RS OGH 2019/9/3 13Os151/07s, 14Os155/08p, 12Os93/08f, 14Os120/09t, 12Os128/09d, 11Os70/10v, 11Os134/

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.01.2008
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Norm

StGB §1
SMG §28 Abs2 A
SMG §28 Abs3 A
SMG §28 Abs4 A
SMG §27 Abs5 B
SMG §28a Abs1
SMG §28a Abs2
SMG §28a Abs3
SMG §28a Abs4
  1. SMG § 28 heute
  2. SMG § 28 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2015
  3. SMG § 28 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  4. SMG § 28 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. SMG § 28 gültig von 01.06.2001 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2001
  6. SMG § 28 gültig von 01.01.1998 bis 31.05.2001
  1. SMG § 28 heute
  2. SMG § 28 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2015
  3. SMG § 28 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  4. SMG § 28 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. SMG § 28 gültig von 01.06.2001 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2001
  6. SMG § 28 gültig von 01.01.1998 bis 31.05.2001
  1. SMG § 28 heute
  2. SMG § 28 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 144/2015
  3. SMG § 28 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  4. SMG § 28 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. SMG § 28 gültig von 01.06.2001 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2001
  6. SMG § 28 gültig von 01.01.1998 bis 31.05.2001
  1. SMG § 27 heute
  2. SMG § 27 gültig ab 01.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 23/2016
  3. SMG § 27 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  4. SMG § 27 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. SMG § 27 gültig von 01.06.2001 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2001
  6. SMG § 27 gültig von 01.01.1998 bis 31.05.2001
  1. SMG § 28a heute
  2. SMG § 28a gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  1. SMG § 28a heute
  2. SMG § 28a gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  1. SMG § 28a heute
  2. SMG § 28a gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007
  1. SMG § 28a heute
  2. SMG § 28a gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2007

Rechtssatz

Im Fall der Privilegierung nach § 28a Abs 3 iVm § 27 Abs 5 SMG (§ 28 Abs 3 zweiter Satz SMG aF) reduziert § 28a Abs 3 SMG nur den Strafsatz (Anm: vgl zum offenbar gemeinten Begriff "Strafrahmen", RIS-Justiz RS0125243, RS0124167), wogegen sich § 28 Abs 3 zweiter Satz SMG aF auf die Subsumtion auswirkt, derart nämlich, dass die qualifizierende strafbare Handlung nach § 28 Abs 3 erster Fall SMG aF nicht anzunehmen ist. Angesichts der gesetzlichen Bezugnahme auf das historische Ereignis zufolge der Wortwahl „Straftat" im § 28a Abs 2 Z 1 SMG (siehe auch § 28a Abs 4 Z 1 SMG) anstelle einer Bezugnahme auf die gesetzliche Kategorie einer strafbaren Handlung (so noch § 28 Abs 4 Z 1 SMG aF) entspricht das Heranziehen einer Verurteilung wegen eines Verbrechens nach § 28 Abs 2 SMG aF bei der Subsumtion nach § 28a Abs 2 Z 1 SMG dann dem Gesetzlichkeitsgebot (§ 1 StGB, vgl auch Art 7 MRK), wenn diese in Betreff einer die Grenzmenge (§ 28b SMG; § 28 Abs 6 SMG aF) übersteigenden Suchtgiftmenge erfolgte.Im Fall der Privilegierung nach Paragraph 28 a, Absatz 3, in Verbindung mit Paragraph 27, Absatz 5, SMG (Paragraph 28, Absatz 3, zweiter Satz SMG aF) reduziert Paragraph 28 a, Absatz 3, SMG nur den Strafsatz Anmerkung, vergleiche zum offenbar gemeinten Begriff "Strafrahmen", RIS-Justiz RS0125243, RS0124167), wogegen sich Paragraph 28, Absatz 3, zweiter Satz SMG aF auf die Subsumtion auswirkt, derart nämlich, dass die qualifizierende strafbare Handlung nach Paragraph 28, Absatz 3, erster Fall SMG aF nicht anzunehmen ist. Angesichts der gesetzlichen Bezugnahme auf das historische Ereignis zufolge der Wortwahl „Straftat" im Paragraph 28 a, Absatz 2, Ziffer eins, SMG (siehe auch Paragraph 28 a, Absatz 4, Ziffer eins, SMG) anstelle einer Bezugnahme auf die gesetzliche Kategorie einer strafbaren Handlung (so noch Paragraph 28, Absatz 4, Ziffer eins, SMG aF) entspricht das Heranziehen einer Verurteilung wegen eines Verbrechens nach Paragraph 28, Absatz 2, SMG aF bei der Subsumtion nach Paragraph 28 a, Absatz 2, Ziffer eins, SMG dann dem Gesetzlichkeitsgebot (Paragraph eins, StGB, vergleiche auch Artikel 7, MRK), wenn diese in Betreff einer die Grenzmenge (Paragraph 28 b, SMG; Paragraph 28, Absatz 6, SMG aF) übersteigenden Suchtgiftmenge erfolgte.

