RS OGH 2022/11/24 5Ob270/08d, 5Ob72/09p, 5Ob157/10i, 5Ob168/13m, 5Ob138/17f, 5Ob120/22s

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.11.2022
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Norm

AußStrG 2005 §62 Abs1 B1b
AußStrG 2005 §62 Abs1 B1d10
MRG §21 Abs1 Z8 idF WRN 2000
MRG §23 idF WRN 2000
  1. MRG § 21 heute
  2. MRG § 21 gültig ab 01.07.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  3. MRG § 21 gültig von 01.01.2000 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/1999
  4. MRG § 21 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/1997
  5. MRG § 21 gültig von 01.01.1986 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 559/1985
  1. MRG § 23 heute
  2. MRG § 23 gültig ab 01.07.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2000
  3. MRG § 23 gültig von 01.01.2000 bis 30.06.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/1999
  4. MRG § 23 gültig von 01.01.1986 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 559/1985

Rechtssatz

Die Überwälzbarkeit der Aufwendungen für die Hausbetreuung auf die Mieter als Betriebskosten ist doppelt begrenzt: Einerseits dürfen nur die „angemessenen" Kosten überwälzt werden, wie dies § 21 Abs 1 Z 8 und § 23 Abs 2 lit a und b MRG vorschreiben, andererseits dürfen nur solche einem Dienstnehmer des Vermieters gebührende Entgelte und Kosten überwälzt werden, die für die Hausbetreuung im Sinn der bisherigen Definition eines Hausbesorgers erbracht werden (so schon 5 Ob 193/07d).Die Überwälzbarkeit der Aufwendungen für die Hausbetreuung auf die Mieter als Betriebskosten ist doppelt begrenzt: Einerseits dürfen nur die „angemessenen" Kosten überwälzt werden, wie dies Paragraph 21, Absatz eins, Ziffer 8 und Paragraph 23, Absatz 2, Litera a und b MRG vorschreiben, andererseits dürfen nur solche einem Dienstnehmer des Vermieters gebührende Entgelte und Kosten überwälzt werden, die für die Hausbetreuung im Sinn der bisherigen Definition eines Hausbesorgers erbracht werden (so schon 5 Ob 193/07d).

Entscheidungstexte

  • RS0124813">5 Ob 270/08d
    Entscheidungstext OGH 14.04.2009 5 Ob 270/08d
    Beisatz: Im Fall eines Dienstnehmers ist nicht auf die tatsächlich erbrachten Leistungen abzustellen, sondern abstrakt auf die Angemessenheit des Entgelts. (T1)
  • RS0124813">5 Ob 72/09p
    Entscheidungstext OGH 01.09.2009 5 Ob 72/09p
    Vgl; Beisatz: Stets ist die Prämisse zu beachten, dass die Höchstgrenze für die Überwälzbarkeit als Betriebskosten iSd § 21 MRG in jedem Fall die Angemessenheit der Hausbetreuungskosten bildet. (T2)
  • RS0124813">5 Ob 157/10i
    Entscheidungstext OGH 21.10.2010 5 Ob 157/10i
    Vgl; Beisatz: Hier: Beurteilung des angemessenen Werklohns iSd § 23 Abs 2 lit b MRG nach Art und Umfang der konkret erbrachten ? und nicht der abstrakt vereinbarten ? Hausbetreuungsleistungen. (T3)
  • RS0124813">5 Ob 168/13m
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 168/13m
    Auch; Beisatz: Rufbereitschaftskosten eines „Call-Centers“ zählen nicht zu den Kosten der „Beaufsichtigung des Hauses“. (T4)
  • RS0124813">5 Ob 138/17f
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 5 Ob 138/17f
    Veröff: SZ 2017/147
  • RS0124813">5 Ob 120/22s
    Entscheidungstext OGH 24.11.2022 5 Ob 120/22s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0124813

Im RIS seit

14.05.2009

Zuletzt aktualisiert am

07.02.2023
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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