Norm
StGB §223Rechtssatz
Die "Verfälschung" einer echten Urkunde erfordert eine Veränderung des gedanklichen Inhaltes der Urkunde. Hievon zu unterscheiden ist die (durch § 201 lit a StG (und § 199 lit d StG) nicht erfaßte) Herstellung echter Urkunden mit unwahrem Inhalt, die sogenannte Falschbeurkundung (Nowakowski, 188, Rittler II 2.Auflage, 442 und 450; SSt 24/79; RZ 1973/103; siehe auch Fasching, Kommentar zur ZPO III, 360; Leukauf-Steininger; Kommentar zum StGB, 989; Mayerhofer-Rieder, StGB Anmerkung 2) und 3) zu § 223; Kienapfel in JBl 1973, 337 ff und 493 ff, insbesonders 343 und 494). (Zur Falschbeurkundung vgl nunmehr § 228 StGB).Die "Verfälschung" einer echten Urkunde erfordert eine Veränderung des gedanklichen Inhaltes der Urkunde. Hievon zu unterscheiden ist die (durch Paragraph 201, Litera a, StG (und Paragraph 199, Litera d, StG) nicht erfaßte) Herstellung echter Urkunden mit unwahrem Inhalt, die sogenannte Falschbeurkundung (Nowakowski, 188, Rittler römisch zwei 2.Auflage, 442 und 450; SSt 24/79; RZ 1973/103; siehe auch Fasching, Kommentar zur ZPO römisch drei, 360; Leukauf-Steininger; Kommentar zum StGB, 989; Mayerhofer-Rieder, StGB Anmerkung 2) und 3) zu Paragraph 223,; Kienapfel in JBl 1973, 337 ff und 493 ff, insbesonders 343 und 494). (Zur Falschbeurkundung vergleiche nunmehr Paragraph 228, StGB).
Entscheidungstexte
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0095647Dokumentnummer
JJR_19741217_OGH0002_0120OS00104_7400000_005