RS OGH 2025/10/30 5Ob296/02v; 5Ob86/08w; 5Ob75/09d; 5Ob133/10k; 5Ob208/10i; 5Ob1/12a; 5Ob253/11h; 5O

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 08.04.2003
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Norm

MRG §16
  1. MRG § 16 heute
  2. MRG § 16 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2025
  3. MRG § 16 gültig von 01.04.2025 bis 30.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2021
  4. MRG § 16 gültig von 19.03.2025 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 12/2025
  5. MRG § 16 gültig von 31.12.2023 bis 18.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 176/2023
  6. MRG § 16 gültig von 01.04.2021 bis 30.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2021
  7. MRG § 16 gültig von 01.01.2015 bis 31.03.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2014
  8. MRG § 16 gültig von 01.10.2006 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2006
  9. MRG § 16 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2001
  10. MRG § 16 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  11. MRG § 16 gültig von 01.07.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  12. MRG § 16 gültig von 01.03.1997 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  13. MRG § 16 gültig von 01.03.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 800/1993
  14. MRG § 16 gültig von 01.01.1986 bis 28.02.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 559/1985

Rechtssatz

Mit der in § 16 Abs 2 MRG geforderten Orientierung an der allgemeinen Verkehrsauffassung und Erfahrung des täglichen Lebens ist es unvereinbar, alle (auch die winzigsten) Ausstattungsdetails gesondert zu bewerten und die so gewonnenen Zuschläge einfach zusammenzuzählen. Geboten ist vielmehr eine Gesamtschau, da ja auch der Wert einer Wohnung nur insgesamt erfassbar ist bzw erlebt wird. Die Auflistung und Bewertung einzelner Fakten kann nur ein Kontrollinstrument sein; die Justierung im Einzelfall hat nach richterlichem Ermessen zu erfolgen.Mit der in Paragraph 16, Absatz 2, MRG geforderten Orientierung an der allgemeinen Verkehrsauffassung und Erfahrung des täglichen Lebens ist es unvereinbar, alle (auch die winzigsten) Ausstattungsdetails gesondert zu bewerten und die so gewonnenen Zuschläge einfach zusammenzuzählen. Geboten ist vielmehr eine Gesamtschau, da ja auch der Wert einer Wohnung nur insgesamt erfassbar ist bzw erlebt wird. Die Auflistung und Bewertung einzelner Fakten kann nur ein Kontrollinstrument sein; die Justierung im Einzelfall hat nach richterlichem Ermessen zu erfolgen.

Entscheidungstexte

  • RS0117881">5 Ob 296/02v
    Entscheidungstext OGH 08.04.2003 5 Ob 296/02v
  • RS0117881">5 Ob 86/08w
    Entscheidungstext OGH 15.04.2008 5 Ob 86/08w
    Auch
  • RS0117881">5 Ob 75/09d
    Entscheidungstext OGH 15.09.2009 5 Ob 75/09d
    Beisatz: Die Frage, ob und in welcher Höhe Abschläge beziehungsweise Zuschläge vom beziehungsweise zum Richtwertmietzins gerechtfertigt sind, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. (T1)
  • RS0117881">5 Ob 133/10k
    Entscheidungstext OGH 23.09.2010 5 Ob 133/10k
    Beis wie T1
  • RS0117881">5 Ob 208/10i
    Entscheidungstext OGH 20.12.2010 5 Ob 208/10i
    nur: Mit der in § 16 Abs 2 MRG geforderten Orientierung an der allgemeinen Verkehrsauffassung und Erfahrung des täglichen Lebens ist es unvereinbar, alle (auch die winzigsten) Ausstattungsdetails gesondert zu bewerten und die so gewonnenen Zuschläge einfach zusammenzuzählen. Geboten ist vielmehr eine Gesamtschau, da ja auch der Wert einer Wohnung nur insgesamt erfassbar ist bzw erlebt wird. Die Auflistung und Bewertung einzelner Fakten kann nur ein Kontrollinstrument sein. (T2)
  • RS0117881">5 Ob 1/12a
    Entscheidungstext OGH 17.01.2012 5 Ob 1/12a
    Vgl auch
  • RS0117881">5 Ob 253/11h
    Entscheidungstext OGH 16.05.2012 5 Ob 253/11h
    Auch; Beis wie T1
  • RS0117881">5 Ob 173/12w
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 5 Ob 173/12w
    Auch; Auch Beis wie T1
  • RS0117881">5 Ob 224/13x
    Entscheidungstext OGH 21.02.2014 5 Ob 224/13x
    Auch; Beisatz: Ein Zuschlag von 10 % für den sehr guten Erhaltungszustand des Hauses in Verbindung mit dem Zuschlag von 10 % für den Erstbezug nach Generalsanierung liegt an der Obergrenze der bisher vom Obersten Gerichtshof gebilligten Zuschläge. (T3)
  • RS0117881">5 Ob 42/15k
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 5 Ob 42/15k
    Auch; Beisatz: Anlagen rechtfertigen nur dann einen Zuschlag, wenn dem Mieter eine konkrete (Mit?)Benützungsmöglichkeit an der Einrichtung zur Verfügung steht. (T4)
  • RS0117881">5 Ob 43/17k
    Entscheidungstext OGH 04.04.2017 5 Ob 43/17k
  • RS0117881">5 Ob 77/17k
    Entscheidungstext OGH 27.06.2017 5 Ob 77/17k
    Auch; Beis wie T1
  • RS0117881">5 Ob 162/18m
    Entscheidungstext OGH 03.10.2018 5 Ob 162/18m
    Auch
  • RS0117881">5 Ob 170/18p
    Entscheidungstext OGH 06.11.2018 5 Ob 170/18p
    Auch; Beis wie T1
  • RS0117881">5 Ob 198/18f
    Entscheidungstext OGH 20.02.2019 5 Ob 198/18f
  • RS0117881">5 Ob 158/18y
    Entscheidungstext OGH 13.06.2019 5 Ob 158/18y
    nur T2
  • RS0117881">5 Ob 4/20d
    Entscheidungstext OGH 20.02.2020 5 Ob 4/20d
    Beis wie T1; Beis wie T4
  • RS0117881">5 Ob 64/20b
    Entscheidungstext OGH 22.05.2020 5 Ob 64/20b
    Beis wie T1
  • RS0117881">5 Ob 175/20a
    Entscheidungstext OGH 19.10.2020 5 Ob 175/20a
    Beis wie T1
  • RS0117881">5 Ob 140/20d
    Entscheidungstext OGH 25.08.2020 5 Ob 140/20d
    Vgl
  • RS0117881">5 Ob 110/24y
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.04.2025 5 Ob 110/24y
    vgl; Beisatz wie T1
  • RS0117881">5 Ob 65/25g
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.10.2025 5 Ob 65/25g
    Beisatz wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117881

Im RIS seit

08.05.2003

Zuletzt aktualisiert am

04.12.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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