RS OGH 1997/8/7 13Os134/91, 15Os38/92, 15Os58/95 (15Os59/95), 12Os57/96 (12Os58/96), 12Os102/97

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 08.04.1992
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Norm

StGB §201 Abs1
StGB §212
  1. StGB § 201 heute
  2. StGB § 201 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2019
  3. StGB § 201 gültig von 01.08.2013 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2013
  4. StGB § 201 gültig von 01.05.2004 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2004
  5. StGB § 201 gültig von 01.01.2002 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  6. StGB § 201 gültig von 01.07.1989 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 242/1989
  1. StGB § 212 heute
  2. StGB § 212 gültig ab 01.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2017
  3. StGB § 212 gültig von 01.07.2006 bis 31.08.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2006
  4. StGB § 212 gültig von 01.05.2004 bis 30.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2004
  5. StGB § 212 gültig von 01.01.1975 bis 30.04.2004

Rechtssatz

Der Einsatz schwerer Gewalt wird häufig tatsächlich (wenngleich nicht tatbestandsnotwendig) zu einer Willensbrechung des Opfers führen. Wurde eine solche schon durch die Gewaltanwendung allein bewirkt, dann wird eintätiges Zusammentreffen des § 201 Abs 1 StGB mit dem § 212 StGB nicht anzunehmen sein.Der Einsatz schwerer Gewalt wird häufig tatsächlich (wenngleich nicht tatbestandsnotwendig) zu einer Willensbrechung des Opfers führen. Wurde eine solche schon durch die Gewaltanwendung allein bewirkt, dann wird eintätiges Zusammentreffen des Paragraph 201, Absatz eins, StGB mit dem Paragraph 212, StGB nicht anzunehmen sein.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 134/91
    Entscheidungstext OGH 08.04.1992 13 Os 134/91
    Veröff: RZ 1993/53 S 169
  • 15 Os 38/92
    Entscheidungstext OGH 04.06.1992 15 Os 38/92
    Vgl
  • RS0094946">15 Os 58/95
    Entscheidungstext OGH 22.06.1995 15 Os 58/95
    Vgl; Beisatz: Kein eintätiges Zusammentreffen der jeweils ersten Fälle des § 212 Abs 1 und Abs 2 StGB mit Sexualdelikten nach § 201 und § 202 StGB, die unter Brechung des dem sexuellen Mißbrauch entgegenstehenden Willens des Opfers begangen wurden. (T1)
  • RS0094946">12 Os 57/96
    Entscheidungstext OGH 27.06.1996 12 Os 57/96
    Vgl; Beis wie T1
  • RS0094946">12 Os 102/97
    Entscheidungstext OGH 07.08.1997 12 Os 102/97
    Vgl auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0094946

Dokumentnummer

JJR_19920408_OGH0002_0130OS00134_9100000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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