RS OGH 1996/2/15 13Os19/88, 14Os176/88 (14Os177/88), 13Os127/89, 11Os107/90, 11Os114/90, 11Os21/91,

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 03.03.1988
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Norm

StGB §29
StPO §281 Abs1 Z10 B
StPO aF §281 Abs1 Z11 B
  1. StPO § 281 heute
  2. StPO § 281 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 281 gültig von 01.03.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  4. StPO § 281 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  5. StPO § 281 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2005
  6. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  7. StPO § 281 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  8. StPO § 281 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  9. StPO § 281 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  10. StPO § 281 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  11. StPO § 281 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Die dem § 29 StGB widersprechende Aufteilung des einheitlichen Verbrechens (des Diebstahls) gereichte dem Angeklagten nicht zum Nachteil (siehe 13 Os 34/85, 15 Os 141/87 und § 290 Abs 1 StPO).Die dem Paragraph 29, StGB widersprechende Aufteilung des einheitlichen Verbrechens (des Diebstahls) gereichte dem Angeklagten nicht zum Nachteil (siehe 13 Os 34/85, 15 Os 141/87 und Paragraph 290, Absatz eins, StPO).

Entscheidungstexte

  • RS0090677">13 Os 19/88
    Entscheidungstext OGH 03.03.1988 13 Os 19/88
  • RS0090677">14 Os 176/88
    Entscheidungstext OGH 21.12.1988 14 Os 176/88
  • RS0090677">13 Os 127/89
    Entscheidungstext OGH 09.11.1989 13 Os 127/89
    Vgl auch; Beisatz: Die Aufteilung des einheitlichen Verbrechens des Diebstahls in zwei Schuldsprüche ist zwar gesetzwidrig im Grund des § 29 StGB, aber keineswegs nichtig. Eine Nichtigkeit, und zwar nach § 281 Abs 1 Z 11 StPO, läge nur beim Ausspruch von zwei Strafen vor (vgl 13 Os 34/85, 13 Os 19/88 und ähnlich 15 Os 141/87). (T1)
  • 11 Os 107/90
    Entscheidungstext OGH 10.10.1990 11 Os 107/90
    Vgl aber; Beisatz: Gesonderte Schuldsprüche wegen mehrerer Diebstähle begründen Nichtigkeit nach § 281 Abs 1 Z 10 StPO, die dem Angeklagten auch zum Nachteil (§ 290 Abs 1 StPO) gereicht, wenn ihm das Zusammentreffen (eines Verbrechens mit einem Vergehen - jeweils des Diebstahls) als erschwerend zugerechnet wurde. Selbst wenn man die Aufteilung des einheitlichen Verbrechens des Diebstahls in zwei Schuldsprüche zwar als gesetzwidrig (Verstoß gegen § 29 StGB), nicht aber als nichtig (so 13 Os 127/89 ua) gemäß der Z 10 des § 281 Abs 1 StPO ansehen wollte, läge in der Heranziehung des gesonderten Schuldspruchs wegen Vergehens des Diebstahls als Erschwerungsgrund jedenfalls eine offenbar unrichtige Beurteilung einer entscheidungswesentlichen Strafzumessungstatsache im Sinn des § 281 Abs 1 Z 11, zweiter Fall, StPO vor, was gleichfalls eine Maßnahme gemäß § 290 Abs 1 StPO erforderlich machen würde. (T2)
  • RS0090677">11 Os 114/90
    Entscheidungstext OGH 14.11.1990 11 Os 114/90
    Vgl aber; Beis wie T2
  • RS0090677">11 Os 21/91
    Entscheidungstext OGH 09.04.1991 11 Os 21/91
    Vgl aber; Beis wie T2
  • RS0090677">14 Os 44/91
    Entscheidungstext OGH 07.05.1991 14 Os 44/91
    Vgl aber
  • RS0090677">11 Os 104/93
    Entscheidungstext OGH 24.08.1993 11 Os 104/93
  • 11 Os 118/93
    Entscheidungstext OGH 07.09.1993 11 Os 118/93
    Gegenteilig
  • 11 Os 44/94
    Entscheidungstext OGH 19.04.1994 11 Os 44/94
    Vgl
  • 11 Os 12/95
    Entscheidungstext OGH 14.02.1995 11 Os 12/95
    Vgl aber; Beisatz: Nachteil im Sinne § 292 letzter Satz StPO. (T3)
  • 15 Os 11/95
    Entscheidungstext OGH 09.03.1995 15 Os 11/95
    Gegenteilig
  • RS0090677">15 Os 11/96
    Entscheidungstext OGH 15.02.1996 15 Os 11/96

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0090677

Dokumentnummer

JJR_19880303_OGH0002_0130OS00019_8800000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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