Entscheidungstexte

  • RS0123175">13 Os 151/07s
    Entscheidungstext OGH 16.01.2008 13 Os 151/07s
  • RS0123175">14 Os 155/08p
    Entscheidungstext OGH 16.12.2008 14 Os 155/08p
    Vgl; Beisatz: Die im Urteilszeitpunkt anzuwendende Rechtslage löst die Gewerbsmäßigkeitsqualifikation des § 28a Abs 2 Z 1 SMG nF nur in Verbindung mit dem Vorliegen einer dem § 28a Abs 1 SMG nF inhaltlich entsprechenden Vorstrafe aus. (T1)
  • RS0123175">12 Os 93/08f
    Entscheidungstext OGH 22.08.2008 12 Os 93/08f
    Vgl; Beisatz: Die bei Vorliegen der in § 27 Abs 2 Z 2 zweiter Satz SMGaF genannten, gewerbsmäßige Tatbegehung privilegierenden Umstände relevante Strafdrohung des § 27 Abs 1 SMG aF einer (alternativ zu einer Geldstrafe zu verhängenden) Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten ist für den Angeklagten günstiger als die in § 27 Abs 5 SMG idgF für die in Rede stehende Fallkonstellation (übrigens ohne alternative Geldstrafdrohung) vorgesehene Androhung einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Hinzu kommt, dass § 27 Abs 5 SMG bei Vorliegen der genannten privilegierenden Umstände nur den Strafsatz einer strafbaren Handlung nach § 27 Abs 1 Z 1 (oder 2), Abs 3 (oder 4 Z 2) SMG reduziert, wogegen sich § 27 Abs 2 Z 2 zweiter Satz SMG aF auf die Subsumtion selbst derart auswirkt, dass die qualifizierte strafbare Handlung nach § 27 Abs 2 Z 2 erster Satz SMGaF nicht anzunehmen ist. (T2)
  • RS0123175">14 Os 120/09t
    Entscheidungstext OGH 17.11.2009 14 Os 120/09t
    Vgl auch; Beisatz: Die Entscheidungsgründe, die bloß von dreimaliger „einschlägiger Verurteilung nach dem Suchmittelgesetz" des Angeklagten ausgehen (US 10), enthalten keine ausreichenden Konstatierungen. (T3)
  • RS0123175">12 Os 128/09d
    Entscheidungstext OGH 26.11.2009 12 Os 128/09d
    Auch; Bem: Hier: Fehlende Konstatierungen zum Vorliegen privilegierender Umstände iSd § 27 Abs 5 SMG. (T4)
  • RS0123175">11 Os 70/10v
    Entscheidungstext OGH 17.08.2010 11 Os 70/10v
    Vgl auch
  • RS0123175">11 Os 134/10f
    Entscheidungstext OGH 16.11.2010 11 Os 134/10f
    Auch; nur: Angesichts der gesetzlichen Bezugnahme auf das historische Ereignis zufolge der Wortwahl „Straftat" im § 28a Abs 2 Z 1 SMG anstelle einer Bezugnahme auf die gesetzliche Kategorie einer strafbaren Handlung entspricht das Heranziehen einer Verurteilung wegen eines Verbrechens nach § 28 Abs 2 SMG aF bei der Subsumtion nach § 28a Abs 2 Z 1 SMG dann dem Gesetzlichkeitsgebot, wenn diese in Betreff einer die Grenzmenge übersteigenden Suchtgiftmenge erfolgte. (T5)
  • RS0123175">12 Os 123/10w
    Entscheidungstext OGH 21.12.2010 12 Os 123/10w
    Vgl auch; nur T5
  • RS0123175">13 Os 98/11b
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 13 Os 98/11b
    Auch; Beis ähnlich wie T3
  • RS0123175">14 Os 170/13a
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 14 Os 170/13a
    Vgl; Ähnlich Beis wie T1
  • RS0123175">15 Os 5/14w
    Entscheidungstext OGH 19.03.2014 15 Os 5/14w
    Auch; Beis ähnlich wie T3
  • RS0123175">13 Os 63/15m
    Entscheidungstext OGH 19.08.2015 13 Os 63/15m
    Auch; Beisatz: § 28a Abs 3 SMG ist eine Strafrahmenvorschrift und lässt als solche die Subsumtion unberührt. (T6)
  • RS0123175">11 Os 5/16v
    Entscheidungstext OGH 10.05.2016 11 Os 5/16v
    Auch; nur T5
  • RS0123175">14 Os 78/16a
    Entscheidungstext OGH 24.01.2017 14 Os 78/16a
    Auch; nur T5
  • RS0123175">14 Os 107/16s
    Entscheidungstext OGH 24.01.2017 14 Os 107/16s
    Auch; Bes wie T6
  • RS0123175">13 Os 138/16t
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 13 Os 138/16t
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: § 28a Abs 3 (hier: zweiter Fall) SMG ist daher nicht in den Schuldspruch (§ 260 Abs 1 Z 2 StPO) aufzunehmen, sondern zählt zu den von § 260 Abs 1 Z 4 StPO genannten Bestimmungen. (T7)
  • RS0123175">14 Os 72/19y
    Entscheidungstext OGH 03.09.2019 14 Os 72/19y
    Auch; Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0123175

Im RIS seit

15.02.2008

Zuletzt aktualisiert am

03.10.2019
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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