Entscheidungen zu § 3 GmbHG

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

10 Dokumente

Entscheidungen 1-10 von 10

TE OGH 2011/3/30 7Ob77/10i

Begründung: Die Klägerin zeichnete Aktien der Erstbeklagten im Rahmen der Kapitalerhöhungen vom Mai/Juni 2006 (242.424 Stück zum Ausgabebetrag von 8,25 EUR/Stück, also um 1.999.998 EUR) und vom April/Mai 2007 (196.088 Stück zum Ausgabebetrag von 10,20 EUR/Stück, also um 2.000.097,60 EUR) im Gesamtbetrag von 4.000.095,60 EUR. Damals unterhielt die Klägerin bei der Zweitbeklagten ein Wertpapierdepot. Der Drittbeklagte hatte in den genannten Zeiträumen die Funktionen des Vorstands sowo... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 30.03.2011

TE OGH 2000/10/24 4Ob233/00v

Entscheidungsgründe:   Die Beklagte, deren Unternehmensgegenstand die Verwertung und Vermarktung von Hotel- und Ferienanlagen im Rahmen von Timesharing ist, bot zur Finanzierung ihrer Geschäftstätigkeit seit 1985 Beteiligungen als echter stiller Gesellschafter an. Das in Form eines Prospekts aufgelegte Beteiligungsangebot sah die Aufnahme einer Vielzahl von stillen Gesellschaftern zur Deckung des Finanzbedarfs der Beklagten vor und stellte für die am Gewinn und Verlust der Gesells... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 24.10.2000

TE OGH 1998/1/13 8ObS315/97z

Entscheidungsgründe:   Der Kläger war vom 1.11.1992 bis 31.3.1994 bei einer GmbH als Angestellter beschäftigt. Am 28.1.1994 erwarb er von der bisherigen Alleingesellschafterin sämtliche Geschäftsanteile. Am 31.3.1994 schied er als Dienstnehmer aus dem Unternehmen aus, blieb aber vorerst weiterhin Alleingesellschafter der GmbH. In den Monaten nach Übernahme der Geschäftsanteile bemerkte der Kläger, daß er von der Vorgesellschafterin durch objektiv unrichtige Angaben über die Vermög... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 13.01.1998

TE OGH 1996/10/8 5Ob2267/96k

Begründung:   Die Antragsteller sind Eigentümer des Hauses *****. Im Erdgeschoß dieses Hauses befindet sich ein Mietobjekt mit der Bezeichnung IV - IX und 2 - 4, das mit Vertrag vom 10.12.1984 der Kommanditgesellschaft Josef F***** ab 1.1.1985 auf unbestimmte Zeit zum Betrieb eines Handels mit Waren aller Art zu einem wertgesicherten Hauptmietzins von monatlich S 60.500,-- zuzüglich S 7.500,-- monatlich für ein Reklameschild vermietet wurde. Persönlich haftender Gesellschafter der... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 08.10.1996

TE OGH 1996/2/8 8Ob39/95

Begründung:   Der Kläger zeichnete eine von der Treuhandgesellschaft C***** Treuhand- und Verwaltungs-AG (im folgenden: C*****) gehaltene Kommanditbeteiligung an der Gemeinschuldnerin W***** Hausanteilschein Gesellschaft mbH & Co KG Serie VI (im folgenden: Serie VI-KG) mit einer Vertragssumme von 120.000 S. Bis Juni 1989 hatte der Kläger 109.000 S eingezahlt. Der Beteiligung lagen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen über die Ausgabe von Hausanteilscheinen der Serie VI mit Sta... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 08.02.1996

TE OGH 1993/9/16 8Ob12/93

Begründung:   Über das Vermögen der beklagten Parteien wurde während des Rekursverfahrens vor dem Obersten Gerichtshof der Konkurs eröffnet und Rechtsanwalt Dr.Peter Zumtobel zum Masseverwalter bestellt (6 Ob 627/92). Das dadurch unterbrochene vorliegende Verfahren wurde wieder aufgenommen. Die Gemeinschuldnerinnen werden im folgenden der Einfachheit halber weiterhin als Parteien bezeichnet.   Ein Mitarbeiter eines Vermögensberatungsunternehmens, dessen Rechtsverhältnis zu den bek... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 16.09.1993

TE OGH 1991/9/18 1Ob685/90

Begründung: Die Kläger sind Miteigentümer der Liegenschaft mit dem Haus Wien 1*****. Mit Vertrag vom 10. Dezember 1984 mietete die Kommanditgesellschaft Josef ***** (im folgenden Kommanditgesellschaft) ab 1. Jänner 1985 auf unbestimmte Zeit Geschäftsräume zum Betrieb eines Handels mit Waren aller Art zu einem frei vereinbarten, wertgesicherten Hauptmietzins von monatlich S 60.500,-- sowie von monatlich S 7.500,-- für ein Reklameschild. Der Mietzins samt Zuschlägen ist im voraus mona... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 18.09.1991

RS OGH 1991/9/18 1Ob685/90, 8Ob12/93, 8Ob39/95, 5Ob2267/96k, 8ObS315/97z, 4Ob233/00v, 7Ob77/10i

Rechtssatz: Mängel des Gesellschaftsvertrages können regelmäßig nur für die Zukunft, somit mit Wirkung ex nunc, geltend gemacht werden. Entscheidungstexte 1 Ob 685/90 Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 685/90 Veröff: SZ 64/127 = RdW 1992,109 = JBl 1992,183 8 Ob 12/93 Entscheidungstext OGH 16.09.1993 8 Ob 12/93 Veröff: SZ 66/111 = EvBl 1994/69 S 317 ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 18.09.1991

RS OGH 1969/6/4 6Ob79/69

Rechtssatz: Ist der Gesellschaftsvertrag zur Gründung einer GmbH inhaltlich undeutlich, dann ist dem Eintragungserfordernis des § 3 Z 1 GmbH nicht entsprochen. Entscheidungstexte 6 Ob 79/69 Entscheidungstext OGH 04.06.1969 6 Ob 79/69 Veröff: JBl 1970,317 = EvBl 1970/43 S 73 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0059370 Do... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 04.06.1969

RS OGH 1962/6/29 2Ob192/62

Rechtssatz: Im Zeitpunkte der Eintragung einer GmbH in das Handelsregister müssen mindestens zwei Gesellschafter vorhanden sein. Entscheidungstexte 2 Ob 192/62 Entscheidungstext OGH 29.06.1962 2 Ob 192/62 Veröff: EvBl 1962/440 S 551 = JBl 1963,155 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1962:RS0059727 Dokumentnummer JJR_196206... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 29.06.1962

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