RS OGH 2023/1/27 3Ob528/88; 3Ob553/90; 2Ob533/91; 6Ob506/95; 4Ob1630/95; 4Ob2312/96w; 7Ob381/97y; 1O

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 06.10.1988
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Norm

EheG §82 Abs1 Z3
  1. EheG § 82 heute
  2. EheG § 82 gültig ab 01.01.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2009
  3. EheG § 82 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/1999
  4. EheG § 82 gültig von 01.07.1978 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 280/1978

Rechtssatz

Der Zweck der Bestimmung des allgemein formulierten § 82 Abs 1 Z 3 EheG, nämlich die tunlichste Erhaltung von Unternehmen, verbietet eine einschränkende Auslegung.Der Zweck der Bestimmung des allgemein formulierten Paragraph 82, Absatz eins, Ziffer 3, EheG, nämlich die tunlichste Erhaltung von Unternehmen, verbietet eine einschränkende Auslegung.

Entscheidungstexte

  • RS0057534">3 Ob 528/88
    Entscheidungstext OGH 06.10.1988 3 Ob 528/88
  • RS0057534">3 Ob 553/90
    Entscheidungstext OGH 28.11.1990 3 Ob 553/90
  • RS0057534">2 Ob 533/91
    Entscheidungstext OGH 15.05.1991 2 Ob 533/91
  • RS0057534">6 Ob 506/95
    Entscheidungstext OGH 20.04.1995 6 Ob 506/95
    nur: Der Zweck der Bestimmung des allgemein formulierten § 82 Abs 1 Z 3 EheG, nämlich die tunlichste Erhaltung von Unternehmen. (T1)
  • RS0057534">4 Ob 1630/95
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 1630/95
  • RS0057534">4 Ob 2312/96w
    Entscheidungstext OGH 29.10.1996 4 Ob 2312/96w
    Vgl auch; Beisatz: Es kann darunter auch die Sicherung der Erwerbsgelegenheit des den Betrieb weiterführenden Ehegatten verstanden werden. (T2)
  • RS0057534">7 Ob 381/97y
    Entscheidungstext OGH 19.05.1998 7 Ob 381/97y
    nur: Der Zweck der Bestimmung des § 82 Abs 1 Z 3 EheG, nämlich die tunlichste Erhaltung von Unternehmen, verbietet eine einschränkende Auslegung. (T3)
    Beisatz: Mit der Ausnahme der Sachen, die zu einem Unternehmen gehören, sollte ein wirksamer Schutz der Unternehmenssubstanz vor dem Zugriff durch einen aufteilungsberechtigten Ehegatten geschaffen werden. (T4)
  • RS0057534">1 Ob 89/01x
    Entscheidungstext OGH 26.06.2001 1 Ob 89/01x
    nur T1
  • RS0057534">6 Ob 85/02x
    Entscheidungstext OGH 16.05.2002 6 Ob 85/02x
    Vgl; Beis wie T2
  • RS0057534">1 Ob 112/18d
    Entscheidungstext OGH 30.04.2019 1 Ob 112/18d
    Vgl aber; Beisatz: Hinter dieser Ausnahmeregelung steht das gesetzgeberische Bestreben, bestimmte nachteilige Folgen, die mit der Übertragung solcher Sachen an den anderen Ehegatten verbunden sein könnten, zu vermeiden; nämlich eine bestehende Erwerbsquelle nicht zu beschädigen, womit zugleich auch Arbeitsplätze vernichtet würden. (T5)
    Beisatz: Bei der Beurteilung der Frage, welche Sachen als Unternehmensbestandteile zu betrachten sind, ist die Zubehör?/Zugehöreigenschaft gemäß § 294 ABGB entscheidend. (T6)
    Beisatz: Mit ausführlicher Erörterung, nach welchen Kriterien Liegenschaften von der Aufteilung ausgenommen sind, weil sie zu einem Unternehmen gehören. (T7)
    Veröff: SZ 2019/37
  • RS0057534">1 Ob 103/22m
    Entscheidungstext OGH 14.09.2022 1 Ob 103/22m
  • RS0057534">1 Ob 241/22f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.01.2023 1 Ob 241/22f
    Beisatz: Vgl RS0134290 (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0057534

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.04.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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