RS OGH 2011/12/15 13Ns44/09p, 13Ns75/11z

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 15.12.2011
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Norm

StPO §37
StPO §213 Abs5
StPO §281a
StPO §468 Abs1 Z1
  1. StPO § 37 heute
  2. StPO § 37 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 37 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2016
  4. StPO § 37 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2014
  5. StPO § 37 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  6. StPO § 37 gültig von 31.12.1975 bis 30.06.1986 aufgehoben durch BGBl. Nr. 164/1986
  1. StPO § 213 heute
  2. StPO § 213 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 213 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StPO § 468 heute
  2. StPO § 468 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2024
  3. StPO § 468 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 468 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  5. StPO § 468 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  6. StPO § 468 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  7. StPO § 468 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.1993

Rechtssatz

§ 37 StPO ist sowohl bei Prüfung der Rechtswirksamkeit der Anklage (vgl auch § 214 Abs 2 StPO) als auch danach (§ 37 Abs 3 StPO) in Anschlag zu bringen. Nur ist das verfehlte Ergebnis in beiden Fällen Gegenstand der Anfechtung kollegialgerichtlicher Urteile bloß nach § 281a StPO (§ 213 Abs 5 StPO). Anderes gilt bei Urteilen von Einzelrichtern, wo auf Grundlage der Feststellungen in den Entscheidungsgründen bei Einhaltung der Rügeobliegenheit des § 281 Abs 1 StPO (hinsichtlich welcher nicht durch einen Verteidiger vertretene Angeklagte anzuleiten sind) - jedoch ohne die im § 281 Abs 3 StPO genannten Bedingungen (§§ 468 Abs 2, 489 Abs 1 StPO) - der Nichtigkeitsgrund nach § 468 Abs 1 Z 1 StPO (§ 489 Abs 1) StPO offen steht. Sachliche Unzuständigkeit hinwieder ist Gegenstand eines nach § 261 (§ 488 Abs 3) StPO zu fällenden Urteils (WK-StPO § 281 Rz 111-116, § 468 Rz 6, 8, 13f, 41).Paragraph 37, StPO ist sowohl bei Prüfung der Rechtswirksamkeit der Anklage vergleiche auch Paragraph 214, Absatz 2, StPO) als auch danach (Paragraph 37, Absatz 3, StPO) in Anschlag zu bringen. Nur ist das verfehlte Ergebnis in beiden Fällen Gegenstand der Anfechtung kollegialgerichtlicher Urteile bloß nach Paragraph 281 a, StPO (Paragraph 213, Absatz 5, StPO). Anderes gilt bei Urteilen von Einzelrichtern, wo auf Grundlage der Feststellungen in den Entscheidungsgründen bei Einhaltung der Rügeobliegenheit des Paragraph 281, Absatz eins, StPO (hinsichtlich welcher nicht durch einen Verteidiger vertretene Angeklagte anzuleiten sind) - jedoch ohne die im Paragraph 281, Absatz 3, StPO genannten Bedingungen (Paragraphen 468, Absatz 2, 489, Absatz eins, StPO) - der Nichtigkeitsgrund nach Paragraph 468, Absatz eins, Ziffer eins, StPO (Paragraph 489, Absatz eins,) StPO offen steht. Sachliche Unzuständigkeit hinwieder ist Gegenstand eines nach Paragraph 261, (Paragraph 488, Absatz 3,) StPO zu fällenden Urteils (WK-StPO Paragraph 281, Rz 111-116, Paragraph 468, Rz 6, 8, 13f, 41).

Entscheidungstexte

  • RS0125312">13 Ns 44/09p
    Entscheidungstext OGH 27.08.2009 13 Ns 44/09p
    Bem: Grundsatzentscheidung zu örtlicher und sachlicher Unzuständigkeit von Bezirksgericht, Einzelrichter des Landesgerichts und Kollegialgerichts. (T1)
  • RS0125312">13 Ns 75/11z
    Entscheidungstext OGH 15.12.2011 13 Ns 75/11z
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0125312

Im RIS seit

26.09.2009

Zuletzt aktualisiert am

12.01.2012
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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