RS OGH 2019/10/23 2Ob61/11a, 7Ob74/19m

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.10.2019
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Norm

ZPO §176
ZPO §235 E
ZPO §237 A
  1. ZPO § 176 heute
  2. ZPO § 176 gültig ab 01.03.1919 zuletzt geändert durch StGBl.Nr. 95/1919
  1. ZPO § 235 heute
  2. ZPO § 235 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. ZPO § 237 heute
  2. ZPO § 237 gültig ab 01.01.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002
  3. ZPO § 237 gültig von 01.05.1983 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Eine Klagseinschränkung kann auch durch Schriftsatz erklärt werden und bedarf - entgegen der bisherigen Rechtsprechung ? zu ihrer Wirksamkeit nicht des Vortrags in der mündlichen Verhandlung.

Entscheidungstexte

  • RS0127344">2 Ob 61/11a
    Entscheidungstext OGH 16.09.2011 2 Ob 61/11a
    Beisatz: Davon bleibt jedoch der für Klagsausdehnungen geforderte Vortrag in der mündlichen Verhandlung unberührt. (T1)
    Veröff: SZ 2011/115
  • RS0127344">7 Ob 74/19m
    Entscheidungstext OGH 23.10.2019 7 Ob 74/19m
    Vgl aber; Beisatz: Auch eine mittels Schriftsatz erfolgte Klagseinschränkung wird grundsätzlich mangels späteren Vortrags in einer Tagsatzung zur mündlichen Streitverhandlung nicht wirksam. (T2)
    Beisatz: Hier: Schriftsatz mit (irrtümlicher) Klagseinschränkung nach Bezahlung einer Judikatschuld, der nicht in der Tagsatzung vorgetragen wurde. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0127344

Im RIS seit

19.01.2012

Zuletzt aktualisiert am

17.01.2020
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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