RS OGH 2025/5/13 12Os162/10f; 12Os84/19y; 13Os32/20k; 14Os110/20p; 15Os100/21a; 15Os37/24s; 15Os104/

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 13.05.2025
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Norm

StPO §262
StPO §281 Abs1 Z8
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Zur Darstellung des Nichtigkeitsgrundes des § 281 Abs 1 Z 8 StPO bedarf es bei einer zu Gunsten des Beschwerdeführers erfolgten Abweichung zwischen den dem Schuldspruch und dem Anklagetenor zu Grunde liegenden, einander überdeckenden Tatbildern eines Vorbringens, das plausibel macht, dass der Beschwerdeführer mit Blick auf den veränderten rechtlichen Gesichtspunkt eine andere Verteidigungsstrategie gewählt hätte.Zur Darstellung des Nichtigkeitsgrundes des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 8, StPO bedarf es bei einer zu Gunsten des Beschwerdeführers erfolgten Abweichung zwischen den dem Schuldspruch und dem Anklagetenor zu Grunde liegenden, einander überdeckenden Tatbildern eines Vorbringens, das plausibel macht, dass der Beschwerdeführer mit Blick auf den veränderten rechtlichen Gesichtspunkt eine andere Verteidigungsstrategie gewählt hätte.

Entscheidungstexte

  • RS0126786">12 Os 162/10f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 12 Os 162/10f
    Beisatz: Hier: Anklage wegen des Verbrechens nach §§ 127, 131 erster Fall StGB und Schuldspruch wegen der Vergehen der § 135 Abs 1 und § 105 Abs 1 StGB. (T1)
  • RS0126786">12 Os 84/19y
    Entscheidungstext OGH 12.08.2019 12 Os 84/19y
    Vgl
  • RS0126786">13 Os 32/20k
    Entscheidungstext OGH 17.06.2020 13 Os 32/20k
    Vgl; Beisatz: Hier: Anklage wegen eines Vergehens nach §§ 15, 127, 129 Abs 1 Z 1 StGB und Schuldspruch wegen eines Vergehens nach § 125 StGB. (T2)
  • RS0126786">14 Os 110/20p
    Entscheidungstext OGH 18.02.2021 14 Os 110/20p
    Vgl; Beisatz: Hier: Verurteilung als Beitrags? statt als Bestimmungstäter. (T3)
    Beisatz: Die Plausibilität einer anderen Verteidigungsstrategie liegt bei bloß geänderter Beteiligungsform nur dann auf der Hand, wenn sich die Urteilsfeststellungen über die Tathandlungen und der Anklagevorwurf im Tatsächlichen nicht überdecken (so schon 14 Os 151/10b, 11 Os 56/10k). Bei Abweichungen bloß geringerer Relevanz bedarf es auch in einem solchen Fall eines entsprechenden Vorbringens. (T4)
  • RS0126786">15 Os 100/21a
    Entscheidungstext OGH 20.10.2021 15 Os 100/21a
    Vgl
  • RS0126786">15 Os 37/24s
    Entscheidungstext OGH 15.05.2024 15 Os 37/24s
    vgl
  • RS0126786">15 Os 104/24v
    Entscheidungstext OGH 13.11.2024 15 Os 104/24v
    vgl; Beisatz: Hier: Anklage wegen Raubes nach § 142 Abs 1 StGB und Verurteilung wegen gefährlicher Drohung nach § 107 Abs 1 StGB. (T5)
  • RS0126786">14 Os 72/24f
    Entscheidungstext OGH 13.05.2025 14 Os 72/24f
    vgl; Beisatz wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0126786

Im RIS seit

17.06.2011

Zuletzt aktualisiert am

24.06.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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