RS OGH 2024/7/17 10Os105/85; 11Os127/95; 14Os16/01; 12Os88/01 (12Os100/01); 12Os5/03; 11Os110/08y; 1

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.09.1985
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Norm

StPO §161 Abs3
StPO §164 Abs4
StPO §167
StPO §200 Abs2
  1. StPO § 161 heute
  2. StPO § 161 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StPO § 161 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  4. StPO § 161 gültig von 01.07.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 151/2004
  5. StPO § 161 gültig von 31.12.1975 bis 30.06.2005
  1. StPO § 164 heute
  2. StPO § 164 gültig ab 18.04.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2024
  3. StPO § 164 gültig von 01.01.2017 bis 17.04.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2016
  4. StPO § 164 gültig von 01.11.2016 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2016
  5. StPO § 164 gültig von 01.01.2014 bis 31.10.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 195/2013
  6. StPO § 164 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  7. StPO § 164 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/1999
  8. StPO § 164 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Suggestivfragen an Zeugen oder Beschuldigte (Angeklagte) sind weder verboten noch ist die Missachtung bezüglicher Formvorschriften (Protokollierung) mit Nichtigkeit bedroht.

Entscheidungstexte

  • RS0097629">10 Os 105/85
    Entscheidungstext OGH 24.09.1985 10 Os 105/85
  • RS0097629">11 Os 127/95
    Entscheidungstext OGH 12.12.1995 11 Os 127/95
  • RS0097629">14 Os 16/01
    Entscheidungstext OGH 22.05.2001 14 Os 16/01
    Vgl auch
  • RS0097629">12 Os 88/01
    Entscheidungstext OGH 06.12.2001 12 Os 88/01
    Vgl auch
  • RS0097629">12 Os 5/03
    Entscheidungstext OGH 06.03.2003 12 Os 5/03
    Auch
  • RS0097629">11 Os 110/08y
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 11 Os 110/08y
    Auch; Beisatz: Fragen, mit denen einem Beschuldigten oder Zeugen Umstände vorgehalten werden, die erst durch seine Antwort festgestellt werden sollen, dürfen nur dann gestellt werden, wenn dies zum Verständnis des Zusammenhangs erforderlich ist - sie sind also keineswegs verboten, allerdings sind solche Fragen und die darauf gegebenen Antworten wörtlich zu protokollieren (§§ 164 Abs 4, 161 Abs 3 StPO; vgl Kirchbacher, WK-StPO § 200 aF Rz 3). Grundsätzlich zeigt die Vernehmungsrealität, dass es fast unmöglich ist, ohne Suggestivfragen auszukommen, wenn man in einer allgemein verständlichen Weise fragen will (Graßberger, Psychologie des Strafverfahrens² 146) - vor allem mit Bezug auf rechtlich relevante subjektive Momente. (T1); Bem: Siehe auch RS0124026. (T2)
  • RS0097629">14 Os 119/19k
    Entscheidungstext OGH 03.12.2019 14 Os 119/19k
    Vgl
  • RS0097629">11 Os 61/24s
    Entscheidungstext OGH 17.07.2024 11 Os 61/24s
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0097629

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.09.2024
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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