RS OGH 1993/5/25 13Os174/83, 14Os35/88, 13Os59/88, 13Os21/93, 14Os74/93

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 05.04.1984
beobachten
merken

Norm

FinStrG §33 Abs5
  1. FinStrG Art. 1 § 33 heute
  2. FinStrG Art. 1 § 33 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2025
  3. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 23.07.2019 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2019
  4. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 15.08.2018 bis 22.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2018
  5. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 12.01.2013 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  6. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 01.01.2011 bis 11.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2010
  7. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 13.01.1999 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  8. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 21.08.1996 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 421/1996
  9. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 01.01.1995 bis 20.08.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  10. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 01.10.1989 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 375/1989
  11. FinStrG Art. 1 § 33 gültig von 01.01.1986 bis 30.09.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 571/1985

Rechtssatz

Der Verkürzungsbetrag ist jenes Ausmaß an Angaben, das dem Fiskus wirklich entgangen ist. Der Verkürzungsbetrag ist sonach jene Zahlengröße, mit der die Abgabe festzusetzen bzw zu berechnen gewesen wäre; er ergibt sich regelmäßig aus der nach der Aufdeckung des Finanzvergehens endgültig vorgenommenen Abgabenfestsetzung. Darnach ist es verfehlt, die nicht abgeführten Umsatzsteuervorauszahlungen und die zu hoch geltend gemachten Vorsteuerbelastungen zu addieren und die Summe als "Verkürzung" anzunehmen.

Entscheidungstexte

  • RS0087115">13 Os 174/83
    Entscheidungstext OGH 05.04.1984 13 Os 174/83
    Veröff: EvBl 1984/158 S 638 = SSt 55/12
  • RS0087115">14 Os 35/88
    Entscheidungstext OGH 06.04.1988 14 Os 35/88
    Vgl auch
  • RS0087115">13 Os 59/88
    Entscheidungstext OGH 08.09.1988 13 Os 59/88
    Vgl auch; Beisatz: Die Verkürzungsbeträge sind die sich aus den Summen der Nachforderungen bei den einzelnen hinterzogenen Abgaben ergebenden Zahllasten. (T1) Veröff: SSt 59/63
  • 13 Os 21/93
    Entscheidungstext OGH 10.03.1993 13 Os 21/93
    nur: Der Verkürzungsbetrag ist jenes Ausmaß an Angaben, das dem Fiskus wirklich entgangen ist. Der Verkürzungsbetrag ist sonach jene Zahlengröße, mit der die Abgabe festzusetzen bzw zu berechnen gewesen wäre; er ergibt sich regelmäßig aus der nach der Aufdeckung des Finanzvergehens endgültig vorgenommenen Abgabenfestsetzung. (T2) Beisatz: Hier: Zu § 37 Abs 2 (§ 35 Abs 4) FinStrG. (T3)
  • RS0087115">14 Os 74/93
    Entscheidungstext OGH 25.05.1993 14 Os 74/93
    nur: Der Verkürzungsbetrag ist jenes Ausmaß an Angaben, das dem Fiskus wirklich entgangen ist. Der Verkürzungsbetrag ist sonach jene Zahlengröße, mit der die Abgabe festzusetzen bzw zu berechnen gewesen wäre. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0087115

Dokumentnummer

JJR_19840405_OGH0002_0130OS00174_8300000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten