RS OGH 2025/9/9 5Ob507/80; 1Ob562/84; 1Ob533/85; 6Ob560/84; 1Ob693/85; 4Ob533/87; 2Ob705/87; 6Ob551/

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.03.1980
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Norm

EheG §82
  1. EheG § 82 heute
  2. EheG § 82 gültig ab 01.01.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2009
  3. EheG § 82 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  4. EheG § 82 gültig von 01.07.1978 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978

Rechtssatz

Auch dann, wenn Sachen im Sinne des § 82 Abs 1 Z 1 EheG während der Ehe veräußert werden, ist der an ihre Stelle tretende noch abgrenzbare Vermögenswert von der Verteilung auszunehmen.Auch dann, wenn Sachen im Sinne des Paragraph 82, Absatz eins, Ziffer eins, EheG während der Ehe veräußert werden, ist der an ihre Stelle tretende noch abgrenzbare Vermögenswert von der Verteilung auszunehmen.

Entscheidungstexte

  • RS0057322">5 Ob 507/80
    Entscheidungstext OGH 25.03.1980 5 Ob 507/80
    Veröff: SZ 53/52 = EvBl 1980/156 S 466 = JBl 1980,594
  • 1 Ob 562/84
    Entscheidungstext OGH 02.05.1984 1 Ob 562/84
  • RS0057322">1 Ob 533/85
    Entscheidungstext OGH 20.03.1985 1 Ob 533/85
  • RS0057322">6 Ob 560/84
    Entscheidungstext OGH 07.03.1985 6 Ob 560/84
    Auch; Beisatz: Das aus geschenktem und somit ausgenommenen Geld angeschaffte Äquivalent bleibt, wenn es klar abgrenzbar und keine deutliche Umwidmung erfolgt ist, aus der Aufteilung ausgenommen. (T1)
    Veröff: EvBl 1986/13 S 50
  • RS0057322">1 Ob 693/85
    Entscheidungstext OGH 11.12.1985 1 Ob 693/85
    Vgl
  • RS0057322">4 Ob 533/87
    Entscheidungstext OGH 30.06.1987 4 Ob 533/87
    Beisatz: Nach dem Substitutionsprinzip sollen grundsätzlich Vermögenswerte, die an die Stelle einer in die Ehe eingebrachten Sache getreten sind, nicht der Aufteilung unterliegen. (T2)
  • RS0057322">2 Ob 705/87
    Entscheidungstext OGH 23.03.1988 2 Ob 705/87
    Beis wie T2
  • RS0057322">6 Ob 551/88
    Entscheidungstext OGH 05.05.1988 6 Ob 551/88
  • RS0057322">8 Ob 576/88
    Entscheidungstext OGH 29.06.1989 8 Ob 576/88
  • RS0057322">3 Ob 1592/91
    Entscheidungstext OGH 22.01.1992 3 Ob 1592/91
    Vgl auch; Beis wie T1
  • RS0057322">1 Ob 591/91
    Entscheidungstext OGH 29.01.1992 1 Ob 591/91
    Beis wie T1
  • RS0057322">6 Ob 162/99p
    Entscheidungstext OGH 29.09.1999 6 Ob 162/99p
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • RS0057322">9 Ob 29/00f
    Entscheidungstext OGH 15.03.2000 9 Ob 29/00f
    Auch; Beis wie T1
  • RS0057322">7 Ob 30/00p
    Entscheidungstext OGH 26.04.2000 7 Ob 30/00p
    Vgl auch; Beis wie T2
  • RS0057322">1 Ob 89/01x
    Entscheidungstext OGH 26.06.2001 1 Ob 89/01x
    Auch; Beis wie T1
  • RS0057322">7 Ob 102/09i
    Entscheidungstext OGH 02.09.2009 7 Ob 102/09i
    Auch
  • RS0057322">1 Ob 262/15h
    Entscheidungstext OGH 31.03.2016 1 Ob 262/15h
    Auch; Veröff: SZ 2016/43
  • RS0057322">1 Ob 142/19t
    Entscheidungstext OGH 21.01.2020 1 Ob 142/19t
  • RS0057322">1 Ob 208/19y
    Entscheidungstext OGH 26.03.2020 1 Ob 208/19y
    Beisatz: Nicht aber dann, wenn das Surrogat oder ein Anteil daran während der aufrechten Ehe dem einen Ehegatten vom anderen (zu dessen Gunsten die Sache oder der Wert, weil er sie in die Ehe eingebracht, von Todes wegen erworben oder von einem Dritten geschenkt erhalten hat, zuvor gemäß § 82 Abs 1 Z 1 EheG ausgenommen war) geschenkt wurde. (T3)
    Anm: Veröff: SZ 2020/22
  • RS0057322">1 Ob 85/22i
    Entscheidungstext OGH 22.06.2022 1 Ob 85/22i
    Vgl; Beis wie T2
  • RS0057322">1 Ob 69/25s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 31.07.2025 1 Ob 69/25s
    Beisatz wie T2
  • RS0057322">1 Ob 94/25t
    Entscheidungstext OGH 09.09.2025 1 Ob 94/25t
    Beisatz: Es würde dem Grundgedanken der gerechten Verteilung des während der ehelichen Lebensgemeinschaft geschaffenen Vermögens widersprechen, einen Ehegatten (auch bloß wertmäßig) an solchen Vermögensbestandteilen partizipieren zu lassen, die der andere in die Ehe eingebracht hat oder die ihm als geschenkt oder geerbt allein zustehen. (T4)
    Beisatz: Eine wertverfolgende Berücksichtigung eingebrachten, von Dritten geschenkten und von Todes wegen erworbenen Vermögens eines Ehegatten hat auch in dem Fall zu erfolgen, dass damit zunächst ein bestimmter Vermögensgegenstand finanziert und dessen Verkaufserlös in der Folge für den Erwerb eines anderen Vermögensgegenstands verwendet wurde. (T5)
    Beisatz: Hier: mehrstufige Wertverfolgung, da der Verkaufserlös einer Liegenschaft, die teilweise mit von der Aufteilung ausgenommenen Vermögen finanziert wurde, wiederum in eine andere Liegenschaft investiert wurde, die nunmehr der Aufteilung unterliegt. (T6)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0057322

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.10.2025
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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