RS OGH 1996/3/7 10Os81/65, 12Os73/87, 15Os30/96

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 22.03.1966
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Norm

GebAG 1965 §21
StPO §392
  1. StPO § 392 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2007 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 93/2007

Rechtssatz

Gegen den Beschluß des Gerichtshofes zweiter Instanz, mit dem dieser als erste Instanz eine Sachverständigengebühr bestimmt hat, ist ein Rechtsmittel nicht zulässig.

Entscheidungstexte

  • 10 Os 81/65
    Entscheidungstext OGH 22.03.1966 10 Os 81/65
    Veröff: EvBl 1966/346 S 440 = RZ 1966,120 = SSt XXXVII/21
  • RS0059077">12 Os 73/87
    Entscheidungstext OGH 03.09.1987 12 Os 73/87
    Gegenteilig; Beisatz: Ein von einem OLG in erster Instanz gefaßter Gebührenbestimmungsbeschluß (§ 39 GebAG) ist gemäß § 41 Abs 1 GebAG mit Beschwerde an den OGH anfechtbar (in dem Sinne bereits 13 Os 149/80, 13 Os 145/81 und anderes mehr). (T1) Veröff: EvBl 1988/56 S 284 = SSt 58/65
  • RS0059077">15 Os 30/96
    Entscheidungstext OGH 07.03.1996 15 Os 30/96
    Vgl; Beisatz: Nach gesicherter Rechtsprechung ist außer in Fällen des § 41 Abs 1 GebAG gegen eine Kostenentscheidung des Gerichtshofes zweiter Instanz, gleichgültig, ob dieser als erste oder zweite Instanz eingeschritten ist, ein weiteres Rechtsmittel nicht statthaft. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0059077

Dokumentnummer

JJR_19660322_OGH0002_0100OS00081_6500000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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