RS OGH 1978/5/17 12Os122/68 (12Os123/68), 13Os84/76, 10Os199/77

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.06.1968
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Norm

StPO §13 Abs3
StPO §270 Abs3
  1. StPO § 13 heute
  2. StPO § 13 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 13 gültig von 01.05.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2004
  4. StPO § 13 gültig von 01.10.1998 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1998
  5. StPO § 13 gültig von 01.01.1998 bis 30.09.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/1997
  6. StPO § 13 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  7. StPO § 13 gültig von 01.07.1989 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 242/1989
  1. StPO § 270 heute
  2. StPO § 270 gültig ab 01.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  3. StPO § 270 gültig von 01.01.2008 bis 31.05.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 270 gültig von 01.03.2005 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2004
  5. StPO § 270 gültig von 01.01.1994 bis 28.02.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 526/1993
  6. StPO § 270 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Dadurch, daß durch einen Beschluß auf Berichtigung eines Urteils, wenn auch über Antrag des Angeklagten, nicht Mängel im Sinne des § 270 Abs 3 StPO richtiggestellt wurden, sondern eine Ergänzung der Entscheidungsgründe vorgenommen wurde, ist das Gesetz in den Bestimmungen des § 270 Abs 3 StPO verletzt. Zur Fassung eines Beschlusses auf Berichtigung eines Urteils ist nicht der Vorsitzende des Schöffensenates allein, sondern der im § 13 Abs 3 StPO vorgesehene Senat von drei Richtern zuständig.Dadurch, daß durch einen Beschluß auf Berichtigung eines Urteils, wenn auch über Antrag des Angeklagten, nicht Mängel im Sinne des Paragraph 270, Absatz 3, StPO richtiggestellt wurden, sondern eine Ergänzung der Entscheidungsgründe vorgenommen wurde, ist das Gesetz in den Bestimmungen des Paragraph 270, Absatz 3, StPO verletzt. Zur Fassung eines Beschlusses auf Berichtigung eines Urteils ist nicht der Vorsitzende des Schöffensenates allein, sondern der im Paragraph 13, Absatz 3, StPO vorgesehene Senat von drei Richtern zuständig.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 122/68
    Entscheidungstext OGH 12.06.1968 12 Os 122/68
  • 13 Os 84/76
    Entscheidungstext OGH 16.09.1976 13 Os 84/76
    Vgl; Beisatz: Die "Berichtigung" der Entscheidungsgründe ist nicht Gegenstand der Vorschrift des § 270 Abs 3 StPO. Seit dem StPAG entscheidet der Vorsitzende allein. (T1) Veröff: SSt 47/50 = EvBl 1977/94 S 182 = RZ 1976/124 S 224
  • 10 Os 199/77
    Entscheidungstext OGH 17.05.1978 10 Os 199/77
    Vgl; Beisatz: Berichtigung der Urteilsgründe (hier betreffend das Strafausmaß). (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0096244

Dokumentnummer

JJR_19680612_OGH0002_0120OS00122_6800000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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