RS OGH 1991/9/18 1Ob685/90, 8Ob12/93, 8Ob39/95, 5Ob2267/96k, 8ObS315/97z, 4Ob233/00v, 7Ob77/10i

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Veröffentlicht am 18.09.1991
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Rechtssatz

Mängel des Gesellschaftsvertrages können regelmäßig nur für die Zukunft, somit mit Wirkung ex nunc, geltend gemacht werden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 685/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 685/90
    Veröff: SZ 64/127 = RdW 1992,109 = JBl 1992,183
  • 8 Ob 12/93
    Entscheidungstext OGH 16.09.1993 8 Ob 12/93
    Veröff: SZ 66/111 = EvBl 1994/69 S 317
  • 8 Ob 39/95
    Entscheidungstext OGH 08.02.1996 8 Ob 39/95
  • 5 Ob 2267/96k
    Entscheidungstext OGH 08.10.1996 5 Ob 2267/96k
    Beisatz: Ein gesellschaftsrechtlicher Einbringungsvorgang, der die Qualifikation einer Unternehmensveräußerung iSd § 12 Abs 3 aF MRG erbringt, führt kraft Gesetzes zum Eintritt des Unternehmenserwerbers in das gesamte Mietverhältnis mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen; es kommt aus Gründen des Verkehrsschutzes einer Anfechtung eines solchen Veräußerungsvorganges jedenfalls im Außenverhältnis - also auch zum Vermieter - nur ex-nunc-Wirkung zu. Für die nachträgliche Aufhebung oder "Berichtigung" eines Sacheinlagevertrages kann nichts anderes gelten. (T1)
  • 8 ObS 315/97z
    Entscheidungstext OGH 13.01.1998 8 ObS 315/97z
  • 4 Ob 233/00v
    Entscheidungstext OGH 24.10.2000 4 Ob 233/00v
    Vgl auch; Veröff: SZ 73/163
  • 7 Ob 77/10i
    Entscheidungstext OGH 30.03.2011 7 Ob 77/10i
    Vgl auch; Beisatz: Hier: AG. (T2); Veröff: SZ 2011/40

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0018376

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2013
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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