Berücksichtigter Stand der Gesetzgebung: 04.02.2026
(1)Absatz einsSchulfrei sind folgende Tage des Unterrichtsjahres:
a)Litera adie Sonntage und gesetzlichen Feiertage, der Allerseelentag und der 11. November als Festtag des Landespatrons;
b)Litera bals Weihnachtsferien die Tage vom 24. Dezember bis einschließlich 6. Jänner, weiters der 23. Dezember, wenn er auf einen Montag fällt; überdies können der 23. Dezember sowie der 7. Jänner, wenn es für einzelne Schüler zweckmäßig ist, von der Schulbehörde durch Verordnung schulfrei erklärt werden;
c)Litera cdie Tage vom Montag bis einschließlich Samstag der Semesterferien (§ 14 Abs. 2);die Tage vom Montag bis einschließlich Samstag der Semesterferien (Paragraph 14, Absatz 2,);
d)Litera dals Osterferien die Tage vom Samstag vor dem Palmsonntag bis einschließlich Dienstag nach Ostern;
e)Litera eals Pfingstferien die Tage vom Samstag vor bis einschließlich Dienstag nach Pfingsten;
f)Litera fder einem gemäß lit. a oder b schulfreien Freitag unmittelbar folgende Samstag.der einem gemäß Litera a, oder b schulfreien Freitag unmittelbar folgende Samstag.
(2)Absatz 2Von der Schulbehörde können in jedem Unterrichtsjahr schulfrei erklärt werden:
a)Litera aaus Anlässen des schulischen und öffentlichen Lebens, aus wirtschaftlichen oder organisatorischen Gründen, für Elternsprechtage und religiöse Übungen insgesamt bis zu sechs Unterrichtstage;
b)Litera bbei Unbenützbarkeit des Schulgebäudes, in Katastrophenfällen oder aus sonstigen zwingenden oder aus im öffentlichen Interesse gelegenen Gründen, die unumgänglich notwendigen Zeiten.
(3)Absatz 3Werden gemäß Abs. 2 lit. b insgesamt mehr als sechs Unterrichtstage schulfrei erklärt, kann die Schulbehörde anordnen, daß die darüber hinaus entfallenen Unterrichtstage durch Verlängerung des Unterrichtsjahres bei Verkürzung der unterrichtsfreien Zeit oder der Hauptferien eingebracht werden; die Hauptferien dürfen jedoch um nicht mehr als zwei Wochen verkürzt werden.Werden gemäß Absatz 2, Litera b, insgesamt mehr als sechs Unterrichtstage schulfrei erklärt, kann die Schulbehörde anordnen, daß die darüber hinaus entfallenen Unterrichtstage durch Verlängerung des Unterrichtsjahres bei Verkürzung der unterrichtsfreien Zeit oder der Hauptferien eingebracht werden; die Hauptferien dürfen jedoch um nicht mehr als zwei Wochen verkürzt werden.
(4)Absatz 4Im Lehrplan kann vorgesehen werden, daß die Praxis auch in der schulfreien Zeit und in den Hauptferien zu leisten ist. Weiters kann vorgesehen werden, daß die Praxis auch außerhalb des elterlichen Betriebes als Fremdpraxis zu leisten ist, wenn hiefür geeignete Betriebe in ausreichender Zahl vorhanden sind. Die Bildungsdirektion für Burgenland hat mit Verordnung festzulegen, unter welchen persönlichen und ausstattungsmäßigen Voraussetzungen ein Betrieb als geeignet anzusehen ist.
In Kraft seit 01.01.2026 bis 31.12.9999
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