RS OGH 2015/4/28 15Os80/09t, 15Os160/12m (15Os161/12h), 14Os125/12g, 15Os173/13z, 14Os23/15m

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.04.2015
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Norm

StGB §57
StGB §58
  1. StGB § 57 heute
  2. StGB § 57 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 106/2014
  3. StGB § 57 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2010
  4. StGB § 57 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  5. StGB § 57 gültig von 01.01.1975 bis 28.02.1997
  1. StGB § 58 heute
  2. StGB § 58 gültig ab 29.05.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2021
  3. StGB § 58 gültig von 01.09.2017 bis 28.05.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2017
  4. StGB § 58 gültig von 01.01.2016 bis 31.08.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  5. StGB § 58 gültig von 30.12.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  6. StGB § 58 gültig von 01.01.2010 bis 29.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2009
  7. StGB § 58 gültig von 01.06.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2009
  8. StGB § 58 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  9. StGB § 58 gültig von 01.07.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2006
  10. StGB § 58 gültig von 01.05.2004 bis 30.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2004
  11. StGB § 58 gültig von 01.10.1998 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  12. StGB § 58 gültig von 01.01.1975 bis 30.09.1998

Rechtssatz

Durch die erstmalige Vernehmung des Beschuldigten wird der Lauf der Verjährungsfrist gemäß § 164 StPO gehemmt. Diese Hemmung wirkt kraft Gesetzes bis zur „rechtskräftigen Beendigung des Verfahrens".Durch die erstmalige Vernehmung des Beschuldigten wird der Lauf der Verjährungsfrist gemäß Paragraph 164, StPO gehemmt. Diese Hemmung wirkt kraft Gesetzes bis zur „rechtskräftigen Beendigung des Verfahrens".

Entscheidungstexte

  • RS0124802">15 Os 80/09t
    Entscheidungstext OGH 24.06.2009 15 Os 80/09t
    Beisatz: Ein bei der Staatsanwaltschaft Wien eingebrachter Antrag auf Fortführung des Verfahrens vermag den Lauf der Verjährung ebensowenig zu beeinflussen, wie die dem Antrag stattgebende Entscheidung des Oberlandesgerichts. Eine neuerliche Hemmung der Verjährungsfrist hätte vielmehr erst die Staatsanwaltschaft durch tatsächliche Anordnung (§ 196 Abs 3 letzter Satz StPO idF vor BGBl I 2009/52) der Fortführung des (zum Zeitpunkt seiner Einstellung mit verjährungshemmender Wirkung ausgestatteten) Verfahrens bewirken können. (T1)
  • RS0124802">15 Os 160/12m
    Entscheidungstext OGH 16.01.2013 15 Os 160/12m
    Auch; Beis wie T1
  • RS0124802">14 Os 125/12g
    Entscheidungstext OGH 09.07.2013 14 Os 125/12g
    Vgl auch; Beisatz: Die vor In-Kraft-Treten des Strafprozessreformgesetzes BGBl I 2004/19 ohne gerichtlichen Auftrag erfolgte polizeiliche Vernehmung als „Verdächtiger“ vermag die Verjährung nicht zu hemmen, weil diese keine Vernehmung als Beschuldigter iSd §§ 164, 165 StPO idF BGBl I 2004/19 darstellt. (T2)
  • RS0124802">15 Os 173/13z
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 15 Os 173/13z
    Auch; Beis wie T1
  • RS0124802">14 Os 23/15m
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 14 Os 23/15m
    Auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0124802

Im RIS seit

24.07.2009

Zuletzt aktualisiert am

15.06.2015
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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