RS OGH 2010/9/30 13Os93/10s (13Os94/10p, 13Os95/10k, 13Os96/10g, 13Os97/10d, 13Os98/10a)

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 30.09.2010
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Norm

FinStrG §195 Abs1
FinStrG §220
FinStrG §221 Abs1
FinStrG §222
FinStrG §223
StPO §31 Abs5 Z2 B
StPO §32 Abs3
  1. StPO § 31 heute
  2. StPO § 31 gültig von 01.01.2029 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2024
  3. StPO § 31 gültig von 01.01.2029 bis 31.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 159/2021
  4. StPO § 31 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  5. StPO § 31 gültig von 01.08.2024 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2024
  6. StPO § 31 gültig von 01.01.2022 bis 31.08.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  7. StPO § 31 gültig von 01.01.2022 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2017
  8. StPO § 31 gültig von 01.01.2022 bis 31.08.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2016
  9. StPO § 31 gültig von 01.09.2021 bis 31.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 159/2021
  10. StPO § 31 gültig von 01.01.2021 bis 31.08.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  11. StPO § 31 gültig von 01.09.2017 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2017
  12. StPO § 31 gültig von 01.01.2017 bis 31.08.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2016
  13. StPO § 31 gültig von 01.06.2016 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2016
  14. StPO § 31 gültig von 01.01.2016 bis 31.05.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  15. StPO § 31 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2014
  16. StPO § 31 gültig von 01.06.2012 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2012
  17. StPO § 31 gültig von 01.01.2011 bis 31.05.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  18. StPO § 31 gültig von 01.06.2009 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  19. StPO § 31 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2007
  20. StPO § 31 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  21. StPO § 31 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  22. StPO § 31 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  23. StPO § 31 gültig von 01.07.1986 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 164/1986
  1. StPO § 32 heute
  2. StPO § 32 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StPO § 32 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/2014
  4. StPO § 32 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2014
  5. StPO § 32 gültig von 01.06.2009 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  6. StPO § 32 gültig von 01.06.2009 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2009
  7. StPO § 32 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  8. StPO § 32 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  9. StPO § 32 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2007

Rechtssatz

§ 221 Abs 1 FinStrG betrifft jeden Fall von Wiederaufnahme zu Gunsten des Verurteilten aufgrund von die Gerichtszuständigkeit oder den strafbestimmenden Wertbetrag in Frage stellenden „neuen Tatsachen oder Beweisen“ (einschließlich der Fälle des § 223 FinStrG), sodass über die Wiederaufnahme nach § 220 FinStrG mangels besonderer Anordnung ein mit drei Richtern besetzter Senat (§ 195 Abs 1 FinStrG iVm § 31 Abs 5 Z 2 StPO), über eine solche nach §§ 221 bis 223 FinStrG hingegen der nach § 221 Abs 1 FinStrG zur Entscheidung allein berufene Vorsitzende des (nach § 357 Abs 1 letzter Fall StPO zuständigen) Gerichts zu entscheiden hat. Zielt schließlich die Wiederaufnahme außerhalb des Regelungsbereichs des § 221 Abs 1 FinStrG auf einen Freispruch des Verurteilten, gelten mangels besonderer Bestimmungen im FinStrG jene der StPO (§ 195 Abs 1 FinStrG), womit auch in diesen Fällen die Entscheidung über einen Antrag auf Wiederaufnahme dem Landesgericht als Senat von drei Richtern obliegt (§ 31 Abs 5 Z 2 StPO).Paragraph 221, Absatz eins, FinStrG betrifft jeden Fall von Wiederaufnahme zu Gunsten des Verurteilten aufgrund von die Gerichtszuständigkeit oder den strafbestimmenden Wertbetrag in Frage stellenden „neuen Tatsachen oder Beweisen“ (einschließlich der Fälle des Paragraph 223, FinStrG), sodass über die Wiederaufnahme nach Paragraph 220, FinStrG mangels besonderer Anordnung ein mit drei Richtern besetzter Senat (Paragraph 195, Absatz eins, FinStrG in Verbindung mit Paragraph 31, Absatz 5, Ziffer 2, StPO), über eine solche nach Paragraphen 221 bis 223 FinStrG hingegen der nach Paragraph 221, Absatz eins, FinStrG zur Entscheidung allein berufene Vorsitzende des (nach Paragraph 357, Absatz eins, letzter Fall StPO zuständigen) Gerichts zu entscheiden hat. Zielt schließlich die Wiederaufnahme außerhalb des Regelungsbereichs des Paragraph 221, Absatz eins, FinStrG auf einen Freispruch des Verurteilten, gelten mangels besonderer Bestimmungen im FinStrG jene der StPO (Paragraph 195, Absatz eins, FinStrG), womit auch in diesen Fällen die Entscheidung über einen Antrag auf Wiederaufnahme dem Landesgericht als Senat von drei Richtern obliegt (Paragraph 31, Absatz 5, Ziffer 2, StPO).

Entscheidungstexte

  • RS0126253">13 Os 93/10s
    Entscheidungstext OGH 30.09.2010 13 Os 93/10s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126253

Im RIS seit

23.11.2010

Zuletzt aktualisiert am

30.11.2010
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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