RS OGH 1955/9/16 5Os813/55, 12Os59/69 (12Os61/69), 10Os64/70, 11Os115/71 (11Os116/71), 9Os118/79, 12

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.09.1955
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Norm

StPO §473 Abs2

Rechtssatz

Hegt das Berufungsgericht gegen die vom Erstgericht auf Grund einer Zeugenaussage und eines Sachverständigengutachtens getroffenen Feststellungen Bedenken und hält es deshalb die Vernehmung eines weiteren Sachverständigen für erforderlich, so muß es überdies den in erster Instanz vernommenen Sachverständigen und den Zeugen neuerlich vernehmen.

Entscheidungstexte

  • 5 Os 813/55
    Entscheidungstext OGH 16.09.1955 5 Os 813/55
    Veröff: SSt XXVI/60
  • 12 Os 59/69
    Entscheidungstext OGH 19.03.1969 12 Os 59/69
  • 10 Os 64/70
    Entscheidungstext OGH 14.04.1970 10 Os 64/70
  • 11 Os 115/71
    Entscheidungstext OGH 15.09.1971 11 Os 115/71
  • 9 Os 118/79
    Entscheidungstext OGH 04.12.1979 9 Os 118/79
    Vgl auch
  • 12 Os 92/88
    Entscheidungstext OGH 18.08.1988 12 Os 92/88
    Veröff: RZ 1989/18 S 66
  • 12 Os 112/92
    Entscheidungstext OGH 26.11.1992 12 Os 112/92
    Beisatz: Daran ändert nichts, daß das im Urteil des Bezirksgerichtes verwertete Sachverständigengutachten in der erstinstanzlichen Hauptverhandlung allenfalls bloß durch Verlesung (§ 252 Abs 1 Z 4 StPO) in das Verfahren eingeführt wurde. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0101789

Dokumentnummer

JJR_19550916_OGH0002_0050OS00813_5500000_002
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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