RS OGH 2014/5/12 5Os541/56, 9Os140/70, 10Os58/84, 12Os25/85 (12Os26/85), 13Os34/87, 12Os137/88, 14Os

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.05.1956
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Norm

GebAG §39 Abs1a
GebAG §52 Abs2
StPO §78
StPO §285 Abs1
  1. GebAG § 39 heute
  2. GebAG § 39 gültig ab 01.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 202/2021
  3. GebAG § 39 gültig von 01.01.2011 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  4. GebAG § 39 gültig von 01.04.2009 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2009
  5. GebAG § 39 gültig von 01.01.2008 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  6. GebAG § 39 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  7. GebAG § 39 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 623/1994
  8. GebAG § 39 gültig von 01.05.1975 bis 31.12.1994
  1. GebAG § 52 heute
  2. GebAG § 52 gültig ab 01.09.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 159/2013
  3. GebAG § 52 gültig von 01.04.2009 bis 31.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2009
  4. GebAG § 52 gültig von 01.01.2008 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2007
  5. GebAG § 52 gültig von 01.05.1987 bis 31.07.1989 aufgehoben durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. StPO § 285 heute
  2. StPO § 285 gültig ab 01.01.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  3. StPO § 285 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 285 gültig von 01.07.2001 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2000
  5. StPO § 285 gültig von 01.07.2001 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2000
  6. StPO § 285 gültig von 01.11.2000 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2000
  7. StPO § 285 gültig von 01.01.1994 bis 31.10.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  8. StPO § 285 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Nicht jede nach Urteilsausfertigung erfolgte Übermittlung der Strafakten an die Staatsanwaltschaft ist als Zustellung einer bereits bei den Akten erliegenden Urteilsausfertigung im Sinne des § 78 StPO anzusehen, sondern nur eine solche, die, wenn schon nicht ausdrücklich, so doch erkennbar zu dem Zwecke erfolgt, die Ausfertigung des angefochtenen Urteiles der Staatsanwaltschaft zur Kenntnis zu bringen.Nicht jede nach Urteilsausfertigung erfolgte Übermittlung der Strafakten an die Staatsanwaltschaft ist als Zustellung einer bereits bei den Akten erliegenden Urteilsausfertigung im Sinne des Paragraph 78, StPO anzusehen, sondern nur eine solche, die, wenn schon nicht ausdrücklich, so doch erkennbar zu dem Zwecke erfolgt, die Ausfertigung des angefochtenen Urteiles der Staatsanwaltschaft zur Kenntnis zu bringen.

Entscheidungstexte

  • 5 Os 541/56
    Entscheidungstext OGH 16.05.1956 5 Os 541/56
    Veröff: SSt XXVII/28 = RZ 1956 H10,139
  • 9 Os 140/70
    Entscheidungstext OGH 09.09.1971 9 Os 140/70
    Beisatz: Verzicht auf Gegenausführung nach Übermittlung der Akten "zur Einsicht auf allfälligen Gegenausführung". (T1) Veröff: EvBl 1972/92 S 159
  • 10 Os 58/84
    Entscheidungstext OGH 11.04.1984 10 Os 58/84
    Vgl; Beisatz: Aktenübermittlung zur Entnahme einer Urteilsabschrift und allfälligen Gegenausführungen hat Zustellwirkung und setzt die Frist für die Rechtsmittelausführung in Gang. (T2)
  • RS0096929">12 Os 25/85
    Entscheidungstext OGH 07.03.1985 12 Os 25/85
    Vgl auch; Veröff: SSt 56/18
  • RS0096929">13 Os 34/87
    Entscheidungstext OGH 14.05.1987 13 Os 34/87
    Veröff: JBl 1988,126
  • RS0096929">12 Os 137/88
    Entscheidungstext OGH 20.10.1988 12 Os 137/88
    Beisatz: Hier: Zur Zustellung einer Beschlußausfertigung. (T3) Veröff: EvBl 1989/54 S 181
  • RS0096929">14 Os 3/93
    Entscheidungstext OGH 26.01.1993 14 Os 3/93
    Vgl auch
  • 13 Os 4/93
    Entscheidungstext OGH 17.02.1993 13 Os 4/93
  • RS0096929">17 Os 19/14v
    Entscheidungstext OGH 12.05.2014 17 Os 19/14v
    Vgl auch; Beisatz: Für die in § 40 GebAG genannten Personen muss deutlich erkennbar sein, dass die Übermittlung von Aktenstücken (auch) deshalb erfolgt, um ihnen Gelegenheit zur Äußerung zum Gebührenantrag (innerhalb einer bestimmten Frist) zu geben. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0096929

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.06.2014
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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