Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang: römisch eins. Verfahrensgang: Ein nigerianischer Staatsbürger (in Folge: Beschwerdeführer) reiste am 04.07.2010 unter Umgehung der Grenzkontrollen in das österreichische Bundesgebiet ein. Der nunmehrigen Antragstellung liegen Anträge auf internationalen Schutz vom 04.07.2010, gefolgt von Folgeanträgen vom 05.02.2013 und vom 17.10.2018, sowie zwei Anträgen auf Erteilung eines Aufenthaltstitels aus Gründen des Art. 8 EMRK gemäß § 55 AsylG 2005... mehr lesen...
Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang und Sachverhalt: römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt: 1. Erstes Asylverfahren: 1.1. Der Beschwerdeführer (in der Folge BF), ein indischer Staatsangehöriger stellte nach illegaler Einreise in das österreichische Bundesgebiet am 01.09.2022 seinen ersten Antrag auf internationalen Schutz. 1.2. In der Erstbefragung am 03.09.2022 gab er als Fluchtgrund zu Protokoll: „Ich hatte einen Streit mit meinem Onkel bezüglich eines Grundstückes. Dies... mehr lesen...
Gemäß § 29 Abs. 5 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz – VwGVG, BGBl. I Nr. 33/2013 idgF, kann das Erkenntnis in gekürzter Form ausgefertigt werden, wenn von den Parteien auf die Revision beim Verwaltungsgerichtshof und die Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof verzichtet oder nicht binnen zwei Wochen nach Ausfolgung bzw. Zustellung der Niederschrift gemäß Abs. 2a eine Ausfertigung des Erkenntnisses gemäß Abs. 4 von mindestens einem der hiezu Berechtigten beantragt wird. Die gekürzte... mehr lesen...