RS OGH 2007/3/27 9Os28/62, 12Os35/73, 9Os70/73, 10Os64/77, Bkd21/79, 10Os59/79, 12Os130/80, 10Os145/

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.03.1962
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Norm

StPO §74
StPO §238
StPO §281 Z4 B
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Über einen während der Hauptverhandlung gestellten Ablehnungsantrag entscheidet gemäß § 238 StPO der Gerichtshof endgültig; dieses Zwischenerkenntnis kann auch auf dem Umweg über § 281 Z 4 StPO nicht angefochten werden.Über einen während der Hauptverhandlung gestellten Ablehnungsantrag entscheidet gemäß Paragraph 238, StPO der Gerichtshof endgültig; dieses Zwischenerkenntnis kann auch auf dem Umweg über Paragraph 281, Ziffer 4, StPO nicht angefochten werden.

Entscheidungstexte

  • 9 Os 28/62
    Entscheidungstext OGH 16.03.1962 9 Os 28/62
    Veröff: EvBl 1962/387 S 470
  • 12 Os 35/73
    Entscheidungstext OGH 05.06.1973 12 Os 35/73
  • 9 Os 70/73
    Entscheidungstext OGH 10.10.1973 9 Os 70/73
  • 10 Os 64/77
    Entscheidungstext OGH 07.09.1977 10 Os 64/77
    Ähnlich; Beisatz: Gilt auch für den Gerichtstag. (T1)
  • Bkd 21/79
    Entscheidungstext OGH 11.06.1979 Bkd 21/79
    Ausdrücklich gegenteilig
  • RS0097161">10 Os 59/79
    Entscheidungstext OGH 03.10.1979 10 Os 59/79
    Beisatz: Hier: Ablehnung des gesamten Gerichtshofes. (T2)
  • RS0097161">12 Os 130/80
    Entscheidungstext OGH 21.05.1981 12 Os 130/80
    Veröff: SSt 52/29
  • RS0097161">10 Os 145/81
    Entscheidungstext OGH 03.08.1982 10 Os 145/81
    Vgl aber
  • RS0097161">11 Os 105/83
    Entscheidungstext OGH 14.09.1983 11 Os 105/83
    Vgl auch
  • RS0097161">9 Os 24/85
    Entscheidungstext OGH 17.04.1985 9 Os 24/85
    Vgl
  • 10 Os 85/85
    Entscheidungstext OGH 29.10.1985 10 Os 85/85
    Vgl aber
  • RS0097161">11 Os 184/85
    Entscheidungstext OGH 17.03.1986 11 Os 184/85
    Vgl; Beisatz: Allenfalls (nur) Nichtigkeitsgrund der Z 4 des § 281 Abs 1 StPO, doch darf sich das Vorbringen nicht allein auf die Wiederholung solcher Anträge beschränken, die bereits außerhalb der Hauptverhandlung gestellt und gesetzmäßig erledigt wurden. (T3) Veröff: SSt 57/17
  • RS0097161">9 Os 76/85
    Entscheidungstext OGH 02.07.1986 9 Os 76/85
    nur: Über einen während der Hauptverhandlung gestellten Ablehnungsantrag entscheidet gemäß § 238 StPO der Gerichtshof. (T4) Beisatz: Im Hinblick auf das in einem solchen (in der Hauptverhandlung gestellten) Ablehnungsantrag enthaltene Begehren, die Verhandlung zu vertagen, kann allerdings ein derartiges Zwischenerkenntnis aus dem Nichtigkeitsgrund der Z 5 des § 345 Abs 1 (bzw der Z 4 des § 281 Abs 1) StPO mittels Nichtigkeitsbeschwerde angefochten werden, sofern sich das Vorbringen nicht ausschließlich auf die Wiederholung eines solchen Ablehnungsantrages beschränkt, der bereits außerhalb der Hauptverhandlung gestellt und gesetzmäßig erledigt worden ist (SSt 52/29). (T5)
  • RS0097161">13 Os 178/86
    Entscheidungstext OGH 02.04.1987 13 Os 178/86
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T5
  • RS0097161">15 Os 14/88
    Entscheidungstext OGH 03.05.1988 15 Os 14/88
    nur T4
  • 16 Os 7/92
    Entscheidungstext OGH 17.07.1992 16 Os 7/92
    Vgl auch; Veröff: EvBl 1993/8 S 33
  • RS0097161">15 Os 42/92
    Entscheidungstext OGH 26.11.1992 15 Os 42/92
    Vgl auch
  • RS0097161">15 Os 13/95
    Entscheidungstext OGH 09.02.1995 15 Os 13/95
    Vgl auch; Beis wie T5
  • RS0097161">15 Os 32/96
    Entscheidungstext OGH 28.03.1996 15 Os 32/96
    nur T4
  • RS0097161">12 Os 50/95
    Entscheidungstext OGH 14.11.1996 12 Os 50/95
    nur T4
  • RS0097161">15 Os 139/03
    Entscheidungstext OGH 30.10.2003 15 Os 139/03
    Vgl aber; Beisatz: Der im Gesetz normierte Rechtsmittelausschluss darf nicht dadurch umgangen werden, dass ein vor der Hauptverhandlung vom zuständigen Vorsteher des Gerichts bereits abgewiesener Ablehnungsantrag in der Hauptverhandlung einfach wiederholt wird. (T6); Beisatz: Die Ablehnung eines zulässiger Weise erst in der Hauptverhandlung gestellten Antrags durch das erkennende Gericht kann jedoch mit Urteilsanfechtung nach § 281 Abs 1 Z 4 StPO bekämpft werden. (T7)
  • RS0097161">11 Os 81/06f
    Entscheidungstext OGH 27.03.2007 11 Os 81/06f
    Auch; nur T4; Beisatz: Ist ein erst in der Hauptverhandlung gestellter Antrag verfristet, ist er vom darüber nach §238 StPO erkennenden Gericht nicht inhaltlich zu erledigen, sondern zurückzuweisen, ohne dass es erforderlichist, auf die Begründung dieses Antrages meritorisch einzugehen. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0097161

Dokumentnummer

JJR_19620316_OGH0002_0090OS00028_6200000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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