RS OGH 2010/11/18 13Os112/80; 9Os112/80; 9Os133/86; 11Os39/87; 14Os87/90; 11Os97/96; 13Os12/00; 14Os

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.09.1980
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Norm

StGB §58 Abs2
  1. StGB § 58 heute
  2. StGB § 58 gültig ab 29.05.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2021
  3. StGB § 58 gültig von 01.09.2017 bis 28.05.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2017
  4. StGB § 58 gültig von 01.01.2016 bis 31.08.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  5. StGB § 58 gültig von 30.12.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  6. StGB § 58 gültig von 01.01.2010 bis 29.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2009
  7. StGB § 58 gültig von 01.06.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2009
  8. StGB § 58 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  9. StGB § 58 gültig von 01.07.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2006
  10. StGB § 58 gültig von 01.05.2004 bis 30.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2004
  11. StGB § 58 gültig von 01.10.1998 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  12. StGB § 58 gültig von 01.01.1975 bis 30.09.1998

Rechtssatz

Die rechtliche Gewißheit der abermaligen Täterschaft muß in einem Richterspruch - Urteil oder Strafverfügung - verkörpert sein (so schon KH 2698; SSt 29/1; JBl 1966 S 573).

Entscheidungstexte

  • RS0092129">13 Os 112/80
    Entscheidungstext OGH 11.09.1980 13 Os 112/80
  • RS0092129">9 Os 112/80
    Entscheidungstext OGH 24.11.1981 9 Os 112/80
    Beisatz: Die eine Verjährungshemmung bewirkende Täterschaft eines Angeklagten muß zwar in einem Urteil durch Feststellung der Tatbegehung seinen Ausdruck finden; es genügt aber, wenn diese Feststellung in demselben Urteil enthalten ist, das auch einen Schuldspruch wegen des auf seine Verjährung zu überprüfenden Delikts zum Gegenstand hat. (T1) Veröff: SSt 52/60
  • RS0092129">9 Os 133/86
    Entscheidungstext OGH 24.09.1986 9 Os 133/86
    Vgl auch; Beisatz: So schon EvBl 1979/246 = JBl 1980,213; eine Tat, deren Strafbarkeit durch tätige Reue aufgehoben ist, ist daher nicht relevant. (T2)
  • RS0092129">11 Os 39/87
    Entscheidungstext OGH 05.05.1987 11 Os 39/87
    Vgl auch; Beisatz: Die verjährungshemmende Tat muß mit richterlichem Schuldspruch festgestellt sein, weil nur dadurch die rechtliche Gewißheit, daß der Täter innerhalb der Verjährungszeit eine neue, auf der gleichen schädlichen Neigung beruhende strafbare Handlung begangen hat, hergestellt werden kann (SSt 29/1, 37/1; EvBl 1979/246). (T3) Veröff: SSt 58/30
  • RS0092129">14 Os 87/90
    Entscheidungstext OGH 11.09.1990 14 Os 87/90
    Vgl auch; Beisatz: Die verjährungshemmende Nachtat muß schuldspruchmäßig festgestellt worden sein. (T4) Veröff: EvBl 1991/33 S 138
  • RS0092129">11 Os 97/96
    Entscheidungstext OGH 06.08.1996 11 Os 97/96
    Vgl auch
  • RS0092129">13 Os 12/00
    Entscheidungstext OGH 19.07.2000 13 Os 12/00
    Auch; Beisatz: Eine allfällige ablaufhemmende Wirkung ist (bloß) an die Begehung der Nachtat während der Verjährungsfrist für die Vortat geknüpft, nicht jedoch auch an deren Aburteilung. Dass der Täter die Nachtat begangen hat, muss jedoch schuldspruchmäßig festgestellt werden oder worden sein. (T5)
  • RS0092129">14 Os 49/05w
    Entscheidungstext OGH 07.06.2005 14 Os 49/05w
    Vgl auch
  • RS0092129">13 Os 116/10y
    Entscheidungstext OGH 18.11.2010 13 Os 116/10y
    auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0092129

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

02.07.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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