RS OGH 1999/3/30 1Ob308/56, 2Ob346/57, 5Ob332/66, 9ObA137/88, 3Ob330/98w

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Veröffentlicht am 06.06.1956
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Rechtssatz

Der Antrag auf Verurteilung zu einer Entschädigung nach § 408 ZPO ist beim Prozeßgericht erster Instanz zu stellen und sachlich zu begründen. Im Berufungsverfahren ist ein solcher Antrag schon zufolge § 482 ZPO ausgeschlossen, was auch gemäß § 513 ZPO für die Revisionsinstanz gilt.Der Antrag auf Verurteilung zu einer Entschädigung nach Paragraph 408, ZPO ist beim Prozeßgericht erster Instanz zu stellen und sachlich zu begründen. Im Berufungsverfahren ist ein solcher Antrag schon zufolge Paragraph 482, ZPO ausgeschlossen, was auch gemäß Paragraph 513, ZPO für die Revisionsinstanz gilt.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 308/56
    Entscheidungstext OGH 06.06.1956 1 Ob 308/56
  • 2 Ob 346/57
    Entscheidungstext OGH 10.07.1957 2 Ob 346/57
    Veröff: JBl 1957,566
  • 5 Ob 332/66
    Entscheidungstext OGH 24.11.1966 5 Ob 332/66
    Veröff: JBl 1968,208
  • RS0041168">9 ObA 137/88
    Entscheidungstext OGH 29.06.1988 9 ObA 137/88
    Auch
  • RS0041168">3 Ob 330/98w
    Entscheidungstext OGH 30.03.1999 3 Ob 330/98w
    Vgl auch; Beisatz: Da der Anspruch nach § 408 ZPO ein (eigener) materiellrechtlicher Schadenersatzanspruch ist (SZ 68/115 = JBl 1996, 48 = Miet 47.646/17 = WoBl 1996/27), kommt dessen Geltendmachung in der zweiten Instanz nicht in Betracht. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0041168

Dokumentnummer

JJR_19560606_OGH0002_0010OB00308_5600000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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