RS OGH 2022/4/20 10ObS54/10d, 10ObS91/11x, 10ObS156/12g, 10ObS4/13f, 10ObS2/13m, 10ObS106/13f, 10ObS

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Veröffentlicht am 20.04.2022
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Norm

KBGG §31 Abs2
  1. KBGG § 31 heute
  2. KBGG § 31 gültig von 01.11.2023 bis 31.10.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 151/2022
  3. KBGG § 31 gültig ab 01.11.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  4. KBGG § 31 gültig von 01.05.2022 bis 31.10.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2022
  5. KBGG § 31 gültig von 01.01.2020 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  6. KBGG § 31 gültig von 01.03.2017 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2016
  7. KBGG § 31 gültig von 01.01.2013 bis 28.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2013
  8. KBGG § 31 gültig von 01.01.2012 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/2011
  9. KBGG § 31 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 116/2009
  10. KBGG § 31 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2007
  11. KBGG § 31 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2003
  12. KBGG § 31 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2003

Rechtssatz

Wenn dem Krankenversicherungsträger bei der Gewährung des Kinderbetreuungsgeldes bereits alle für die Gewährung maßgebenden Umstände bekannt waren und er - etwa aufgrund einer unrichtigen Rechtsansicht oder einer unrichtigen Berechnung - trotzdem das Kinderbetreuungsgeld auszahlt, besteht kein Rückforderungsanspruch nach § 31 Abs 2 KBGG, falls der Krankenversicherungsträger nachträglich die Unrichtigkeit der Gewährung bemerkt. Der Widerrufsgrund muss sich erst nachträglich herausgestellt haben, um Grundlage für eine Rückforderung bilden zu können.Wenn dem Krankenversicherungsträger bei der Gewährung des Kinderbetreuungsgeldes bereits alle für die Gewährung maßgebenden Umstände bekannt waren und er - etwa aufgrund einer unrichtigen Rechtsansicht oder einer unrichtigen Berechnung - trotzdem das Kinderbetreuungsgeld auszahlt, besteht kein Rückforderungsanspruch nach Paragraph 31, Absatz 2, KBGG, falls der Krankenversicherungsträger nachträglich die Unrichtigkeit der Gewährung bemerkt. Der Widerrufsgrund muss sich erst nachträglich herausgestellt haben, um Grundlage für eine Rückforderung bilden zu können.

Entscheidungstexte

  • RS0126122">10 ObS 54/10d
    Entscheidungstext OGH 27.07.2010 10 ObS 54/10d
    Veröff: SZ 2010/86
  • RS0126122">10 ObS 91/11x
    Entscheidungstext OGH 06.12.2011 10 ObS 91/11x
    Auch; Beisatz: Ein solcher Grund für die Rückforderung liegt hier im Bekanntwerden des Ausmaßes der Einkünfte des Klägers aus dem Jahr 2005 („auf Grund des von der Abgabenbehörde an die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse übermittelten Gesamtbetrages“ [§ 31 Abs 2 KBGG]), das erst nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens eintrat. (T1)
    Veröff: SZ 2011/146
  • RS0126122">10 ObS 156/12g
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 10 ObS 156/12g
    nur: Der Widerrufsgrund muss sich erst nachträglich herausgestellt haben, um Grundlage für eine Rückforderung bilden zu können. (T2)
  • RS0126122">10 ObS 4/13f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2013 10 ObS 4/13f
    Auch
  • RS0126122">10 ObS 2/13m
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 10 ObS 2/13m
    Auch
  • RS0126122">10 ObS 106/13f
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 ObS 106/13f
  • RS0126122">10 ObS 192/13b
    Entscheidungstext OGH 23.04.2014 10 ObS 192/13b
    Auch
  • RS0126122">10 ObS 112/14i
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 10 ObS 112/14i
    Auch; nur T2; Beisatz: Bekanntgabe der Einkünfte des Versicherten durch die Finanzbehörde nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens. (T3)
  • RS0126122">10 ObS 36/15i
    Entscheidungstext OGH 30.06.2015 10 ObS 36/15i
    Auch; Veröff: SZ 2015/67
  • RS0126122">10 ObS 157/14g
    Entscheidungstext OGH 30.06.2015 10 ObS 157/14g
    Auch; nur T2; Beisatz: Der Rückforderungstatbestand des § 31 Abs 2 1. Fall KBGG bezieht sich nicht nur auf Umstände, die bei Gewährung des Anspruchs schon verwirklicht, jedoch nicht bekannt waren und daher nicht berücksichtigt werden konnten, sondern auch auf solche, die erst nach der Gewährung des Anspruchs entstehen und den Sozialversicherungsträger zu einem Widerruf oder einer rückwirkenden Berichtigung der Bemessung berechtigen. (T4)
    Veröff: SZ 2015/65
  • RS0126122">10 ObS 25/16y
    Entscheidungstext OGH 10.05.2016 10 ObS 25/16y
    Vgl auch; Beis wie T4
  • RS0126122">10 ObS 88/16p
    Entscheidungstext OGH 13.09.2016 10 ObS 88/16p
    Vgl auch; Beis wie T4
  • RS0126122">10 ObS 151/16b
    Entscheidungstext OGH 25.11.2016 10 ObS 151/16b
    Vgl auch; Beis wie T4
  • RS0126122">10 ObS 44/22a
    Entscheidungstext OGH 20.04.2022 10 ObS 44/22a
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126122

Im RIS seit

09.09.2010

Zuletzt aktualisiert am

15.06.2022
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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