RS OGH 2023/3/14 13Os23/74; 11Os68/74; 9Os137/84; 9Os76/85; 15Os147/14b; 15Os78/16h; 11Os101/18i; 12

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 03.05.1974
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Norm

StPO §312
StPO §345 Abs1 Z6
  1. StPO § 345 heute
  2. StPO § 345 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 345 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 345 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 345 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 345 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 345 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 345 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 345 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 345 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Bei rechtlich gleichwertigen Varianten der Tatbegehung sind zweckmäßigerweise beide Varianten - alternativ - in die Hauptfrage aufzunehmen (SSt 24/46, 13 Os 21/73). Ein diesbezüglicher Fehler ist jedoch nicht mit Nichtigkeit bedroht.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 23/74
    Entscheidungstext OGH 03.05.1974 13 Os 23/74
  • 11 Os 68/74
    Entscheidungstext OGH 19.09.1974 11 Os 68/74
    Vgl auch; Beisatz: Die Vernachlässigung einer von zwei strafrechtlich völlig gleichwertigen Alternativen der einhellig bejahten Tatbildverwirklichung Gericht dem Angeklagten nicht zum Nachteil. (T1)
  • RS0100737">9 Os 137/84
    Entscheidungstext OGH 25.09.1984 9 Os 137/84
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier zu § 83 Abs 1 und 2 StGB. (T2)
  • RS0100737">9 Os 76/85
    Entscheidungstext OGH, AUSL EGMR 02.07.1986 9 Os 76/85
    Vgl auch; Beisatz: In der Hauptverhandlung hervorgekommene Umstände, die weder die Identität der Tat aufheben noch etwas an der in der Anklage vorgenommenen Qualifikation ändern, können auch neben dem Sachverhalt, wie er sich nach der Anklage darstellt, in der Hauptfrage Aufnahme finden, das heißt, es kann nach einem von der Anklage abweichenden Sachverhalt, durch den sich an der rechtlichen Beurteilung nichts ändern würde, in einer Hauptfrage durch alternative Gegenüberstellung zu dem unter Anklage stehenden Sachverhalt gefragt werden. (T3)
  • RS0100737">15 Os 147/14b
    Entscheidungstext OGH 22.07.2015 15 Os 147/14b
    Auch
  • RS0100737">15 Os 78/16h
    Entscheidungstext OGH 12.10.2016 15 Os 78/16h
    Auch
  • RS0100737">11 Os 101/18i
    Entscheidungstext OGH 13.11.2018 11 Os 101/18i
    Auch
  • RS0100737">12 Os 41/21b
    Entscheidungstext OGH 29.07.2021 12 Os 41/21b
    Vgl
  • RS0100737">11 Os 12/23h
    Entscheidungstext OGH 14.03.2023 11 Os 12/23h
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0100737

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.05.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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