RS OGH 2013/1/23 7Ob215/11k, 7Ob212/11v, 7Ob201/12b

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.01.2013
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Norm

ARB 2002 Art15
VersVG §96 Abs1
VersVG §113
VersVG §158 Abs1
VersVG §158j

Rechtssatz

Die gesetzlich normierten Kündigungsmöglichkeiten im Schadensfall (§ 96 Abs 1, § 113 und § 158 Abs 1 VersVG) sind nicht analog auf die Rechtsschutzversicherung anzuwenden.Die gesetzlich normierten Kündigungsmöglichkeiten im Schadensfall (Paragraph 96, Absatz eins,, Paragraph 113 und Paragraph 158, Absatz eins, VersVG) sind nicht analog auf die Rechtsschutzversicherung anzuwenden.

Entscheidungstexte

  • RS0127809">7 Ob 215/11k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 7 Ob 215/11k
    Veröff: SZ 2012/21
  • RS0127809">7 Ob 212/11v
    Entscheidungstext OGH 27.02.2012 7 Ob 212/11v
    Auch
  • RS0127809">7 Ob 201/12b
    Entscheidungstext OGH 23.01.2013 7 Ob 201/12b
    Beisatz: Ein unbeschränktes Kündigungsrecht im Schadensfall muss in der Rechtsschutzversicherung paritätisch sein. Ist es imparitätisch, müssen die Voraussetzungen für das Kündigungsrecht des Versicherers besonders genau präzisiert und objektivierbar sein, um beurteilen zu können, ob es im Sinn des § 879 Abs 3 ABGB auch sachlich gerechtfertigt ist. Art 15.3.2 ARB 2010 ist nach § 879 Abs 3 ABGB nichtig. (T1); Veröff: SZ 2013/5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0127809

Im RIS seit

10.07.2012

Zuletzt aktualisiert am

26.06.2015
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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