RS OGH 2012/7/31 15Os81/10s, 15Ns42/12p

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 31.07.2012
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Norm

MedienG §6 Abs2 Z4
MedienG §8 Abs3
MedienG §34 Abs1
MedienG §34 Abs3a
MedienG §41 Abs1
MedienG §41 Abs6
  1. MedienG § 6 heute
  2. MedienG § 6 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. MedienG § 6 gültig von 01.07.2005 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 49/2005
  1. MedienG § 8 heute
  2. MedienG § 8 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. MedienG § 8 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2007
  1. MedienG § 34 heute
  2. MedienG § 34 gültig ab 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 182/2023
  3. MedienG § 34 gültig von 01.01.2021 bis 30.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  4. MedienG § 34 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2007
  1. MedienG § 34 heute
  2. MedienG § 34 gültig ab 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 182/2023
  3. MedienG § 34 gültig von 01.01.2021 bis 30.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  4. MedienG § 34 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2007
  1. MedienG § 41 heute
  2. MedienG § 41 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. MedienG § 41 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2007
  1. MedienG § 41 heute
  2. MedienG § 41 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 148/2020
  3. MedienG § 41 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2007

Rechtssatz

In den in § 41 Abs 1 MedienG bezeichneten Verfahren ? somit auch in einem Verfahren wegen eines Medieninhaltsdelikts ? ist der Medieninhaber gemäß § 41 Abs 6 MedienG unabhängig davon zur Hauptverhandlung zu laden, ob bereits im Strafantrag ein Antrag auf Urteilsveröffentlichung gemäß § 34 Abs 1 erster Satz MedienG gestellt wird. Auch der Ausschlussgrund nach § 34 Abs 3a MedienG hat auf die Anwendung des § 41 Abs 6 MedienG keinen Einfluss, weil erst mit Rechtskraft des Urteils feststeht, ob ein Zitat iSd § 6 Abs 2 Z 4 MedienG vorliegt und Beweise über den Ausschlussgrund nur aufzunehmen sind, wenn sich der Medieninhaber darauf beruft (§ 8 Abs 3 MedienG).In den in Paragraph 41, Absatz eins, MedienG bezeichneten Verfahren ? somit auch in einem Verfahren wegen eines Medieninhaltsdelikts ? ist der Medieninhaber gemäß Paragraph 41, Absatz 6, MedienG unabhängig davon zur Hauptverhandlung zu laden, ob bereits im Strafantrag ein Antrag auf Urteilsveröffentlichung gemäß Paragraph 34, Absatz eins, erster Satz MedienG gestellt wird. Auch der Ausschlussgrund nach Paragraph 34, Absatz 3 a, MedienG hat auf die Anwendung des Paragraph 41, Absatz 6, MedienG keinen Einfluss, weil erst mit Rechtskraft des Urteils feststeht, ob ein Zitat iSd Paragraph 6, Absatz 2, Ziffer 4, MedienG vorliegt und Beweise über den Ausschlussgrund nur aufzunehmen sind, wenn sich der Medieninhaber darauf beruft (Paragraph 8, Absatz 3, MedienG).

Entscheidungstexte

  • RS0126146">15 Os 81/10s
    Entscheidungstext OGH 11.08.2010 15 Os 81/10s
    Beisatz: Hier: Gesetzesverletzung durch Unterlassen der nach § 41 Abs 6 MedienG vorgeschriebenen Ladung der Medieninhaberin und Verurteilung derselben zur Urteilsveröffentlichung ohne Beiziehung zum Verfahren. (T1)
  • RS0126146">15 Ns 42/12p
    Entscheidungstext OGH 31.07.2012 15 Ns 42/12p
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126146

Im RIS seit

22.09.2010

Zuletzt aktualisiert am

22.01.2016
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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