RS OGH 2008/6/5 12Os177/86, 11Os50/91, 14Os142/93, 14Os153/07t, 15Os32/08g

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 09.04.1987
beobachten
merken

Norm

MRK Art6 Abs3 lite IV5
StPO §163
StPO §164
StPO §198 Abs3
StPO §250
  1. StPO § 164 heute
  2. StPO § 164 gültig ab 18.04.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2024
  3. StPO § 164 gültig von 01.01.2017 bis 17.04.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2016
  4. StPO § 164 gültig von 01.11.2016 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2016
  5. StPO § 164 gültig von 01.01.2014 bis 31.10.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 195/2013
  6. StPO § 164 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  7. StPO § 164 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/1999
  8. StPO § 164 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1998
  1. StPO § 198 heute
  2. StPO § 198 gültig ab 01.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2016
  3. StPO § 198 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  4. StPO § 198 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 195/2013
  5. StPO § 198 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  6. StPO § 198 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  7. StPO § 198 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  8. StPO § 198 gültig von 18.08.1999 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/1999
  9. StPO § 198 gültig von 31.12.1975 bis 17.08.1999
  1. StPO § 250 heute
  2. StPO § 250 gültig ab 28.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2019
  3. StPO § 250 gültig von 01.01.2008 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 250 gültig von 01.10.1998 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  5. StPO § 250 gültig von 01.01.1994 bis 30.09.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  6. StPO § 250 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993

Rechtssatz

Einem der Gerichtssprache nicht mächtigen Angeklagten ist zwar grundsätzlich das gesamte mündliche Vorbringen in der Hauptverhandlung (dem Sinne nach) durch Übersetzung in eine ihm verständliche Sprache zugänglich zu machen. Soweit es jedoch um die Mitteilung der Verantwortung von Mitangeklagten geht, so genügt es, wenn diese resümierend zusammengefasst übersetzt wird, weil diesbezüglich keine anderen Anforderungen gestellt werden können als an die gemäß § 250 StPO vorgeschriebene Mitteilung an einen Angeklagten, dessen Abtretung aus dem Gerichtssaal angeordnet worden war.Einem der Gerichtssprache nicht mächtigen Angeklagten ist zwar grundsätzlich das gesamte mündliche Vorbringen in der Hauptverhandlung (dem Sinne nach) durch Übersetzung in eine ihm verständliche Sprache zugänglich zu machen. Soweit es jedoch um die Mitteilung der Verantwortung von Mitangeklagten geht, so genügt es, wenn diese resümierend zusammengefasst übersetzt wird, weil diesbezüglich keine anderen Anforderungen gestellt werden können als an die gemäß Paragraph 250, StPO vorgeschriebene Mitteilung an einen Angeklagten, dessen Abtretung aus dem Gerichtssaal angeordnet worden war.

Entscheidungstexte

  • RS0075090">12 Os 177/86
    Entscheidungstext OGH 09.04.1987 12 Os 177/86
    Veröff: EvBl 1987/165 S 595 = JBl 1988,56 = SSt 58/26
  • RS0075090">11 Os 50/91
    Entscheidungstext OGH 06.08.1991 11 Os 50/91
    Vgl auch; nur: Einem der Gerichtssprache nicht mächtigen Angeklagten ist zwar grundsätzlich das gesamte mündliche Vorbringen in der Hauptverhandlung (dem Sinne nach) durch Übersetzung in eine ihm verständliche Sprache zugänglich zu machen. (T1); Beisatz: Eine Simultanübersetzung ist im gerichtlichen Strafverfahren nicht vorgesehen. (T2)
  • RS0075090">14 Os 142/93
    Entscheidungstext OGH 21.09.1993 14 Os 142/93
    nur T1
  • RS0075090">14 Os 153/07t
    Entscheidungstext OGH 15.01.2008 14 Os 153/07t
    Vgl auch; Beisatz: Bei einem der Gerichtssprache nicht mächtigen Angeklagten reicht eine resümierende Übersetzung des während seiner vorübergehenden Abwesenheit Geschehenen (§ 250 StPO). (T3)
  • RS0075090">15 Os 32/08g
    Entscheidungstext OGH 05.06.2008 15 Os 32/08g
    Vgl; Beisatz: Zur Beurkundung der Information im Protokoll genügt ein kurzer Hinweis auf die erfolgte Unterrichtung des Angeklagten (vgl WK-StPO § 250 Rz 9 f). (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0075090

Zuletzt aktualisiert am

07.08.2008
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten