RS OGH 1970/10/6 4Ob47/69, 4Ob58/69, 4Ob78/70

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 08.07.1969
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Norm

ABGB §1154b
ABGB §1155
AngG §8 Abs3 IV. WehrG §33a
  1. ABGB § 1154b heute
  2. ABGB § 1154b gültig ab 01.11.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  3. ABGB § 1154b gültig von 01.09.2019 bis 31.10.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/2019
  4. ABGB § 1154b gültig von 01.07.2018 bis 31.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2017
  5. ABGB § 1154b gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2013
  6. ABGB § 1154b gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 44/2000
  7. ABGB § 1154b gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 1155 heute
  2. ABGB § 1155 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2020
  3. ABGB § 1155 gültig von 15.03.2020 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 16/2020
  4. ABGB § 1155 gültig von 01.01.1917 bis 14.03.2020 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. AngG Art. 1 § 8 heute
  2. AngG Art. 1 § 8 gültig ab 01.09.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/2019
  3. AngG Art. 1 § 8 gültig von 01.07.2018 bis 31.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2017
  4. AngG Art. 1 § 8 gültig von 01.01.2016 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 152/2015
  5. AngG Art. 1 § 8 gültig von 01.08.1975 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 418/1975

Rechtssatz

Durch die Einberufung eines Angestellten zu einer - maximal vier Tage im Jahr zulässigen - Inspektion bzw Instruktion nach § 33 a WehrG werden die dienstrechtlichen Ansprüche des Einberufenen nicht berührt. Der Dienstnehmer behält gemäß § 8 Abs 3 AngG auch für diese Zeit seinen vertraglichen Entgeltanspruch. Er braucht sich die vom Bund bezahlte Entschädigung nach § 33 a Abs 7 lit c WehrG nicht anrechnen zu lassen.Durch die Einberufung eines Angestellten zu einer - maximal vier Tage im Jahr zulässigen - Inspektion bzw Instruktion nach Paragraph 33, a WehrG werden die dienstrechtlichen Ansprüche des Einberufenen nicht berührt. Der Dienstnehmer behält gemäß Paragraph 8, Absatz 3, AngG auch für diese Zeit seinen vertraglichen Entgeltanspruch. Er braucht sich die vom Bund bezahlte Entschädigung nach Paragraph 33, a Absatz 7, Litera c, WehrG nicht anrechnen zu lassen.

Entscheidungstexte

  • RS0029123">4 Ob 47/69
    Entscheidungstext OGH 08.07.1969 4 Ob 47/69
    Veröff: SZ 42/107 = JBl 1969,620 = RZ 1970,20 = EvBl 1970/44 S 75 = DRdA 1969,255 (mit Anmerkung von Cerny) = SozM VIIIC,289
  • 4 Ob 58/69
    Entscheidungstext OGH 15.07.1969 4 Ob 58/69
    Veröff: Arb 8647 = ZAS 1970/3 S 20 (mit Anmerkung von Binder)
  • 4 Ob 78/70
    Entscheidungstext OGH 06.10.1970 4 Ob 78/70
    nur: Durch die Einberufung eines Angestellten zu einer - maximal vier Tage im Jahr zulässigen - Inspektion bzw Instruktion nach § 33 a WehrG werden die dienstrechtlichen Ansprüche des Einberufenen nicht berührt. (T1) Veröff: IndS 1971 H5-6,805 = SozM VIIIC,41 = Arb 8805

Schlagworte

SW: Arbeitnehmer, Dienstverhinderung, Verhinderung, Fortzahlung, Lohn, Gehalt, Wehrgesetz, Heer, Bundesheer, Anrechnung, Berechnung, Bemessung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0029123

Dokumentnummer

JJR_19690708_OGH0002_0040OB00047_6900000_001
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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