Entscheidungen zu § 109 EO

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

76 Dokumente

Entscheidungen 61-76 von 76

RS OGH 1958/4/23 6Ob86/58

Rechtssatz: Zu der vom Exekutionsgericht entlohnten Tätigkeit eines Zwangsverwalters gehören Interventionen beim Finanzamt wegen Ermässigung von Steuerrückständen des zwangsverwalteten Unternehmens auch dann, wenn ein Steuerberater zum Zwangsverwalter bestellt worden ist. Die Vereinbarung eines Anteiles an der vom Stuerberater zu erwirkdenden Steuerermässigung ist nach § 107 Abs 8 AbgO nichtig. Entscheidungstexte 6 Ob 86/58 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.04.1958

TE OGH 1958/4/23 6Ob86/58

Der Kommanditgesellschaft Ing. P. & Co. gehörten Dipl.-Ing. Franz P. als Komplementär sowie Franz K. und Hans W. als Kommanditisten an. Der Kläger war der Steuerberater der Gesellschaft, die sich seit 1954 in finanziellen Schwierigkeiten befand und deren Steuerrückstände schließlich ungefähr zwei Millionen Schilling ausmachten. Am 28. September 1954 beauftragte die Firma den Kläger, mit den Finanzbehörden wegen eines größeren Steuernachlasses zu verhandeln. Der Kläger sollte für s... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 23.04.1958

RS OGH 1957/4/11 Bkd45/56, 5Ob270/66, 5Ob58/70, 7Ob669/82, 1Ob606/91, 5Ob303/98i, 1Ob23/01s, 1Ob229/

Rechtssatz: Zur Frage der rechtlichen Stellung des Zwangsverwalters (mit Literatur und Judikaturzitaten). Entscheidungstexte Bkd 45/56 Entscheidungstext OGH 11.04.1957 Bkd 45/56 Veröff: EvBl 1957/243 S 355 = Anw 1958,42 5 Ob 270/66 Entscheidungstext OGH 29.09.1966 5 Ob 270/66 Beisatz: Der Zwangsverwalter ist nicht gesetzlicher Vertreter des Verpflichtete... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 11.04.1957

RS OGH 1956/8/29 3Ob402/56

Rechtssatz: Durch die Bildung einer Sondermasse aus dem einer bestimmten physischen oder juristischen Person gehörigen Vermögen werden in der Regel der Fälle nicht die Rechte dieser Personen an den abgetrennten Vermögensteilen aufgehoben, sondern nur die Verfügungs- und Vertretungsmacht darüber geändert. Rechte und Verpflichtungen, die von solchen "Sondermassen" erworben oder eingegangen werden, berechtigen und belasten unmittelbar den Rechtsträger selbst. Entsch... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 29.08.1956

TE OGH 1955/5/25 1Ob343/55

Die Klägerin als Eigentümerin der Liegenschaft EZ. 874 Grundbuch A. mit dem Haus in Wien, Sch.-Straße 16, begehrt in ihrer am 25. Mai 1954 zwischen 13 und 14 Uhr bei Gericht überreichten Klage vom Beklagten ein vorläufiges Benützungsentgelt samt den Betriebskosten und sonstigen Abgaben für die von ihm benützte Wohnung Nr. 8.   In der Klagebeantwortung brachte der Beklagte vor, daß der klagenden Partei die aktive Legitimation mangle, weil die Zwangsverwaltung des obgenannten Hauses bew... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 25.05.1955

RS OGH 1952/6/4 2Ob228/52, 1Ob46/05d, 3Ob261/05m

Rechtssatz: Dem Zwangsverwalter kann eine Zinsvorauszahlung nur entgegengehalten werden, wenn sie im Grundbuch angemerkt ist. Wenn ein Mieter selbst einen Teil der Wiederinstandsetzung eines zerstörten Hauses unter Anrechnung seiner Leistung als Zinsvorauszahlung übernimmt, dann kann der Zwangsverwalter den Kündigungsgrund nach § 19 Abs 2 Z 1 MG nicht geltend machen, da ihm die Aufwendungen (Instandsetzungskosten) als Gegenforderung entgegengehalten werden können. ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 04.06.1952

RS OGH 1947/2/20 1Ob92/47, 7Ob669/82, 5Ob303/98i

Rechtssatz: Der Zwangsverwalter ist nicht berechtigt, sich bei Ausübung seines Amtes, soweit entscheidende Verfügungen zu treffen sind, vertreten zu lassen. Entscheidungstexte 1 Ob 92/47 Entscheidungstext OGH 20.02.1947 1 Ob 92/47 SZ 21/19 7 Ob 669/82 Entscheidungstext OGH 14.10.1982 7 Ob 669/82 MietSlg 34737; MietSlg 34783 (29) ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 20.02.1947

