Entscheidungen zu § 510 Abs. 1 ZPO

Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG)

17 Dokumente

Entscheidungen 1-17 von 17

TE OGH 2010/3/9 1Ob8/10y

Entscheidungsgründe: Die Parteien unterfertigten am 17. 9. 2001 einen ausführlichen Kooperationsvertrag, nach dem die Klägerin der Beklagten Papiertaschen zum Weiterverkauf an Kunden liefern sollte. Der Vertrag enthält unter anderem folgende Bestimmungen: „5. Laufzeit 5.1 Die Laufzeit dieses Vertrags beträgt zunächst 5 Jahre, beginnend mit dem 17. September 2001. Nach Ablauf der Vertragszeit verlängert sich das Vertragsverhältnis jeweils um ein Jahr, wenn nicht eine der Parteien wied... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 09.03.2010

TE OGH 2009/7/16 2Ob224/08t

Begründung: Georg (geboren am 2. 5. 1990) und Paul (geboren am 14. 6. 1992) F***** entstammen der Ehe des Andreas F***** und der Ulrike W*****, die mit Urteil des Bezirksgerichts Graz vom 16. 11. 2005 aus dem Alleinverschulden des Vaters rechtskräftig geschieden wurde. Die Familie lebte bis zum Auszug des Vaters im April 2005 in einer 149 m² großen Wohnung, die sich in einem im Alleineigentum des Vaters stehenden Mehrparteienhaus in Graz befindet. Während die Mutter und Paul in der ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 16.07.2009

TE OGH 2009/2/26 1Ob1/09t

Entscheidungsgründe: Die Klägerin beauftragte die Erstbeklagte, deren persönlich haftende Gesellschafter die weiteren Beklagten sind, mit der Lieferung von Heizöl für die von ihr betriebene Kuranstalt. Die Erstbeklagte zog dafür die auf Beklagtenseite beigetretene Nebenintervenientin heran, deren Fahrer am 22. 12. 2003 die Lieferung vornahm. Bei den Einfüllstutzen der Tankanlage auf dem Gelände der Klägerin waren Schilder mit der Aufschrift „Grenzwertgeber verwenden" angebracht. Be... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 26.02.2009

RS OGH 2009/2/26 1Ob1/09t, 9Ob48/09p, 1Ob8/10y, 9Ob34/10f, 3Ob90/11y, 4Ob104/11i, 3Ob182/11b, 1Ob258

Norm: ZPO §50 Abs1ZPO §510 Abs1
Rechtssatz: Müsste der Oberste Gerichtshof infolge Abänderung der Entscheidung in der Hauptsache gemäß § 50 Abs 1 Satz 1 ZPO auch über die Verfahrenskosten erster und zweiter Instanz entscheiden, kann er in sinngemäßer Anwendung des § 510 Abs 1 letzter Satz ZPO die Kostenentscheidung des Berufungsgerichts aufheben und diesem eine neuerliche Kostenentscheidung auftragen, wenn dafür eingehende Berechnungen notwendi... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 26.02.2009

TE OGH 2007/2/13 4Ob235/06x

Begründung: Die am 9. November 2001 verstorbene Erblasserin hatte ihre Tochter zur Erbin eingesetzt und dem Kläger ihr Bargeld und ihre Bankguthaben vermacht. Ihren Sohn, den Vater des Klägers, hatte sie nicht bedacht. Zum Nachlass gehören zwei Sparbücher mit Einlageständen von 11.927,40 EUR und 6.780,08 EUR sowie Bankguthaben von insgesamt 118,18 EUR. Der reine Nachlass (Aktiva abzüglich Erblasser- und Erbgangschulden) hat einen Wert von 20.942,56 EUR. Der Nachlass ist noch nicht e... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 13.02.2007

