§ 94 Oö. GBG 2001

Oö. Gemeindebedienstetengesetz 2001

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Aktuelle Fassung

In Kraft vom 01.07.2002 bis 31.12.9999

§ 94

Dienstbeschreibung als Grundlage für die Dienstbeurteilung

(1) Als Grundlage für die Dienstbeurteilung ist eine mit der erforderlichen Begründung versehene Dienstbeschreibung zu verfassen. Die Dienstbeschreibung ist kein Bescheid.

(2) Die Erstellung der Dienstbeschreibung und Dienstbeurteilung obliegt dem leitenden Bediensteten des Gemeindeamts und bei Gemeindeverbänden dem leitenden Bediensteten (der jeweiligen Dienststelle) zuständigen Vorgesetzten. Die leitenden BeamtenBediensteten gemäß § 7 Abs. 1 Z. 3 und 4 werden vom Bürgermeister (Verbandsobmannvon der Bürgermeisterin) beschrieben und beurteilt.

(3) Ist das für die Dienstbeschreibung zuständige Organ verhindert, hat die Dienstbeschreibung der Vertreter (die Vertreterin) des Organs, das die Dienstbeschreibung durchzuführen gehabt hätte, zu verfassen.

(4) Bei der Dienstbeschreibung sind zu berücksichtigen:

1.

fachliche Kriterien, wie insbesondere die fachlichen KenntnisseErreichung von Zielen, insbesonderedie anlässlich eines Mitarbeitergesprächs vereinbart wurden, die Erledigung der Aufgaben, Projektarbeit sowie Kenntnis der zur Amtsführung notwendigen Vorschriften;

2.

persönliche Kriterien, wie insbesondere die Fähigkeiten und die Auffassung;Auffassungsgabe, Fleiß, Ausdauer, Gewissenhaftigkeit, Verlässlichkeit, die Bereitschaft zur Fortbildung, Bewährung im Parteienverkehr und Außendienst, Ausdrucksfähigkeit, Verhalten im Dienst und Verhalten außerhalb des Dienstes mit Rückwirkung auf den Dienst, Führungsqualitäten.

3. Fleiß, Ausdauer, Gewissenhaftigkeit, Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Arbeitstempo;
4. die Bereitschaft zur Fortbildung;
5. Bewährung im Parteienverkehr und Außendienst;
6. Ausdrucksfähigkeit (schriftlich und mündlich) in der deutschen Sprache und, sofern es für den Dienst erforderlich ist, die Kenntnis von Fremdsprachen;
7. Verhalten im Dienst, insbesondere Benehmen gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern, sowie Verhalten außerhalb des Dienstes, sofern Rückwirkungen auf den Dienst eintreten;
8. bei Beamten, die sich auf einem leitenden Dienstposten befinden oder deren Berufung auf einen solchen Posten in Frage kommt, die Eignung hiezu;
9. Bewährung als Vorgesetzter;
10. Erfolg der Verwendung;
11. die Erreichung von Zielen, die anlässlich eines Mitarbeitergesprächs vereinbart wurden.

(5) BesondereWar der Beamte (die Beamtin) während des Zeitraums, für den die Dienstbeschreibung entscheidende Umstände sind ausdrücklich anzuführenzu verfassen ist, bei zwei oder mehreren Dienststellen zum Dienst zugewiesen oder hat der Beamte (die Beamtin) während dieses Zeitraums verschiedene Funktionen bekleidet, hat der (die) letzte zuständige Vorgesetzte im Einvernehmen mit den übrigen in Betracht kommenden Vorgesetzten die Dienstbeschreibung zu verfassen.

(6) Hat bei alljährlich zu beurteilenden Beamten dasTritt in der Person des für die Dienstbeschreibung zuständige Organ festgestelltund Dienstbeurteilung zuständigen Vorgesetzten ein Wechsel ein, dass keine Änderung gegenüberso hat der letzten Dienstbeschreibung eingetreten ist, kann sich (die Dienstbeschreibung auf einen Hinweis auf die letzte Dienstbeschreibung beschränken; ein solcher Hinweis ist jedoch nur zweimal nacheinander zulässig) bisher zuständige Vorgesetzte alle maßgebenden Umstände im Beurteilungszeitraum seinem (ihrem) Nachfolger zur Kenntnis zu bringen.

