RS OGH 2015/5/19 4Ob302/74, 4Ob342/74, 4Ob392/79, 4Ob400/79, 4Ob431/81, 4Ob365/85, 4Ob69/88, 4Ob76/9

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 19.02.1974
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Norm

MSchG §4
MSchG §4 Abs1 Z5
MSchG §4 Abs2
MSchG §9 F3
MSchG §23
MSchG §24
  1. MSchG § 4 heute
  2. MSchG § 4 gültig ab 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 212/2021
  3. MSchG § 4 gültig von 01.08.2017 bis 30.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 126/2017
  4. MSchG § 4 gültig von 01.06.2015 bis 31.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2015
  5. MSchG § 4 gültig von 16.11.2004 bis 31.05.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2004
  6. MSchG § 4 gültig von 01.08.2001 bis 15.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  7. MSchG § 4 gültig von 01.07.1995 bis 31.07.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 434/1995
  8. MSchG § 4 gültig von 01.01.1993 bis 30.06.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 833/1992
  1. MSchG § 4 heute
  2. MSchG § 4 gültig ab 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 212/2021
  3. MSchG § 4 gültig von 01.08.2017 bis 30.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 126/2017
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  1. MSchG § 4 heute
  2. MSchG § 4 gültig ab 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 212/2021
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  7. MSchG § 4 gültig von 01.07.1995 bis 31.07.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 434/1995
  8. MSchG § 4 gültig von 01.01.1993 bis 30.06.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 833/1992
  1. MSchG § 23 heute
  2. MSchG § 23 gültig ab 05.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  3. MSchG § 23 gültig von 01.11.2023 bis 04.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2023
  4. MSchG § 23 gültig von 28.12.2019 bis 31.10.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  5. MSchG § 23 gültig von 28.12.2019 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2019
  6. MSchG § 23 gültig von 01.08.2019 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  7. MSchG § 23 gültig von 01.01.2016 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 149/2015
  8. MSchG § 23 gültig von 01.09.2015 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  9. MSchG § 23 gültig von 01.09.2013 bis 31.08.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  10. MSchG § 23 gültig von 01.01.2013 bis 31.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  11. MSchG § 23 gültig von 29.12.2012 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  12. MSchG § 23 gültig von 01.08.2007 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 53/2007
  13. MSchG § 23 gültig von 01.07.2004 bis 31.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2004
  14. MSchG § 23 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  15. MSchG § 23 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2002
  16. MSchG § 23 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2001
  17. MSchG § 23 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/1999
  18. MSchG § 23 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  19. MSchG § 23 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  20. MSchG § 23 gültig von 01.01.1993 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 833/1992
  1. MSchG § 24 heute
  2. MSchG § 24 gültig ab 23.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2004
  3. MSchG § 24 gültig von 01.07.1995 bis 22.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 434/1995
  4. MSchG § 24 gültig von 01.01.1993 bis 30.06.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 833/1992

Rechtssatz

Wenn ein bestimmtes Zeichen nur unter der Voraussetzung seiner Verkehrsgeltung in das Markenregister eingetragen werden kann, also bei ursprünglich fehlender Kennzeichnungskraft eines Zeichens nach § 1 Abs 2 MSchG oder aber dann, wenn ein Wortzeichen ausschließlich beschreibende Angaben im Sinne des § 4 Abs 1 Z 2 MSchG enthält (§ 4 Abs 2 MSchG) hat der Zivilrichter bis zum Beweis (zur Bescheinigung) des Gegenteils davon auszugehen, dass die erforderliche Verkehrsgeltung im maßgebenden Zeitpunkt - also in der Regel zur Zeit der Anmeldung (§ 23 Abs 1 MSchG) - tatsächlich vorhanden war (so ausdrücklich SZ 25/55 = ÖBl 1952,45; ÖBl 1962,75). Handelt es sich um ein Provisorialverfahren, dann ist eine Entkräftung der durch die Markenregistrierung begründeten Bescheinigung der Verkehrsgeltung durch Gegenbescheinigungsmittel des Antragsgegners überdies nur insoweit möglich, als es die beschränkten Mittel dieses Verfahrens zulassen (ÖBl 1961,7 ua), wobei es naturgemäß stets auf das innere Gewicht der vom Antragsgegner im Einzelfall beigebrachten Gegenbescheinigungsmittel ankommt (ÖBl 1959,71).Wenn ein bestimmtes Zeichen nur unter der Voraussetzung seiner Verkehrsgeltung in das Markenregister eingetragen werden kann, also bei ursprünglich fehlender Kennzeichnungskraft eines Zeichens nach Paragraph eins, Absatz 2, MSchG oder aber dann, wenn ein Wortzeichen ausschließlich beschreibende Angaben im Sinne des Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 2, MSchG enthält (Paragraph 4, Absatz 2, MSchG) hat der Zivilrichter bis zum Beweis (zur Bescheinigung) des Gegenteils davon auszugehen, dass die erforderliche Verkehrsgeltung im maßgebenden Zeitpunkt - also in der Regel zur Zeit der Anmeldung (Paragraph 23, Absatz eins, MSchG) - tatsächlich vorhanden war (so ausdrücklich SZ 25/55 = ÖBl 1952,45; ÖBl 1962,75). Handelt es sich um ein Provisorialverfahren, dann ist eine Entkräftung der durch die Markenregistrierung begründeten Bescheinigung der Verkehrsgeltung durch Gegenbescheinigungsmittel des Antragsgegners überdies nur insoweit möglich, als es die beschränkten Mittel dieses Verfahrens zulassen (ÖBl 1961,7 ua), wobei es naturgemäß stets auf das innere Gewicht der vom Antragsgegner im Einzelfall beigebrachten Gegenbescheinigungsmittel ankommt (ÖBl 1959,71).

