RS OGH 2001/1/17 4Ob80/55, 4Ob35/75, 4Ob122/77, 4Ob156/77, 8Ob131/78 (8Ob132/78), 7Ob30/80, 4Ob342/8

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.06.1955
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Norm

B-VG Art139
ZPO §192 Abs2 B10
FBG §19 Abs3
  1. B-VG Art. 139 heute
  2. B-VG Art. 139 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  5. B-VG Art. 139 gültig von 30.11.1996 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 659/1996
  6. B-VG Art. 139 gültig von 01.01.1991 bis 29.11.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  7. B-VG Art. 139 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  8. B-VG Art. 139 gültig von 21.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  9. B-VG Art. 139 gültig von 19.12.1945 bis 20.07.1962 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 139 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Gegen den Beschluß, mit dem ein Antrag auf Unterbrechung des Verfahrens zur Überprüfung der Gesetzmäßigkeit einer Verordnung durch den VfGH abgewiesen wird, ist trotz der Bestimmung des § 192 Abs 2 ZPO der Rekurs zulässig (vgl hiezu 1 Ob 122, 123/55).Gegen den Beschluß, mit dem ein Antrag auf Unterbrechung des Verfahrens zur Überprüfung der Gesetzmäßigkeit einer Verordnung durch den VfGH abgewiesen wird, ist trotz der Bestimmung des Paragraph 192, Absatz 2, ZPO der Rekurs zulässig vergleiche hiezu 1 Ob 122, 123/55).

Entscheidungstexte

  • RS0037238">4 Ob 80/55
    Entscheidungstext OGH 14.06.1955 4 Ob 80/55
    Veröff: JBl 1955,479 = Arb 6273 = SZ 28/157
  • 4 Ob 35/75
    Entscheidungstext OGH 08.07.1975 4 Ob 35/75
    Veröff: RZ 1977/37 S 79 = Arb 9372; hiezu Morscher, Gerichte ohne Richter, Kommentar zur E 4 Ob 35/75, RZ 1977,68
  • 4 Ob 122/77
    Entscheidungstext OGH 20.12.1977 4 Ob 122/77
    Veröff: DRdA 1979,222 = IndS 1979 H2,1130
  • 4 Ob 156/77
    Entscheidungstext OGH 21.02.1978 4 Ob 156/77
    Vgl; Beisatz: Daß der Beschluß des Erstgerichtes, mit dem ein Antrag auf Unterbrechung des Verfahrens zur Überprüfung der Gesetzmäßigkeit einer Verordnung durch den Verfassungsgerichtshof abgewiesen wird, ungeachtet der Bestimmung des § 192 Abs 2 mit dem Rekurs angefochten werden kann, ist dadurch gerechtfertigt, daß es sich dabei nicht um eine Ermessensentscheidung handelt. Wird ein derartiger Beschluß aber vom Rekursgericht bestätigt, ist ein weiteres Rechtsmittel gemäß § 528 Abs 1 Z 1 ZPO ausgeschlossen. (T1) Veröff: RZ 1979/32 S 143
  • 8 Ob 131/78
    Entscheidungstext OGH 26.01.1979 8 Ob 131/78
    Beisatz: Auf diese Rekurse sind die allgemeinen Rekursbeschränkungen anzuwenden (hier: § 519 ZPO) (T2)
  • 7 Ob 30/80
    Entscheidungstext OGH 29.05.1980 7 Ob 30/80
    Beisatz: Könnte die Klägerin die beschlußmäßige Abweisung ihres im Berufungsverfahren gestellten Unterbrechungsantrages durch das Berufungsgericht iH auf § 519 Z 3 ZPO nicht mit Rekurs anfechten, dann ist es ihr auch verwehrt, dies mit Revision unter Anrufung des Revisionsgrundes des § 503 Z 2 ZPO zu tun. (T3)
  • 4 Ob 342/82
    Entscheidungstext OGH 28.06.1983 4 Ob 342/82
    Beis wie T3; Veröff: ÖBl 1984,5
  • RS0037238">6 Ob 306/00v
    Entscheidungstext OGH 17.01.2001 6 Ob 306/00v
    Vgl auch; Beisatz: Ein Beschluss, mit dem ein Unterbrechungsantrag abgewiesen oder zurückgewiesen wird, ist zwar gemäß § 19 Abs 3 FBG unanfechtbar, wie dies grundsätzlich auch im Zivilprozess gilt (§ 192 Abs 2 ZPO), es sei denn, es wird eine im Gesetz zwingend vorgeschriebene Unterbrechung verweigert. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0037238

Dokumentnummer

JJR_19550614_OGH0002_0040OB00080_5500000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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