RS OGH 2013/10/29 10Os1/67; 11Os168/68; 10Os98/69; 10Os251/71; 9Os105/73; 13Os20/74; 11Os120/74; 11O

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.07.1967
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Norm

StPO §118 Abs2
StPO §126 A
StPO §281 Abs1 Z4
  1. StPO § 126 heute
  2. StPO § 126 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 126 gültig von 14.08.2015 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  4. StPO § 126 gültig von 01.01.2015 bis 13.08.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2014
  5. StPO § 126 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 195/2013
  6. StPO § 126 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  7. StPO § 126 gültig von 01.06.2009 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  8. StPO § 126 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  9. StPO § 126 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  10. StPO § 126 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 126 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Nur in diesen Fällen ist die Zuziehung eines zweiten Sachverständigen vorgesehen.

Entscheidungstexte

  • 10 Os 1/67
    Entscheidungstext OGH 14.07.1967 10 Os 1/67
  • 11 Os 168/68
    Entscheidungstext OGH 25.10.1968 11 Os 168/68
  • 10 Os 98/69
    Entscheidungstext OGH 07.10.1969 10 Os 98/69
    Veröff: RZ 1970,38
  • 10 Os 251/71
    Entscheidungstext OGH 22.02.1972 10 Os 251/71
  • 9 Os 105/73
    Entscheidungstext OGH 12.12.1973 9 Os 105/73
  • 13 Os 20/74
    Entscheidungstext OGH 18.04.1974 13 Os 20/74
  • 11 Os 120/74
    Entscheidungstext OGH 15.11.1974 11 Os 120/74
  • 11 Os 135/75
    Entscheidungstext OGH 17.03.1976 11 Os 135/75
  • 9 Os 136/76
    Entscheidungstext OGH 10.11.1976 9 Os 136/76
  • RS0097564">12 Os 44/79
    Entscheidungstext OGH 29.03.1979 12 Os 44/79
    Beisatz: Gilt auch für das Verfahren bei freiheitsentziehenden vorbeugenden Maßnahmen (§ 21 - 23 StGB). (T1)
  • RS0097564">12 Os 170/79
    Entscheidungstext OGH 13.03.1980 12 Os 170/79
  • 11 Os 1/80
    Entscheidungstext OGH 05.03.1980 11 Os 1/80
    Vgl auch; Beisatz: Weist das Gutachten eines Sachverständigen die in den §§ 125, 126 StPO bezeichneten Mängel nicht auf, so ist der Antrag auf Beiziehung eines zweiten Sachverständigen mangels der gesetzlichen Voraussetzungen abzuweisen (so schon Entscheidung vom 16.12.1937, 4 Os 1140/37 = SSt 17/165). (T2)
  • 13 Os 153/80
    Entscheidungstext OGH 09.10.1980 13 Os 153/80
    Vgl auch; Beisatz: Wird der Antrag schon vor Erstattung des Gutachtens in der Hauptverhandlung gestellt, danach aber kein Mangel (mehr) aufgezeigt, so fehlt es an den gesetzlichen Voraussetzungen, weil hiefür erforderlich wäre, daß allfällige Mängel des Gutachtens durch eine nochmalige Vernehmung des Sachverständigen nicht zu beseitigen waren. (T3)
  • 13 Os 67/81
    Entscheidungstext OGH 21.05.1981 13 Os 67/81
    Ähnlich
  • 13 Os 90/81
    Entscheidungstext OGH 25.06.1981 13 Os 90/81
    Beisatz: Der Umstand, daß der Sachverständige auf Grund der Weigerung des Angeklagten eine Untersuchung nicht durchführen konnte, rechtfertigt die Beiziehung eines zweiten Sachverständigen nicht. (T4)
  • 13 Os 123/81
    Entscheidungstext OGH 13.08.1981 13 Os 123/81
    Vgl auch
  • 12 Os 83/82
    Entscheidungstext OGH 07.06.1982 12 Os 83/82
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 13 Os 78/82
    Entscheidungstext OGH 01.07.1982 13 Os 78/82
    Vgl auch
  • RS0097564">12 Os 161/82
    Entscheidungstext OGH 02.12.1982 12 Os 161/82
    Vgl auch
  • RS0097564">9 Os 4/84
    Entscheidungstext OGH 14.02.1984 9 Os 4/84
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 12 Os 106/84
    Entscheidungstext OGH 23.08.1984 12 Os 106/84
    Vgl auch
  • RS0097564">12 Os 7/85
    Entscheidungstext OGH 07.03.1985 12 Os 7/85
    Vgl auch; Beis wie T2
  • RS0097564">11 Os 43/86
    Entscheidungstext OGH 03.06.1986 11 Os 43/86