TE OGH 1947/2/20 1Ob92/47

Die Tochter des Zwangsverwalters eines Hauses, der seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort verlassen hat, ohne das Exekutionsgericht hievon zu verständigen, hat während der Abwesenheit ihres Vaters eine im verwalteten Hause befindliche Wohnung vermietet. Nach der Aufhebung der Zwangverwaltung begehrten die Hauseigentümer die Feststellung, daß der Mietvertrag nichtig sei. Das Prozeßgericht hat das Klagebegehren abgewiesen. Das Berufungsgericht hat das Urteil des Prozeßgerichtes bestätigt. D... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 20.02.1947

TE OGH 1947/2/19 1Ob98/47

Das Erstgericht hat der auf Räumung des Hauses Wien, XVIII., Hstraße 27, samt zugehörigem Garten Folge gegeben, weil die Beklagte nach den Beweisergebnissen zwar vom Amerikanischen Property Control Office zur öffentlichen Verwalterin dieser Liegenschaften bestellt sei, jedoch keinen Rechtstitel zur Benützung des Hauses für ihre Zwecke besitze und somit dort ohne einen solchen Titel wohne. Aus Anlaß der von der Beklagten gegen dieses Urteil ergriffenen Berufung hob das Berufungsgericht... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 19.02.1947

RS OGH 1938/6/8 3Ob915/37

Rechtssatz: Die einem Liegenschaftsmiteigentümer vom anderen erteilte Verwaltungsvollmacht ruht, wenn beide Liegenschaftshälften in Zwangsverwaltung gezogen sind. Entscheidungstexte 3 Ob 915/37 Entscheidungstext OGH 08.06.1938 3 Ob 915/37 SZ 20/141 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1938:RS0002580 Dokumentnummer JJR_19380... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 08.06.1938

RS OGH 1938/3/10 2Ob169/38

Rechtssatz: Zur Rechtstellung des Verpflichteten aus eigenen Geschäftsabschlüssen während der Zwangsverwaltung (Kauf eines Kraftwagens). Entscheidungstexte 2 Ob 169/38 Entscheidungstext OGH 10.03.1938 2 Ob 169/38 DREvBl 1938/68 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1938:RS0002846 Dokumentnummer JJR_19380310_OGH0002_0020OB001... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 10.03.1938

RS OGH 1934/7/3 2Ob581/34

Rechtssatz: Wenn der Verpflichtete eine der Zwangsverwaltung unterliegende Forderung einhebt, so ist über den Bereicherungsanspruch des Zwangsverwalters gegen ihn im Rechtswege zu entscheiden. Entscheidungstexte 2 Ob 581/34 Entscheidungstext OGH 03.07.1934 2 Ob 581/34 SZ 16/140 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1934:RS0002523 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 03.07.1934

RS OGH 1932/11/23 2Ob1072/32

Rechtssatz: Gegen den Beschluß, womit eine Exekution auf den Anspruch des Verpflichteten auf Ausfolgung einer zum Wiederaufbau bestimmten Versicherungssumme bewilligt wurde, steht dem Zwangsverwalter das Rekursrecht zu. Entscheidungstexte 2 Ob 1072/32 Entscheidungstext OGH 23.11.1932 2 Ob 1072/32 SZ 14/232 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1932:R... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 23.11.1932

RS OGH 1930/1/18 2Ob1220/29, 2Ob96/56

Rechtssatz: Bloß die Möglichkeit, daß ein Erhaltungsaufwand aus den Erträgnissen notwendig sein würde, steht der Bewilligung der Zwangsverwaltung nicht entgegen. Entscheidungstexte 2 Ob 1220/29 Entscheidungstext OGH 18.01.1930 2 Ob 1220/29 SZ 12/20 2 Ob 96/56 Entscheidungstext OGH 15.02.1956 2 Ob 96/56 NZ 1956,73 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 18.01.1930

RS OGH 1929/4/3 3Ob159/29

Rechtssatz: Für die vom Zwangsverwalter während der Zwangsverwaltung innerhalb seines Wirkungskreises eingegangenen Verbindlichkeit haftet nach Einstellung der Zwangsverwaltung der Verpflichtete. Entscheidungstexte 3 Ob 159/29 Entscheidungstext OGH 03.04.1929 3 Ob 159/29 SZ 11/78 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1929:RS0002576 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 03.04.1929

RS OGH 1928/10/16 3Ob745/28, 5Ob1071/93, 5Ob209/99t, 5Ob211/99m, 5Ob210/99i, 5Ob12/02d

Rechtssatz: Der Zwangsverwalter ist erst mit der Übergabe der Liegenschaft berechtigt, die Einverleibung der Übertragung grundbücherlich eingetragener Bestandrechte anzufechten. Entscheidungstexte 3 Ob 745/28 Entscheidungstext OGH 16.10.1928 3 Ob 745/28 SZ 10/296 5 Ob 1071/93 Entscheidungstext OGH 12.10.1993 5 Ob 1071/93 Vgl auch; = EvBl 1994/38 S.171 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 16.10.1928

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