TE OGH 2005/12/1 6Ob117/05g

Begründung: Rechtliche Beurteilung Die außerordentlichen Revisionen legen erhebliche Rechtsfragen iSd § 502 Abs 1 ZPO nicht dar. Die außerordentlichen Revisionen legen erhebliche Rechtsfragen iSd Paragraph 502, Absatz eins, ZPO nicht dar. 1. Zur vom Kläger behaupteten Nichtigkeit des Berufungsurteils: Das Berufungsgericht trug im ersten Rechtsgang in seinem Aufhebungsbeschluss dem Erstgericht eine neuerliche Entscheidung nach allfälliger Verfahrensergän... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 01.12.2005

TE OGH 2004/7/27 10ObS20/04w

Begründung: Mit Bescheid vom 28. 4. 1997 hat die Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten den Anspruch der am 18. 6. 1941 geborenen Klägerin auf Gleitpension ab 1. 1. 1997 anerkannt und die Höhe der Pension mit 15.547,40 ATS monatlich brutto ermittelt, dies aufgrund folgender Berechnung: (1) Versicherungsmonate: - in Österreich nach dem ASVG          347 - für Kindererziehung 63 Versicherungsmonate, wovon sich 4 mit anderen Versicherungsmonaten überlagern, daher verbleiben     ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 27.07.2004

TE OGH 2004/2/26 8ObS22/03y

Begründung: Die Klägerin war vom 28. 3. 2001 bis 4. 5. 2001 bei der I***** Gesellschaft ***** mbH in I***** zu einem monatlichen Bruttogehalt von 1.776,12 EUR beschäftigt. Das Dienstverhältnis endete durch berechtigten vorzeitigen Austritt der Klägerin. Die Dienstgeberin der Klägerin bezahlte am 28. 1. 2002 einen umgewidmeten Betrag von 3.495,15 EUR. Mit Beschluss vom 23. 4. 2002 lehnte das Landesgericht Innsbruck als Konkursgericht - nach einer entsprechenden Antragstellung der Kl... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 26.02.2004

TE OGH 2003/4/29 1Ob65/03w

Begründung: Das Gericht zweiter Instanz wies den Rekurs des Vaters, "soweit darin die Herabsetzung der monatlichen Unterhaltsbeiträge für Marion unter den Betrag von 319,76 EUR, nämlich auf monatlich 305,23 EUR begehrt" wurde, als "unzulässig" zurück, gab den Rekursen von Marion, Thomas und Dietmar sowie des Vaters teilweise Folge und verpflichtete diesen zur Zahlung folgender monatlicher Unterhaltsbeträge: vom 1. 5. 2001 bis zum 31. 8. 2001: für Marion 319,76 EUR, für Thomas 280 ... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 29.04.2003

TE OGH 2002/12/13 1Ob182/02z

Begründung: Der Revisionsrekurswerber ist der eheliche Vater der am 20. 9. 1982 geborenen Beate, des am 26. 9. 1987 geborenen Matthias und der am 29. 9. 1988 geborenen Helene. Die Ehe der Eltern wurde mit Urteil vom 20. 10. 1999 rechtskräftig geschieden. Die Kinder werden im Haushalt der Mutter, der auch die Obsorge zukommt, betreut. Helene ist geistig behindert. Die Mutter bezieht für sie Pflegegeld der Stufe 6. Der Vater ist Facharzt für Herzkrankheiten. Er war bis Ende 1999 Obe... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 13.12.2002

RS OGH 2002/9/19 8ObA10/02g, 8ObS22/03y, 10ObS20/04w, 10ObS130/09d, 8ObA33/12d, 1Ob119/14b

Norm: ZPO §510 Abs1
Rechtssatz: Umfangreiche Berechnungen sollen dem Obersten Gerichtshof, selbst wenn er sie aufgrund der Aktenlage vornehmen könnte, erspart bleiben. Entscheidungstexte 8 ObA 10/02g Entscheidungstext OGH 19.09.2002 8 ObA 10/02g 8 ObS 22/03y Entscheidungstext OGH 26.02.2004 8 ObS 22/03y ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 19.09.2002

