RS OGH 1995/1/17 11Os57/80, 9Os111/80, 13Os93/81, 12Os24/82, 12Os32/89, 11Os114/91, 15Os42/92, 11Os1

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.05.1980
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Norm

StPO §262 Ba
StPO §267 A
StPO §281 Z8 Ca
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Gegenstand der Anklage ist nicht die rechtliche Beurteilung der Anklagetat durch den Ankläger, sondern die Beteiligung des Angeklagten an dem in der Anklage geschilderten Vorkommnis mit allen seinen begleitenden Umständen (RZ 1938,94), wobei Anklagesatz und Begründung der Anklageschrift ein einheitliches Ganzes bilden (EvBl 1950/217).

Entscheidungstexte

  • RS0098538">11 Os 57/80
    Entscheidungstext OGH 14.05.1980 11 Os 57/80
  • 9 Os 111/80
    Entscheidungstext OGH 07.10.1980 9 Os 111/80
    Vgl auch; nur: Gegenstand der Anklage ist nicht die rechtliche Beurteilung der Anklagetat durch den Ankläger, sondern die Beteiligung des Angeklagten an dem in der Anklage geschilderten Vorkommnis mit allen seinen begleitenden Umständen (RZ 1938,94). (T1) Beisatz: Gemäß § 262, 267 StPO ist das Gericht nur an den tatsächlichen Gegenstand der Anklage, an das angeklagte Ereignis, nicht aber an die rechtliche Beurteilung durch den Ankläger gebunden. Es hat den sich aus der Anklagebegründung ergebenden Vorfall nach allen Richtungen zu erforschen und jenem Gesetz zu unterstellen, das bei richtiger Auslegung darauf anzuwenden ist. (T2)
  • RS0098538">13 Os 93/81
    Entscheidungstext OGH 21.08.1981 13 Os 93/81
    Vgl auch; nur T1
  • RS0098538">12 Os 24/82
    Entscheidungstext OGH 06.05.1982 12 Os 24/82
    Vgl auch; nur T1
  • RS0098538">12 Os 32/89
    Entscheidungstext OGH 29.06.1989 12 Os 32/89
    Vgl auch
  • RS0098538">11 Os 114/91
    Entscheidungstext OGH 05.11.1991 11 Os 114/91
    Vgl auch; Beisatz: Bei dem maßgeblichen Vergleich zwischen Anklagefakten und Urteilsfakten ist auch die Anklagebegründung heranzuziehen. (T3)
  • RS0098538">15 Os 42/92
    Entscheidungstext OGH 26.11.1992 15 Os 42/92
    Vgl auch
  • 11 Os 144/94
    Entscheidungstext OGH 17.01.1995 11 Os 144/94
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0098538

Dokumentnummer

JJR_19800514_OGH0002_0110OS00057_8000000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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