    Vgl auch; Beis wie T2
  • RS0097564">9 Os 87/86
    Entscheidungstext OGH 10.09.1986 9 Os 87/86
    Vgl auch; Beisatz: Sonst ist grundsätzlich nur ein Sachverständigen dem Strafverfahren beizuziehen. (T5)
  • RS0097564">12 Os 83/87
    Entscheidungstext OGH 27.08.1987 12 Os 83/87
  • RS0097564">15 Os 42/88
    Entscheidungstext OGH 15.03.1988 15 Os 42/88
    Vgl auch; Beisatz: Solche Mängel müssen im Antrag dargetan werden. (T6)
  • RS0097564">12 Os 7/88
    Entscheidungstext OGH 10.03.1988 12 Os 7/88
    Vgl auch; Beis wie T6
  • RS0097564">13 Os 29/88
    Entscheidungstext OGH 07.04.1988 13 Os 29/88
    Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T6
  • RS0097564">11 Os 144/88
    Entscheidungstext OGH 08.11.1988 11 Os 144/88
    Vgl auch; Beis wie T2
  • RS0097564">14 Os 128/88
    Entscheidungstext OGH 29.09.1989 14 Os 128/88
  • 13 Os 32/92
    Entscheidungstext OGH 08.04.1992 13 Os 32/92
    Vgl auch
  • 13 Os 76/92
    Entscheidungstext OGH 18.11.1992 13 Os 76/92
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 14 Os 34/93
    Entscheidungstext OGH 23.03.1993 14 Os 34/93
  • RS0097564">12 Os 59/93
    Entscheidungstext OGH 09.06.1993 12 Os 59/93
    Vgl auch; Beisatz: Bei einem Beweisbegehren, das die im Gesetz (§§ 125, 126 StPO) für die Einholung eines weiteren Gutachtens angeführten Gründe nicht einmal behauptet, handelt es sich um einen unzulässigen Erkundungsbeweis. (T7)
  • 14 Os 111/93
    Entscheidungstext OGH 22.07.1993 14 Os 111/93
    Vgl auch
  • 12 Os 98/93
    Entscheidungstext OGH 22.07.1993 12 Os 98/93
  • RS0097564">12 Os 167/93
    Entscheidungstext OGH 27.01.1994 12 Os 167/93
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 11 Os 24/95
    Entscheidungstext OGH 25.04.1995 11 Os 24/95
  • RS0097564">11 Os 25/96
    Entscheidungstext OGH 27.02.1996 11 Os 25/96
  • RS0097564">11 Os 168/96
    Entscheidungstext OGH 05.11.1996 11 Os 168/96
    Vgl auch
  • RS0097564">14 Os 85/97
    Entscheidungstext OGH 09.09.1997 14 Os 85/97
    Beis wie T2
  • RS0097564">14 Os 107/99
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 14 Os 107/99
    Beisatz: Ein zweiter Sachverständiger ist im Strafverfahren jedoch nur ausnahmsweise beizuziehen, und zwar entweder bei besonderer Schwierigkeit der Beobachtung oder Begutachtung (§ 118 Abs 2 StPO) oder bei Mangelhaftigkeit des bereits vorliegenden Gutachtens, sofern die Mängel nicht durch nochmalige Befragung des ersten Sachverständigen behoben werden können. (T8)
  • RS0097564">14 Os 16/01
    Entscheidungstext OGH 22.05.2001 14 Os 16/01
    Vgl auch; Beis wie T2
  • RS0097564">14 Os 127/01
    Entscheidungstext OGH 25.06.2002 14 Os 127/01
    Auch; Beis ähnlich T2
  • RS0097564">12 Os 7/06f
    Entscheidungstext OGH 15.02.2007 12 Os 7/06f
    Beis wie T8 nur: Ein zweiter Sachverständiger ist im Strafverfahren jedoch nur ausnahmsweise beizuziehen, und zwar bei Mangelhaftigkeit des bereits vorliegenden Gutachtens, sofern die Mängel nicht durch nochmalige Befragung des ersten Sachverständigen behoben werden können. (T9); Beisatz: Hier: Verweist der für das Beweisthema gerichtlich zertifizierte Sachverständige darauf, dass die Mitnahme einer Hilfskraft nur wegen deren langjähriger Erfahrung in einem speziellen Bereich und nicht wegen des vom Verteidiger behaupteten Ausgleichs seiner mangelnden Fachkompetenz erfolgte, ist im Antrag auf Beiziehung eines anderen Sachverständigen fundiert zu begründen, welche konkreten Umstände dennoch Zweifel an der Fachkenntnis des bestellten Sachverständigen begründen. (T10)
  • RS0097564">11 Os 101/13g
    Entscheidungstext OGH 29.10.2013 11 Os 101/13g
    Vgl auch; Beis ähnlich wie T2; Beis ähnlich wie T8

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1967:RS0097564

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.02.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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