RS OGH 1976/5/4 6Ob379/59, 6Ob34/67, 5Ob64/71, 5Ob217/72, 5Ob257/73, 5Ob569/76

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.10.1959
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Norm

ABGB §1359
JN §51 Abs2 Z8
  1. JN § 51 heute
  2. JN § 51 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  3. JN § 51 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  4. JN § 51 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/2014
  5. JN § 51 gültig von 01.01.2013 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  6. JN § 51 gültig von 01.01.2007 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  7. JN § 51 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  8. JN § 51 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  9. JN § 51 gültig von 01.07.1996 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 262/1996
  10. JN § 51 gültig von 01.07.1993 bis 30.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 91/1993

Rechtssatz

Unter Streitigkeiten aus Wechselgeschäften gemäß § 51 Abs 2 Z 8 JN sind nur solche zu verstehen, bei welchen der Anspruch unmittelbar aus einem wechselrechtlichen Verpflichtungsakt abgeleitet wird, die materiellrechtliche Grundlage des Anspruches also das WechselG selbst bildet. Dies ist nicht der Fall, wenn ein Wechselbüro gegen den anderen Rückgriff gemäß § 1359 ABGB nimmt.Unter Streitigkeiten aus Wechselgeschäften gemäß Paragraph 51, Absatz 2, Ziffer 8, JN sind nur solche zu verstehen, bei welchen der Anspruch unmittelbar aus einem wechselrechtlichen Verpflichtungsakt abgeleitet wird, die materiellrechtliche Grundlage des Anspruches also das WechselG selbst bildet. Dies ist nicht der Fall, wenn ein Wechselbüro gegen den anderen Rückgriff gemäß Paragraph 1359, ABGB nimmt.

Entscheidungstexte

  • RS0032245">6 Ob 379/59
    Entscheidungstext OGH 28.10.1959 6 Ob 379/59
    Veröff: SZ 32/139
  • 6 Ob 34/67
    Entscheidungstext OGH 15.02.1967 6 Ob 34/67
    nur: Unter Streitigkeiten aus Wechselgeschäften gemäß § 51 Abs 2 Z 8 JN sind nur solche zu verstehen, bei welchen der Anspruch unmittelbar aus einem wechselrechtlichen Verpflichtungsakt abgeleitet wird, die materiellrechtliche Grundlage des Anspruches also das WG selbst bildet. (T1) Veröff: RZ 1967,203
  • RS0032245">5 Ob 64/71
    Entscheidungstext OGH 24.03.1971 5 Ob 64/71
    Veröff: SZ 44/34 = EvBl 1971/301 S 550 = RZ 1971,178 = ÖBA 1972,370
  • 5 Ob 217/72
    Entscheidungstext OGH 07.11.1972 5 Ob 217/72
    nur T1
  • 5 Ob 257/73
    Entscheidungstext OGH 09.01.1974 5 Ob 257/73
    Beisatz: Bei Geltendmachung der Forderung als Wechselforderung im Sinne des § 51 Abs 2 Z 8 JN liegt unheilbare Unzuständigkeit des Bezirksgerichtes vor. (T2)
  • RS0032245">5 Ob 569/76
    Entscheidungstext OGH 04.05.1976 5 Ob 569/76
    nur T1; Veröff: Arb 9468 = SZ 49/61

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0032245

Dokumentnummer

JJR_19591028_OGH0002_0060OB00379_5900000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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