RS OGH 2019/4/29 7Ob235/65, 7Ob133/73, 1Ob536/76, 8Ob551/78, 3Ob505/84, 6Ob731/83, 4Ob124/12g, 7Ob35

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.08.1965
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Norm

MG §19 Abs2 Z3 C3
MRG §30 Abs2 Z3 D
  1. MRG § 30 heute
  2. MRG § 30 gültig ab 01.01.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2001
  3. MRG § 30 gültig von 01.03.1991 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 68/1991

Rechtssatz

Eine strafbare Handlung ist, auch wenn sie nicht ein Verbrechen darstellt, grundsätzlich ein Kündigungsgrund nach § 19 Abs 2 Z 3 MG. Hier § 411 StG (fast § 155a StG).Eine strafbare Handlung ist, auch wenn sie nicht ein Verbrechen darstellt, grundsätzlich ein Kündigungsgrund nach Paragraph 19, Absatz 2, Ziffer 3, MG. Hier Paragraph 411, StG (fast Paragraph 155 a, StG).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 235/65
    Entscheidungstext OGH 11.08.1965 7 Ob 235/65
    Veröff: MietSlg 17395
  • 7 Ob 133/73
    Entscheidungstext OGH 02.08.1973 7 Ob 133/73
    Ähnlich; Veröff: MietSlg 25272
  • 1 Ob 536/76
    Entscheidungstext OGH 25.02.1976 1 Ob 536/76
  • 8 Ob 551/78
    Entscheidungstext OGH 12.07.1978 8 Ob 551/78
    Ähnlich; Beisatz: §§ 83, 84, 109 StGB. (T1)
  • 3 Ob 505/84
    Entscheidungstext OGH 23.05.1984 3 Ob 505/84
  • 6 Ob 731/83
    Entscheidungstext OGH 30.08.1984 6 Ob 731/83
    Ähnlich; Beisatz: Hier: § 83 Abs 1 StGB. (T2)
    Beisatz: Vorausgegangenes Verhalten des Vermieters ist zu berücksichtigen. (T3)
  • RS0067676">4 Ob 124/12g
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 124/12g
    Auch; nur: Eine strafbare Handlung ist, auch wenn sie nach § 30 Abs 2 Z 3 MRG kein Verbrechen darstellt, grundsätzlich ein Kündigungsgrund. (T4)
    Beisatz: Es darf sich allerdings nicht um nach den Umständen geringfügige Fälle handeln. (T5)
    Beisatz: Ob die Voraussetzungen einer Geringfügigkeit vorliegen, hängt regelmäßig von den Umständen des Einzelfalls ab. (T6) Beisatz: Eine strafrechtliche Verurteilung ist nicht Voraussetzung für die gerichtliche Geltendmachung des Kündigungsgrundes. Der Zivilrichter hat in jedem Fall die Tatbestandsmäßigkeit des behaupteten Verhaltens des Mieters selbst zu prüfen. (T7)
    Beisatz: Hier: Täuschung (mit Betrugsvorsatz) über das Nichtvorliegen von mietzinserhöhenden Umständen. (T8)
  • RS0067676">7 Ob 35/16x
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 7 Ob 35/16x
    Beis wie T5
  • RS0067676">6 Ob 71/17k
    Entscheidungstext OGH 29.05.2017 6 Ob 71/17k
    Auch; Beisatz: Hier: Vorsätzliche falsche Angaben einer Partei gegenüber der Behörde zur Erlangung vermögensrechtlicher Leistungen. (T9)
  • RS0067676">8 Ob 35/19h
    Entscheidungstext OGH 29.04.2019 8 Ob 35/19h
    Auch; Beisatz: Hier: Ohne Provokation vier Faustschläge ins Gesicht. (T10)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0067676

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.06.2019
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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