RS OGH 2010/1/14 15Os160/88 (15Os161/88), 11Os129/90, 16Os14/91, 12Os147/96 (12Os163/96), 13Os141/98

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 17.01.1989
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Norm

StPO §292
StPO §494a Abs1 Z3
  1. StPO § 494a heute
  2. StPO § 494a gültig ab 01.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 223/2022
  3. StPO § 494a gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 494a gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  5. StPO § 494a gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/1999
  6. StPO § 494a gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  7. StPO § 494a gültig von 01.01.1994 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  8. StPO § 494a gültig von 01.07.1989 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 242/1989

Rechtssatz

Die Verhängung getrennter Strafen nach § 13 Abs 2 JGG und wegen der unter einem abgeurteilten neuerlichen Straftaten verstößt gegen § 494a Abs 1 Z 3 StPO und gereicht dem Beschuldigten wegen des Unterbleibens der Anwendung der für eine gemeinsame Aburteilung mehrerer strafbarer Handlungen geltenden Grundsätze (§ 28 StGB) zum Nachteil.Die Verhängung getrennter Strafen nach Paragraph 13, Absatz 2, JGG und wegen der unter einem abgeurteilten neuerlichen Straftaten verstößt gegen Paragraph 494 a, Absatz eins, Ziffer 3, StPO und gereicht dem Beschuldigten wegen des Unterbleibens der Anwendung der für eine gemeinsame Aburteilung mehrerer strafbarer Handlungen geltenden Grundsätze (Paragraph 28, StGB) zum Nachteil.

Entscheidungstexte

  • RS0100525">15 Os 160/88
    Entscheidungstext OGH 17.01.1989 15 Os 160/88
  • RS0100525">11 Os 129/90
    Entscheidungstext OGH 14.12.1990 11 Os 129/90
    Beisatz: Nachträglicher Strafausspruch nach § 15 JGG 1988. (T1)
  • RS0100525">16 Os 14/91
    Entscheidungstext OGH 05.04.1991 16 Os 14/91
    Vgl auch; Beisatz: Jedoch keine Maßnahme nach § 292 letzter Satz StPO, weil die Gesamthöhe der beiden mit demselben Urteil verhängten Geldstrafen nach den Grundsätzen gemeinsamer Strafbemessung (§ 28 Abs 1 StGB) nicht als überhöht angesehen werden kann und dem Verurteilten auch sonst kein Nachteil entstanden ist. (T2)
  • RS0100525">12 Os 147/96
    Entscheidungstext OGH 12.12.1996 12 Os 147/96
    Beis wie T1
  • RS0100525">13 Os 141/98
    Entscheidungstext OGH 21.10.1998 13 Os 141/98
    Auch
  • RS0100525">11 Os 149/98
    Entscheidungstext OGH 17.11.1998 11 Os 149/98
    Beis wie T1
  • RS0100525">15 Os 145/07y
    Entscheidungstext OGH 18.02.2008 15 Os 145/07y
  • RS0100525">12 Os 191/09v
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 12 Os 191/09v
    Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0100525

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

05.05.2010
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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