(Anm: LGBl. Nr. 51/2002)

Stand vor dem 30.06.2002

In Kraft vom 01.07.2001 bis 30.06.2002

§ 94

Dienstbeschreibung als Grundlage für die Dienstbeurteilung

(1) Als Grundlage für die Dienstbeurteilung ist eine mit der erforderlichen Begründung versehene Dienstbeschreibung zu verfassen. Die Dienstbeschreibung ist kein Bescheid.

(2) Die Erstellung der Dienstbeschreibung und Dienstbeurteilung obliegt dem leitenden Bediensteten des Gemeindeamts und bei Gemeindeverbänden dem leitenden Bediensteten (der jeweiligen Dienststelle) zuständigen Vorgesetzten. Die leitenden BeamtenBediensteten gemäß § 7 Abs. 1 Z. 3 und 4 werden vom Bürgermeister (Verbandsobmannvon der Bürgermeisterin) beschrieben und beurteilt.

(3) Ist das für die Dienstbeschreibung zuständige Organ verhindert, hat die Dienstbeschreibung der Vertreter (die Vertreterin) des Organs, das die Dienstbeschreibung durchzuführen gehabt hätte, zu verfassen.

(4) Bei der Dienstbeschreibung sind zu berücksichtigen:

1.

fachliche Kriterien, wie insbesondere die fachlichen KenntnisseErreichung von Zielen, insbesonderedie anlässlich eines Mitarbeitergesprächs vereinbart wurden, die Erledigung der Aufgaben, Projektarbeit sowie Kenntnis der zur Amtsführung notwendigen Vorschriften;

2.

persönliche Kriterien, wie insbesondere die Fähigkeiten und die Auffassung;Auffassungsgabe, Fleiß, Ausdauer, Gewissenhaftigkeit, Verlässlichkeit, die Bereitschaft zur Fortbildung, Bewährung im Parteienverkehr und Außendienst, Ausdrucksfähigkeit, Verhalten im Dienst und Verhalten außerhalb des Dienstes mit Rückwirkung auf den Dienst, Führungsqualitäten.

3. Fleiß, Ausdauer, Gewissenhaftigkeit, Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Arbeitstempo;
4. die Bereitschaft zur Fortbildung;
5. Bewährung im Parteienverkehr und Außendienst;
6. Ausdrucksfähigkeit (schriftlich und mündlich) in der deutschen Sprache und, sofern es für den Dienst erforderlich ist, die Kenntnis von Fremdsprachen;
7. Verhalten im Dienst, insbesondere Benehmen gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern, sowie Verhalten außerhalb des Dienstes, sofern Rückwirkungen auf den Dienst eintreten;
8. bei Beamten, die sich auf einem leitenden Dienstposten befinden oder deren Berufung auf einen solchen Posten in Frage kommt, die Eignung hiezu;
9. Bewährung als Vorgesetzter;
10. Erfolg der Verwendung;
11. die Erreichung von Zielen, die anlässlich eines Mitarbeitergesprächs vereinbart wurden.

(5) BesondereWar der Beamte (die Beamtin) während des Zeitraums, für den die Dienstbeschreibung entscheidende Umstände sind ausdrücklich anzuführenzu verfassen ist, bei zwei oder mehreren Dienststellen zum Dienst zugewiesen oder hat der Beamte (die Beamtin) während dieses Zeitraums verschiedene Funktionen bekleidet, hat der (die) letzte zuständige Vorgesetzte im Einvernehmen mit den übrigen in Betracht kommenden Vorgesetzten die Dienstbeschreibung zu verfassen.

(6) Hat bei alljährlich zu beurteilenden Beamten dasTritt in der Person des für die Dienstbeschreibung zuständige Organ festgestelltund Dienstbeurteilung zuständigen Vorgesetzten ein Wechsel ein, dass keine Änderung gegenüberso hat der letzten Dienstbeschreibung eingetreten ist, kann sich (die Dienstbeschreibung auf einen Hinweis auf die letzte Dienstbeschreibung beschränken; ein solcher Hinweis ist jedoch nur zweimal nacheinander zulässig) bisher zuständige Vorgesetzte alle maßgebenden Umstände im Beurteilungszeitraum seinem (ihrem) Nachfolger zur Kenntnis zu bringen.

(Anm: LGBl. Nr. 51/2002)

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