RS OGH 2025/12/16 6Ob535/80; 7Ob662/82; 7Ob695/85; 5Ob549/85; 6Ob677/87; 6Ob502/88; 1Ob520/88; 1Ob56

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Veröffentlicht am 16.12.2025
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Norm

EheG §91 Abs1
  1. EheG § 91 heute
  2. EheG § 91 gültig ab 01.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  3. EheG § 91 gültig von 01.07.1978 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978

Rechtssatz

Wurde das der Aufteilung unterliegende Gebrauchsvermögen verringert, ist der Wert des Fehlenden in die Aufteilung einzubeziehen. Dabei kommt es auf den Wert an, den die Wohnung im Zeitpunkt der Aufteilung gehabt hätte.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 535/80
    Entscheidungstext OGH 18.06.1980 6 Ob 535/80
    Veröff: JBl 1981,429
  • RS0057940">7 Ob 662/82
    Entscheidungstext OGH 16.12.1982 7 Ob 662/82
    Auch; Veröff: SZ 55/192 = JBl 1983,648 (Huber)
  • RS0057940">7 Ob 695/85
    Entscheidungstext OGH 16.01.1986 7 Ob 695/85
    nur: Wurde das der Aufteilung unterliegende Gebrauchsvermögen verringert, ist der Wert des Fehlenden in die Aufteilung einzubeziehen. (T1)
  • RS0057940">5 Ob 549/85
    Entscheidungstext OGH 09.09.1986 5 Ob 549/85
  • RS0057940">6 Ob 677/87
    Entscheidungstext OGH 08.10.1987 6 Ob 677/87
    nur T1; Beisatz: Wertsteigerungen sind auch beim in die Aufteilung einbezogenen Fehlenden in gleicher Weise zu berücksichtigen. (T2)
  • RS0057940">6 Ob 502/88
    Entscheidungstext OGH 11.02.1988 6 Ob 502/88
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Hier: Weitgehende Zerstörung des Inventars. (T3)
  • RS0057940">1 Ob 520/88
    Entscheidungstext OGH 16.03.1988 1 Ob 520/88
    nur T1
  • RS0057940">1 Ob 568/89
    Entscheidungstext OGH 14.06.1989 1 Ob 568/89
    Beis wie T2
  • RS0057940">4 Ob 552/91
    Entscheidungstext OGH 10.09.1991 4 Ob 552/91
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Unter dem Wert des Fehlenden im Sinn des § 91 Abs 1 EheG ist der gemeine Wert zu verstehen. (T4)
  • RS0057940">4 Ob 1618/94
    Entscheidungstext OGH 08.11.1994 4 Ob 1618/94
    Auch
  • RS0057940">1 Ob 1713/95
    Entscheidungstext OGH 22.11.1995 1 Ob 1713/95
    Beis wie T4
  • RS0057940">1 Ob 68/00g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2000 1 Ob 68/00g
    Ähnlich; Beisatz: Der Nutzen, den ein geschiedener Ehegatte in der Zeit zwischen Rechtskraft des Scheidungsurteils und Rechtskraft der die Ausgleichszahlung ausrechnenden Entscheidung aus den der Aufteilung unterliegenden Sachen gezogen hat, kann bei der Festsetzung der Höhe der Ausgleichszahlung Berücksichtigung finden. (T5)
  • RS0057940">1 Ob 244/14k
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 244/14k
    Vgl auch
  • RS0057940">1 Ob 133/17s
    Entscheidungstext OGH 15.11.2017 1 Ob 133/17s
    Beisatz: Wenn die Ausgleichszahlung so zu bemessen ist, als ob das Vermögen noch vorhanden wäre, so kann dies nicht anders verstanden werden, als dass die Ausgleichspflicht nach § 91 Abs 1 EheG nicht durch das tatsächliche Vermögen begrenzt wird. Im Rahmen des § 91 Abs 1 EheG kann daher die festzusetzende Ausgleichszahlung den Wert der tatsächlich noch vorhandenen Aufteilungsmasse auch übersteigen. (T6)
    Bem.: Mit ausführlicher Begründung der Ablehnung der Meinung Gitschthalers (mwN), dass auch im Anwendungsbereich des § 91 Abs 1 EheG eine Ausgleichszahlung nur in Höhe der tatsächlich vorhandenen Aufteilungsmasse festgesetzt werden dürfe. (T7)
    Beisatz: Hier: Übertragung der Ehewohnung im Rahmen der Übertragung der Landwirtschaft. (T8)
    Veröff: SZ 2017/129
  • RS0057940">1 Ob 58/18p
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 58/18p
    nur T1
  • RS0057940">1 Ob 44/18d
    Entscheidungstext OGH 30.04.2018 1 Ob 44/18d
    nur T1
  • RS0057940">1 Ob 147/25m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.12.2025 1 Ob 147/25m
    Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0057940

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

29.01.2026
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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