RS OGH 1953/7/1 3Ob357/53, 1Ob217/56, 5Ob299/58, 1Ob959/52, 1Ob339/50, 1Ob32/63

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 01.07.1953
beobachten
merken

Norm

ZPO §406 Ab
ZPO §572

Rechtssatz

Das über Einwendungen gegen eine Aufkündigung ergehende Urteil hat sich grundsätzlich darauf zu beschränken, ob die Kündigung zur Zeit ihrer Überreichung zulässig und wirksam war; nach der Aufkündigung eingetretene Veränderungen sind in der Regel nicht zu berücksichtigen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 339/50
    Entscheidungstext OGH 29.11.1950 1 Ob 339/50
    Ähnlich; Beis wie T3
  • 1 Ob 959/52
    Entscheidungstext OGH 03.12.1952 1 Ob 959/52
    Beisatz: Hievon ist rücksichtlich der Interessenabwägung (aber nur im Interesse des Mieters) bei Aufkündigungen nach § 19 Abs 2 Z 5 MG eine Ausnahme zu machen, indem die Verhältnisse im Zeitpunkt des Schlusses der mündlichen Verhandlung entscheidend sind. (T3)
  • 3 Ob 357/53
    Entscheidungstext OGH 01.07.1953 3 Ob 357/53
  • 1 Ob 217/56
    Entscheidungstext OGH 25.04.1956 1 Ob 217/56
    Beisatz: Nachträgliche Aufkündigung der Wohnung der kündigenden Partei wegen Eigenbedarf unbeachtlich. (T1)
  • 5 Ob 299/58
    Entscheidungstext OGH 24.09.1958 5 Ob 299/58
    Beisatz: Nach der Kündigung entstandener Eigenbedarf. (T2)
  • 1 Ob 32/63
    Entscheidungstext OGH 27.03.1963 1 Ob 32/63
    Veröff: MietSlg 15358

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0041219

Dokumentnummer

JJR_19530701_OGH0002_0030OB00357_5300000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten