RS OGH 1972/10/12 3Ob117/72, 1Ob216/73, 7Ob56/74 (7Ob57/74), 2Ob18/75, 4Ob592/76, 2Ob519/81, 7Ob586/

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 12.10.1972
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Norm

ABGB §861
ABGB §869

Rechtssatz

Ein Vertrag kommt erst mit der Einigung der vertragschließenden Teile über die Hauptpunkte und Nebenpunkte zustande.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 117/72
    Entscheidungstext OGH 12.10.1972 3 Ob 117/72
  • 1 Ob 216/73
    Entscheidungstext OGH 16.01.1974 1 Ob 216/73
  • 7 Ob 56/74
    Entscheidungstext OGH 09.05.1974 7 Ob 56/74
  • 2 Ob 18/75
    Entscheidungstext OGH 10.04.1975 2 Ob 18/75
  • 4 Ob 592/76
    Entscheidungstext OGH 11.01.1977 4 Ob 592/76
    Auch
  • 2 Ob 519/81
    Entscheidungstext OGH 06.10.1981 2 Ob 519/81
  • 7 Ob 586/83
    Entscheidungstext OGH 26.05.1983 7 Ob 586/83
    Auch
  • 4 Ob 532/88
    Entscheidungstext OGH 31.05.1988 4 Ob 532/88
    Auch; Veröff: SZ 61/136 = JBl 1989,244
  • 4 Ob 516/90
    Entscheidungstext OGH 30.05.1990 4 Ob 516/90
    Auch; Beisatz: Der Grundsatz, dass Vorverhandlungen bis zur Einigung über in Erörterung gezogene Nebenpunkte andauern, wird auch von der Lehre gebilligt. Soweit ein Teil beim Abschluß des Vertrages auf einen bestimmten Vertragspunkt erkennbar Wert gelegt hat, fehlt es an der erforderlichen Willensübereinstimmung, solange nicht auch über diesen Punkt Einigung erzielt wurde. (T1)
  • 8 Ob 701/89
    Entscheidungstext OGH 26.07.1990 8 Ob 701/89
    Vgl; Beisatz: Das Schweigen des Offerenten auf eine ganz unwesentliche Abweichung in der Annahme seines Offertes kann als Zustimmung gewertet werden. (T2)
  • 4 Ob 52/95
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 52/95
    Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 68/178
  • 7 Ob 67/99z
    Entscheidungstext OGH 30.03.1999 7 Ob 67/99z
    Auch; Beisatz: Für das Zustandekommen eines Vertrages ist die Einigung der Vertragsteile über den Vertragsinhalt und die ausdrückliche oder stillschweigende Erklärung des Abschlusswillens erforderlich; eine Einigung der Parteien über den Vertragsinhalt ist erst anzunehmen, wenn über sämtliche Vertragsbestimmungen Einigkeit besteht. War eine Vereinbarung über offengebliebene Punkte - unter Umständen auch bloß unwesentliche - vorbehalten, dann kommt der Vertrag erst zustande, wenn sich die Parteien auch darüber geeinigt haben. (T3)
  • 8 Ob 232/99x
    Entscheidungstext OGH 09.03.2000 8 Ob 232/99x
    Auch; Beis wie T3 nur: Für das Zustandekommen eines Vertrages ist die Einigung der Vertragsteile über den Vertragsinhalt und die ausdrückliche oder stillschweigende Erklärung des Abschlusswillens erforderlich. (T4)
  • 7 Ob 244/00h
    Entscheidungstext OGH 23.01.2001 7 Ob 244/00h
  • 2 Ob 158/01a
    Entscheidungstext OGH 20.09.2001 2 Ob 158/01a
    Auch; Beis wie T1 nur: Soweit ein Teil beim Abschluss des Vertrages auf einen bestimmten Vertragspunkt erkennbar Wert gelegt hat, fehlt es an der erforderlichen Willensübereinstimmung, solange nicht auch über diesen Punkt Einigung erzielt wurde. (T5); Beisatz: Hier: Syndizierung von verkauften Aktien als wesentlicher Vertragspunkt bei einem Beteiligungserwerb. (T6)
  • 8 ObA 29/03b
    Entscheidungstext OGH 18.09.2003 8 ObA 29/03b
    Beisatz: Hier waren die Verwendung der Abfindungssumme, der Abschluss eines Pensionskassenvertrages und die Frage des Urlaubsverbrauches offen; daher keine Einigung aber einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses. (T7)
  • 6 Ob 190/10z
    Entscheidungstext OGH 11.10.2010 6 Ob 190/10z
    Vgl auch
  • 3 Ob 103/12m
    Entscheidungstext OGH 08.08.2012 3 Ob 103/12m
    Vgl; Beis wie T2
  • 4 Ob 52/13w
    Entscheidungstext OGH 17.04.2013 4 Ob 52/13w
    Vgl auch; Beis wie T3
  • 5 Ob 33/14k
    Entscheidungstext OGH 13.03.2014 5 Ob 33/14k
    Auch
  • 7 Ob 59/15z
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 7 Ob 59/15z
  • 9 ObA 18/17p
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 9 ObA 18/17p
    Auch; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0013984

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

11.04.2018
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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