RS OGH 2005/11/17 5Os126/29, 7Os217/60, 8Os102/61, 12Os113/69, 9Os142/69, 12Os195/71, 12Os63/72, 10O

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 04.03.1929
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Norm

StPO §345 Z8
  1. StPO § 345 heute
  2. StPO § 345 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 345 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 345 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Eine irrige Rechtsbelehrung kann mit dem Nichtigkeitsgrunde des § 344 Z 8 StPO nur dann angefochten werden, wenn der behauptete Rechtsirrtum dem Beschwerdeführer zum Nachteile gereichen konnte.Eine irrige Rechtsbelehrung kann mit dem Nichtigkeitsgrunde des Paragraph 344, Ziffer 8, StPO nur dann angefochten werden, wenn der behauptete Rechtsirrtum dem Beschwerdeführer zum Nachteile gereichen konnte.

Entscheidungstexte

  • 5 Os 126/29
    Entscheidungstext OGH 04.03.1929 5 Os 126/29
    Veröff: SSt IX/22
  • 7 Os 217/60
    Entscheidungstext OGH 02.12.1960 7 Os 217/60
  • RS0100987">8 Os 102/61
    Entscheidungstext OGH 29.09.1961 8 Os 102/61
  • 12 Os 113/69
    Entscheidungstext OGH 15.10.1969 12 Os 113/69
  • 9 Os 142/69
    Entscheidungstext OGH 29.01.1970 9 Os 142/69
  • 12 Os 195/71
    Entscheidungstext OGH 27.01.1972 12 Os 195/71
    Vgl aber; Veröff: SSt 43/3 = EvBl 1972/217 S 413 = RZ 1972,165
  • 12 Os 63/72
    Entscheidungstext OGH 13.06.1972 12 Os 63/72
    Vgl aber; Beisatz: Es ist unmaßgeblich, ob sich die Unrichtigkeit der Rechtsbelehrung auf die mit Nichtigkeitsbeschwerde angefochtene Entscheidung zum Nachteil des Beschwerdeführers tatsächlich ausgewirkt hat oder auch nur auswirken könne. (T1)
  • 10 Os 120/72
    Entscheidungstext OGH 15.06.1973 10 Os 120/72
    Vgl aber; Beis wie T1; Veröff: EvBl 1973/309 S 638
  • RS0100987">12 Os 84/79
    Entscheidungstext OGH 04.10.1979 12 Os 84/79
    Beisatz: Eine zum Vorteil des Angeklagten irrige Rechtsbelehrung kein Nichtigkeitsgrund. (T2)
  • RS0100987">10 Os 10/82
    Entscheidungstext OGH 16.03.1982 10 Os 10/82
    Vgl auch
  • RS0100987">10 Os 3/82
    Entscheidungstext OGH 27.04.1982 10 Os 3/82
    Vgl auch
  • 12 Os 4/83
    Entscheidungstext OGH 07.04.1983 12 Os 4/83
    Vgl aber; Beis wie T1
  • RS0100987">12 Os 61/83
    Entscheidungstext OGH 07.07.1983 12 Os 61/83
    Vgl auch; Beisatz: Beschwer! (T3)
  • RS0100987">9 Os 132/85
    Entscheidungstext OGH 25.06.1986 9 Os 132/85
    Vgl auch; Beisatz: Keine denkbare Beschwer des (in diesem Punkt) freigesprochenen Angeklagten. (T4)
  • RS0100987">14 Os 90/87
    Entscheidungstext OGH 22.07.1987 14 Os 90/87
    Vgl auch; Beisatz: Eine behauptete Unrichtigkeit von Ausführungen der Rechtsbelehrung, die sich einzig und allein auf Mitangeklagte beziehen, kann keine den Beschwerdeführer betreffende Nichtigkeit nach § 345 Abs 1 Z 8 StPO bewirken; er ist deshalb zur Beschwerdeführung nicht legitimiert. (T5)
  • RS0100987">14 Os 99/89
    Entscheidungstext OGH 11.10.1989 14 Os 99/89
    Vgl auch; Beis wie T4
  • RS0100987">13 Os 35/90
    Entscheidungstext OGH 17.05.1990 13 Os 35/90
    Vgl auch; Beisatz: Keine Urteilsnichtigkeit, wenn die unrichtige Rechtsbelehrung (hier: über in § 201 Abs 1 StGB vorausgesetzte gefährliche Drohung mit gegenwärtiger schwerer Gefahr für Leib oder Leben) zu keiner auch nur in abstracto denkbaren Benachteiligung des Beschwerdeführers führen konnte (hier: wegen der Bejahung der Anwendung von schwerer Gewalt im Sinne des § 201 Abs 1 StGB). (T6)
  • RS0100987">13 Os 102/91
    Entscheidungstext OGH 20.11.1991 13 Os 102/91
    Vgl auch; Beisatz: Die mit einer Unrichtigkeit der Rechtsbelehrung verknüpfte Nichtigkeitssanktion erstreckt sich auf alle abstrakt denkbaren nachteiligen Auswirkungen des Fehlers. Sie erfaßt demnach nicht auch solche Fälle, in denen die Unrichtigkeit eine den Beschwerdeführer begünstigende Belehrung zu einer für ihn nachteilig beantworteten Frage betrifft, weil es insoweit generell an einer überhaupt denkbaren Benachteiligung des Beschwerdeinteresses fehlt (EvBl 1983/18). (T7)
  • RS0100987">13 Os 101/91
    Entscheidungstext OGH 19.02.1992 13 Os 101/91
    Vgl auch; Beis wie T4
  • RS0100987">13 Os 35/97
    Entscheidungstext OGH 16.04.1997 13 Os 35/97
    Vgl auch
  • RS0100987">11 Os 17/00
    Entscheidungstext OGH 11.04.2000 11 Os 17/00
    Vgl auch; Beis wie T7 nur: Die mit einer Unrichtigkeit der Rechtsbelehrung verknüpfte Nichtigkeitssanktion erstreckt sich auf alle abstrakt denkbaren nachteiligen Auswirkungen des Fehlers. (T8)
  • RS0100987">12 Os 93/05a
    Entscheidungstext OGH 17.11.2005 12 Os 93/05a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1929:RS0100987

Dokumentnummer

JJR_19290304_OGH0002_0050OS00126_2900000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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