RS OGH 2006/3/29 3Ob401/58, 10ObS96/00s, 3Ob248/05z

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 30.09.1958
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Norm

EO §35 C
ZPO §391
BPGG §12 Abs2
TPGG §8
  1. EO § 35 heute
  2. EO § 35 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2021
  3. EO § 35 gültig von 01.01.2015 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 69/2014
  4. EO § 35 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 624/1994
  5. EO § 35 gültig von 01.08.1989 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 343/1989
  1. ZPO § 391 heute
  2. ZPO § 391 gültig ab 01.07.1914 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 118/1914
  1. BPGG § 12 heute
  2. BPGG § 12 gültig ab 01.01.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2011
  3. BPGG § 12 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  4. BPGG § 12 gültig von 01.07.2007 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2007
  5. BPGG § 12 gültig von 01.07.2007 bis 30.06.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/2007
  6. BPGG § 12 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 132/2005
  7. BPGG § 12 gültig von 14.08.2002 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2002
  8. BPGG § 12 gültig von 01.07.2001 bis 13.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 69/2001
  9. BPGG § 12 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/1998
  10. BPGG § 12 gültig von 01.05.1996 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  11. BPGG § 12 gültig von 01.07.1993 bis 30.04.1996

Rechtssatz

Das gemäß § 35 Abs 2 EO zuständige Prozeßgericht kann sich mit einer Gegenforderung, die im Wege der Aufrechnung zum Erlöschen des Anspruches führen soll, als Vorfrage auch dann beschäftigen, wenn diese Gegenforderung im Wege einer Leistungsklage vor das Arbeitsgericht gehört. Vor dem gemäß § 35 Abs 2 EO zuständigen Prozeßgericht können nur solche Gegenforderungen nicht behandelt werden, für die der Rechtsweg ausgeschlossen ist.Das gemäß Paragraph 35, Absatz 2, EO zuständige Prozeßgericht kann sich mit einer Gegenforderung, die im Wege der Aufrechnung zum Erlöschen des Anspruches führen soll, als Vorfrage auch dann beschäftigen, wenn diese Gegenforderung im Wege einer Leistungsklage vor das Arbeitsgericht gehört. Vor dem gemäß Paragraph 35, Absatz 2, EO zuständigen Prozeßgericht können nur solche Gegenforderungen nicht behandelt werden, für die der Rechtsweg ausgeschlossen ist.

Entscheidungstexte

  • RS0001528">3 Ob 401/58
    Entscheidungstext OGH 30.09.1958 3 Ob 401/58
    Veröff: SZ 31/119
  • RS0001528">10 ObS 96/00s
    Entscheidungstext OGH 25.07.2000 10 ObS 96/00s
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Ruhen des Anspruchs auf Pflegegeldleistung.(T1) Beisatz: Ein Verlangen auf Bescheiderlassung muß ausdrücklich gestellt werden, doch ist bei der Auslegung der betreffenden Erklärung des Anspruchswerbers kein strenger Maßstab azulegen. (T2)
  • RS0001528">3 Ob 248/05z
    Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 248/05z
    Vgl aber; Beisatz: Auch wenn der Oppositionsgrund vom Erlass eines Bescheids abhängt, ergibt sich die Zulässigkeit des Rechtswegs allein daraus, dass der Titel nicht von der gerichtlichen Zuständigkeit ausgenommen ist (§35 Abs2 EO). (T3); Veröff: SZ 2006/42

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0001528

Zuletzt aktualisiert am

09.07.2008
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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