85
    Entscheidungstext OGH 12.09.1985 7 Ob 634/85
    Beisatz: Auch im letzteren Fall darf der zulässige Hauptmietzins nicht überschritten werden. (T1) Veröff: ImmZ 1986,252
  • RS0070027">8 Ob 522/86
    Entscheidungstext OGH 07.05.1986 8 Ob 522/86
  • RS0070027">5 Ob 552/88
    Entscheidungstext OGH 05.07.1988 5 Ob 552/88
    Vgl auch; Beisatz: Die Zurverfügungstellung des Bestandgegenstandes selbst kann nicht gleichwertige Gegenleistung für eine sonst nicht zulässige Einmalzahlung sein, auch wenn der Vermieter mit Eigenmitteln den Bauaufwand trägt. (T3) Veröff: WoBl 1988,141 (Würth) = MietSlg XL/20
  • RS0070027">6 Ob 588/88
    Entscheidungstext OGH 14.07.1988 6 Ob 588/88
    Auch; Beisatz: Nur soweit der Mietzins unbeschränkt vereinbart werden darf, also auf das Mietverhältnis § 16 MRG nicht anwendbar ist, kann auch eine Einmalleistung nicht dem § 27 MRG unterstellt werden. (T2) Veröff: WoBl 1988,48
  • RS0070027">1 Ob 656/89
    Entscheidungstext OGH 11.10.1989 1 Ob 656/89
    Vgl; Beisatz: Dies gilt jedenfalls insoweit, als der die Zahlung begehrende Altmieter nicht selbst dem Vermieter anläßlich der Begründung seines Mietverhältnisses eine derzeit noch relevante Ablöse in Form einer Einmalzahlung entrichtet hat. (T4) Veröff: WoBl 1990,101
  • RS0070027">4 Ob 542/90
    Entscheidungstext OGH 11.09.1990 4 Ob 542/90
  • RS0070027">4 Ob 523/93
    Entscheidungstext OGH 28.09.1993 4 Ob 523/93
    Auch; Beis wie T3
  • RS0070027">5 Ob 23/95
    Entscheidungstext OGH 21.02.1995 5 Ob 23/95
    Auch
  • RS0070027">5 Ob 1104/95
    Entscheidungstext OGH 29.08.1995 5 Ob 1104/95
    Vgl auch
  • RS0070027">5 Ob 47/95
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 5 Ob 47/95
    Beisatz: Um eine echte Zinsvorauszahlung dergestalt, daß die Einmalzahlung von den Vertragsteilen von vornherein bestimmten Zeiten zugeordnet wurde. (T5) Beisatz: Hier: Kann nämlich nicht einmal der Hauseigentümer als Vermieter - entsprechend den derzeit geltenden Bestimmungen - mit dem Mieter eine solche Einmalzahlung, wie sie der Antragsteller geleistet hat, wirksam für den Verzicht auf das Begehren eines höheren (zulässigen) Mietzinses vereinbaren, so kann der Verzicht auf den Abschluß - oder wegen des Weitergaberechtes des Vormieters die rechtliche Unmöglichkeit des Abschlusses - einer solchen unwirksamen Vereinbarung des Hauseigentümers mit dem neuen Mieter nicht dazu führen, daß der Vormieter anstelle des Hauseigentümers in den Genuß einer solchen Einmalzahlung kommt. (T6) Veröff: SZ 69/97
  • RS0070027">5 Ob 167/98i
    Entscheidungstext OGH 29.09.1998 5 Ob 167/98i
    Vgl; Beis ähnlich T2
  • RS0070027">5 Ob 55/03d
    Entscheidungstext OGH 31.03.2003 5 Ob 55/03d
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0070027

Dokumentnummer

JJR_19850418_OGH0002_0060OB00502_8500000_004
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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