RS OGH 2019/6/25 13Os139/79, 11Os145/80, 13Os16/02, 13Os26/06g, 15Os52/07x, 14Os21/19y

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.11.1979
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Norm

StGB §302
StGB §310
  1. StGB § 302 heute
  2. StGB § 302 gültig ab 01.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2012
  3. StGB § 302 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  4. StGB § 302 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  5. StGB § 302 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StGB § 310 heute
  2. StGB § 310 gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2025
  3. StGB § 310 gültig von 30.12.2014 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  4. StGB § 310 gültig von 01.10.1998 bis 29.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  5. StGB § 310 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/1997
  6. StGB § 310 gültig von 15.09.1993 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 570/1993
  7. StGB § 310 gültig von 01.01.1975 bis 14.09.1993

Rechtssatz

Die bloße Verletzung der Geheimhaltungspflicht durch einen Beamten ist nicht nach § 302 StGB, sondern nach § 310 StGB zu ahnden; vorsätzlicher Geheimnisverrat allein erfüllt daher noch nicht § 302 StGB.Die bloße Verletzung der Geheimhaltungspflicht durch einen Beamten ist nicht nach Paragraph 302, StGB, sondern nach Paragraph 310, StGB zu ahnden; vorsätzlicher Geheimnisverrat allein erfüllt daher noch nicht Paragraph 302, StGB.

Entscheidungstexte

  • RS0096646">13 Os 139/79
    Entscheidungstext OGH 22.11.1979 13 Os 139/79
    Veröff: JBl 1980,554 = EvBl 1980/80 S 246 = RZ 1980/7 S 40
  • RS0096646">11 Os 145/80
    Entscheidungstext OGH 19.11.1980 11 Os 145/80
    Beisatz: Zu § 102 Abs 1 lit c StG 1945, begangen vor dem 01.01.1975. (T1)
  • RS0096646">13 Os 16/02
    Entscheidungstext OGH 27.03.2002 13 Os 16/02
    Vgl aber; Beisatz: Die Weitergabe amtlicher Geheimnisse ist zwar grundsätzlich § 310 StGB zu unterstellen, wenn aber der Täter nicht bloß das Recht des Betroffenen auf Geheimhaltung, sondern weitergehend konkrete Rechte des Staates oder Einzelner beeinträchtigen will, dann ist der Geheimnisverrat als Missbrauch der Amtsgewalt (§ 302 StGB) zu beurteilen. (T2)
  • RS0096646">13 Os 26/06g
    Entscheidungstext OGH 03.05.2006 13 Os 26/06g
    Auch
  • RS0096646">15 Os 52/07x
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 15 Os 52/07x
    Vgl auch; Beisatz: Ein Beamter, der ungeachtet seiner Amtspflichten den Geschäftsführer eines Nachtclubs über eine bevorstehende (in seinen Verantwortungsbereich fallende) der Einhaltung fremdenrechtlicher, aber auch verwaltungs- und justizstrafrechtlicher Bestimmungen dienende Kontrolle informiert, setzt damit eine einem Hoheitsakt gleichwertige Handlung, weil auf diese Weise der Zweck der Maßnahme völlig vereitelt wird. (T3)
  • RS0096646">14 Os 21/19y
    Entscheidungstext OGH 25.06.2019 14 Os 21/19y
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0096646

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.07.2019
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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