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 302/74
    Entscheidungstext OGH 19.02.1974 4 Ob 302/74
    Beisatz: Kopftuch-Flaschenverschluss; Veröff: ÖBl 1974,115
  • 4 Ob 342/74
    Entscheidungstext OGH 22.10.1974 4 Ob 342/74
    nur: Handelt es sich um ein Provisorialverfahren, dann ist eine Entkräftung der durch die Markenregistrierung begründeten Bescheinigung der Verkehrsgeltung durch Gegenbescheinigungsmittel des Antragsgegners überdies nur insoweit möglich, als es die beschränkten Mittel dieses Verfahrens zulassen. (T1); Beisatz: Austria (T2) Veröff: ÖBl 1975,87
  • 4 Ob 392/79
    Entscheidungstext OGH 27.11.1979 4 Ob 392/79
    nur T1; Veröff: ÖBl 1980,104
  • RS0066660">4 Ob 400/79
    Entscheidungstext OGH 18.12.1979 4 Ob 400/79
    nur: Wenn ein bestimmtes Zeichen nur unter der Voraussetzung seiner Verkehrsgeltung in das Markenregister eingetragen werden kann, also bei ursprünglich fehlender Kennzeichnungskraft eines Zeichens nach § 1 Abs 2 MSchG oder aber dann, wenn ein Wortzeichen ausschließlich beschreibende Angaben im Sinne des § 4 Abs 1 Z 2 MSchG enthält (§ 4 Abs 2 MSchG) hat der Zivilrichter bis zum Beweis (zur Bescheinigung) des Gegenteils davon auszugehen, dass die erforderliche Verkehrsgeltung im maßgebenden Zeitpunkt - also in der Regel zur Zeit der Anmeldung (§ 23 Abs 1 MSchG) - tatsächlich vorhanden war (so ausdrücklich SZ 25/55 = ÖBl 1952,45; ÖBl 1962,75). (T3) Veröff: SZ 52/192 = ÖBl 1980,38
  • 4 Ob 431/81
    Entscheidungstext OGH 19.01.1982 4 Ob 431/81
    nur T3; Beisatz: "Exquisit-Hemden" Wenn die Eintragung auf Grund eines Verkehrsgeltungsnachweises erfolgt ist, ........ (T4) Veröff: ÖBl 1982,160
  • RS0066660">4 Ob 365/85
    Entscheidungstext OGH 10.09.1985 4 Ob 365/85
    nur T3; Beis wie T4; Beisatz: Miss Österreich (T5) Veröff: MR 1985 H5, Archiv 17 O ÖBl 1986,7 = GRURInt 1986,566
  • RS0066660">4 Ob 69/88
    Entscheidungstext OGH 13.09.1988 4 Ob 69/88
    nur T3
  • RS0066660">4 Ob 76/90
    Entscheidungstext OGH 30.05.1990 4 Ob 76/90
    Auch; nur T3; Veröff: EXPO-Technik (T6)
  • RS0066660">4 Ob 77/91
    Entscheidungstext OGH 10.09.1991 4 Ob 77/91
    Auch; nur T3; nur T2; Beisatz: CTC (T7) Veröff: MR 1992,37
  • RS0066660">4 Ob 119/91
    Entscheidungstext OGH 05.11.1991 4 Ob 119/91
    Auch; Beisatz: Die Registrierung einer Marke durch das Patentamt bedeutet aber nur dann einen prima-facie-Beweis für die Verkehrsgeltung eines Zeichens, das nur auf Grund eines Verkehrsgeltungsnachweises eingetragen werden kann, wenn ein solcher Nachweis tatsächlich Grundlage der Eintragung war (ÖBl 1982,160; ÖBl 1986,7). - "Gaudi-Stadl" (T8)
  • RS0066660">4 Ob 157/93
    Entscheidungstext OGH 14.12.1993 4 Ob 157/93
    nur T3
  • RS0066660">4 Ob 59/95
    Entscheidungstext OGH 11.07.1995 4 Ob 59/95
    Auch; nur T3; Beis wie T8; Beisatz: New Yorker (T9)
  • RS0066660">4 Ob 28/06f
    Entscheidungstext OGH 20.04.2006 4 Ob 28/06f
    Auch; Beis wie T8 nur: Die Registrierung einer Marke durch das Patentamt bedeutet aber nur dann einen prima-facie-Beweis für die Verkehrsgeltung eines Zeichens, das nur auf Grund eines Verkehrsgeltungsnachweises eingetragen werden kann, wenn ein solcher Nachweis tatsächlich Grundlage der Eintragung war. (T10); Beisatz: Dieser Umstand ist nach § 17 Abs 1 Z 7 MSchG zwingend im Markenregister einzutragen. (T11); Veröff: SZ 2006/61
  • RS0066660">17 Ob 17/07k
    Entscheidungstext OGH 10.07.2007 17 Ob 17/07k
    nur T3; Beisatz: Bei einer Gattungsbezeichnung muss ein sehr hoher Grad der Verkehrsgeltung erreicht sein, der an 100 % heranreicht. (T12)
  • RS0066660">17 Ob 2/08f
    Entscheidungstext OGH 11.03.2008 17 Ob 2/08f
  • RS0066660">17 Ob 13/08y
    Entscheidungstext OGH 26.08.2008 17 Ob 13/08y
    nur T3; Beis wie T10; Beis ähnlich wie T12
  • RS0066660">4 Ob 77/15z
    Entscheidungstext OGH 19.05.2015 4 Ob 77/15z
    Auch; Beis wie T4; Beis wie T8; Beis wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0066660

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

18.08.2015
Quelle: Oberster Gerichtshof (und OLG, LG, BG) OGH, http://www.ogh.gv.at
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