TE OGH 2002/9/19 8ObA10/02g

Begründung: Der Kläger war seit 18. 2. 1975 als Vertragsbediensteter bei der Republik Österreich beschäftigt und im Personalstand der österreichischen Post- und Telegraphenverwaltung geführt. Er war während der gesamten Zeit im Zustelldienst tätig, seit 1982 im Paketzustelldienst. Mit Inkrafttreten des Poststrukturgesetzes (PTSG) wurden die bisher von der Post- und Telegraphenverwaltung wahrgenommenen Aufgaben einer durch dieses Gesetz errichteten Aktiengesellschaft zur Besorgung ü... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 19.09.2002

TE OGH 2001/10/10 10ObS291/01v

Begründung: Mit Bescheid vom 11. 10. 1999 sprach der beklagte Träger der Krankenversicherung aus, dass die Forderung der Klägerin auf Anerkennung der jugoslawischen Krankmeldung vom 20. 7. bis 13. 8. 1999 nach chefärztlicher Überprüfung durch die beklagte Partei abgelehnt werde. Zur
Begründung: wurde angeführt, dass der beklagten Partei zwei Krankmeldungen der Klägerin mit unterschiedlichen Diagnosen vorlägen und Therapienachweise nicht beigebracht worden seien. Die Voraussetzun... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 10.10.2001

RS OGH 2001/10/10 10ObS291/01v, 4Ob235/06x

Norm: ZPO §496 Abs1 Z3ZPO §510 Abs1
Rechtssatz: Hat das Berufungsgericht einen von der beklagten Partei im Verfahren erster Instanz nicht relevierten und ohne entsprechende Sachverhaltsgrundlage angenommenen anspruchsvernichtenden Umstand dazu verwendet, die klagsabweisende erstgerichtliche Entscheidung im Ergebnis zu bestätigen, so ist dieser Umstand mit den Parteien im fortzusetzenden Verfahren zu erörtern, zumal auch der Oberste Gerichtshof ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 10.10.2001

TE OGH 2001/3/14 7Ob241/00t

Begründung: Die beiden am 1. 11. 1985 bzw am 10. 6. 1987 geborenen mj Söhne und die am 7. 3. 1990 geborene mj Tochter entstammen der ersten Ehe ihres Vaters Dipl.Ing. Gerald P*****. Mit pflegschaftsbehördlich genehmigten Scheidungsvergleich wurde die Obsorge der Mutter übertragen. Es verpflichtete sich der Vater im Rahmen eines Vergleiches zur Zahlung eines monatlichen Unterhaltes von je S 4.400,-- an die beiden Söhne und S 3.700,-- an die mj Tochter. Dabei wurde von einem monat... mehr lesen...

Entscheidung | OGH | 14.03.2001

RS OGH 2001/3/14 7Ob241/00t, 1Ob182/02z, 1Ob65/03w, 2Ob224/08t, 4Ob109/14d, 2Ob185/14s, 1Ob206/16z

Norm: ZPO §510 Abs1AußStrG §16 Abs4 DAußStrG 2005 §70 Abs3
Rechtssatz: Zur Vornahme eingehender Berechnungen im Unterhaltsverfahren kann der OGH das Verfahren gemäß § 16 Abs 4 AußStrG in Verbindung mit § 510 Abs 1 letzten Satz ZPO an das Rekursgericht zurückverweisen. Entscheidungstexte 7 Ob 241/00t Entscheidungstext OGH 14.03.2001 7 Ob 241/00t ... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 14.03.2001

RS OGH 1974/12/5 2Ob271/74

Norm: ZPO §503 Z4 E2dZPO §503 Z4 E4bZPO §510 Abs1
Rechtssatz: Sind Feststellungen über den Parteiwillen widerspruchsvoll, liegen in Wahrheit keine Feststellungen vor. Entscheidungstexte 2 Ob 271/74 Entscheidungstext OGH 05.12.1974 2 Ob 271/74 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0043344 D... mehr lesen...

Rechtssatz | OGH | 05.12.1974

Entscheidungen 1-17 von 17